1808 gegründet, ist das Gewandhaus-Quartett heute die älteste, ohne Unterbrechung existierende Streichquartettvereinigung der Welt. Illustre Namen finden sich in seinem Mitgliederverzeichnis, von Ferdinand David über Joseph Joachim und Julius Klengel bis hin zu Karl Suske.
In der Besetzung mit Frank-Michael Erben und Conrad Suske (Violinen), Volker Metz (Viola) und Jürnjakob Timm (Violoncello) spielte das Quartett seit 1993. Konzertreisen führten es in viele Länder Europas, in die USA, nach Japan und Südamerika. Das Ensemble musizierte des Öfteren mit namhaften Solisten wie etwa Yo-Yo Ma, Sabine Meyer oder Elisabeth Leonskaja und setzt damit eine Tradition konsequent fort, gehörten doch zu seinen Partnern einst Künstler wie Clara Schumann, Johannes Brahms und Arthur Nikisch, um nur einige zu nennen.
Zahlreiche, von Publikum und Fachpresse hochgelobte CDs haben die Vier vorgelegt, wobei insbesondere zu verweisen ist auf die im November 2003 präsentierte Gesamtaufnahme der Streichquartette Ludwig van Beethovens, die mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2004 ausgezeichnet worden ist.
Olaf Hallmann, seit 1981 Mitglied des Gewandhausorchesters, hat mit Beginn der Spielzeit 06/07 die Position des Bratschers im Gewandhaus-Quartett übernommen. Sein Vorgänger, Volker Metz, verließ das Ensemble nach 13 Jahren. Olaf Hallmann folgt an dieser Position auch seinem Vater, Dietmar Hallmann, der von 1958-1993 als Bratscher des Quartetts musizierte. Somit spielen heute drei Söhne vorangegangener Quartett-Musiker in diesem Ensemble: Frank-Michael Erben (Friedemann Erben), Conrad Suske (Karl Suske) und Olaf Hallmann.
Gewandhaus-Quartett



