Thomaskirche und Oper Leipzig
Die Stadt Leipzig erkennt 1840 jene Musiker als "Stadtorchester" an, die in dieser Zeit den Hauptbestandteil des Theater-, Kirchen- und Konzertorchesters der Stadt ausmachen und die an diesen Orten "die Musik besorgen". Es sind jene 27 Musiker, die im 1786 gegründeten "Orchester-Pensionsfond" zusammengeschlossen waren. Eine Vereinigung, die sich dienstlicher und sozialer Angelegenheiten annahm. Mit diesem Zusammenschluss veränderte sich das Selbstverständnis der Berufsmusiker, die sich fortan als eigenständiges Orchester verstehen und organisieren. Der Orchester-Pensionsfond ist der Vorläufer der heutigen "Gemeinschaft der Mitglieder des Gewandhausorchesters".
Aus der Übernahme des Orchesters in die städtische Obhut im Jahre 1840 begründet sich die bis heute gültige Aufgabe des Gewandhauses, für drei Leipziger Spielstätten das Gewandhausorchester bereit zu stellen: für die Begleitung des Thomanerchores in der Thomaskirche, für die Inszenierungen der Oper Leipzig und für die Großen Concerte im Gewandhaus.
Diese drei Aufgabenfelder machen das Gewandhausorchester mit über 200 Aufführungen in Leipzig und auf Tournee zu einem der meist beschäftigten Orchester Deutschlands und zum Zentrum Leipziger Musiklebens.
Informationen zum Spielplan des Gewandhausorchesters in der Oper finden Sie auf den Seiten der Oper Leipzig.
Veranstaltungen des Gewandhausorchesters in der Regie von Thomaskirche oder Thomanerchor finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten der Veranstalter.
Die gewandhauseigenen Konzerte des Gewandhausorchesters in der Thomaskirche.


