- Das GewandhausMagazin - Gesamtinhalt
- Das Interview in Nr. 66 mit Marie-Elisabeth Hecker
- Weitwinkel: Ausgewählte Kulturtipps
- Die Sammlung Ludwig Hopf, vorgestellt in Nr. 66
- Das Editorial von Nr. 67
- Das Interview in Nr. 65 mit David Zinman
- Das Interview in Nr. 67 mit Michael Schuncke
- Das Interview in Nr. 64 mit Frank-Michael Erben
- Das Orgelprojekt ASLSP in Halberstadt - Beitrag aus Nr. 67
- Das Interview in Nr. 63 mit Howard Arman
Weitwinkel: Ausgewählte Kulturtipps
Wenn es im Mediencampus Villa Ida »Der Hexer« heißt, geht es nicht um den Edgar-Wallace-Krimi, sondern um ein Konzert von Helmut Joe Sachse, dem »Hexer« auf der E-Gitarre, und dem Percussionisten Ernst Bier. Unter dem Slogan »Helter Skelter - Beatles Forever« zerlegen die beiden die Originale der Liverpooler Rockband, erforschen ihre musikalische Substanz, bürsten sie gegen den Strich, um sie auf neue Weise wieder zusammenzufügen. Weder braves Abspielen der Oldies noch der Versuch, den Beatles-Sound zu imitieren, sondern experimentierfreudiger, gleichwohl respektvoller Umgang mit dem Material.
17. Juli, 20 Uhr
www.mediencampus-villa-ida.de
Der Lindenfels Westflügel lädt vom 21. bis 25. Juli zum polnischen Theaterfest »Cześć« ein. Eröffnet wird es mit »Toporland - Suite ohne Worte für Pappe und Kontrabass« der Unia Teatr Niemożliwy (Union des unmöglichen Theaters) aus Warschau. Aus der Dunkelheit taucht die Silhouette eines Mannes auf, der den Zuschauer mit auf eine Reise in die (Papp-)
Welt des Surrealisten Roland Topor nimmt. Dazu spielt Bogdan Edmund Szczepanski Musik von und nach Bach. Am Ende wird eine Figur aus der Pappe geschnitten. Sie ist das Einzige, was bleibt, während Kontrabass und Pappszenerie im Dunkel verschwinden.
21. Juli, 19 Uhr, und 22. Juli, 20 Uhr
www.westfluegel.de
Leipzigs Schumann-Haus präsentiert in zehn Konzerten bis zum 10. Oktober den »Leipziger Klavierzyklus«. Er bietet nichts weniger als alle in Leipzig entstandenen Klavierwerke Robert Schumanns. Gestartet wird am vorletzten Augustsonntag gleich an zwei Spielstätten: Am Nachmittag spielt Norman Shetler im intimen Musiksalon des Schumann-Hauses die »Kinderszenen« und Weiteres mehr; am frühen Abend setzt Ragna Schirmer im prächtigen Großen Sitzungssaal des Bundesverwaltungsgerichts den Zyklus unter anderem mit den »Novelletten« fort. Alle weiteren Konzerte dieser Reihe finden im Schumann-Haus statt.
22. August, 15 und 18 Uhr
www.schumann-verein.de
Die Denkmalschmiede Höfgen in Grimma-Kaditzsch lädt den Sommer über mehrfach zu »Klassik in Grün« ein. Unser Tipp: die »Five Gentlemen« unter freiem Himmel im romantisch illuminierten Kaditzscher Vierseithof. Das Ensemble pflegt nicht nur das Repertoire der legendären Comedian Harmonists, sondern hat sich auch deren Stil zu eigen gemacht. Mit den Liedern der Comedians wie auch mit neuen, eigenen Titeln entführen die vier Sänger und ihr Mann am Klavier das Publikum in die Zeit der »Goldenen Zwanziger«. (Der Mann am Klavier, Gregor Meyer, ist übrigens im Hauptberuf Leiter des GewandhausChores.)
27. August, 21 Uhr
www.hoefgen.de
Das erste deutsche Musikfest fand 1810 in Bad Frankenhausen statt. Im Mittelpunkt stand die Aufführung von Haydns »Schöpfung«, an der etliche Musiker aus Leipzig beteiligt waren. 200 Jahre später wird das Jubiläum im thüringischen Städtchen am Südhang des Kyffhäusergebirges gebührend gefeiert - unter anderem mit der Aufführung von Haydns »Schöpfung« in der Unterkirche. Neben der einheimischen Kantorei und dem Loh-Orchester Sondershausen wirken Chöre und Sänger aus den umliegenden Städten von Gotha bis Sangerhausen mit. (Beschlossen werden die Jubiläumskonzerte am 19. September vom Thomanerchor.)
29. August, 19.30 Uhr
jubilaeum.musikfeste-seit-1810.de


