Komponisten und Interpreten
Komponisten und Interpreten von Weltrang fühlten und fühlen sich über die Jahrhunderte vom Gewandhaus angezogen. Wolfgang Amadeus Mozart dirigierte hier 1789 ein Konzert mit eigenen Werken. Carl Maria von Weber gastierte 1813, und die Pianistin Clara Wieck gab 1828 das erste Konzert ihrer Karriere im Gewandhaus, es dirigierten unter anderem Franz Liszt, Johannes Brahms, Richard Strauss oder P.I. Tschaikowski.
Unter den Uraufführungen des Gewandhauses sind unter anderem:
- Ludwig van Beethovens Tripelkonzert (1808)
- Franz Schuberts große C-Dur-Sinfonie (1839)
- Felix Mendelssohn Bartholdys »Schottische Sinfonie« (1842)
- Robert Schumanns »Frühlingssinfonie«
- Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur (1879)
- Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 (1884) und
- Richard Wagners »Meistersinger«-Vorspiel (1862)
Das Gewandhaus am Augustusplatz wurde 1981 mit einer Reihe von Auftragskompositionen und deren Uraufführungen eröffnet, so zum Beispiel Siegfried Thieles »Gesänge an die Sonne«. Ebenfalls zu den Uraufführungen zeitgenössischer Musik gehören neben vielen anderen Kompositionen die Sinfonie Nr.6 (1981) und "Lichte Trauer" (1985) von Gija Kantscheli, die Sinfonie Nr. 3 von Alfred Schnittke im Jahre 1981 sowie die Seconda Sonata per Archi von Hans Werner Henze im Jahre 1996. Dieses Werk eignete der Komponist den Streichern des Gewandhausorchesters zu.




