Dezember 2014

Ein Ballettklassiker für die ganze Familie
Preise: 41/39/35/29 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Klassik Konzert Dresden GmbH & Co.KG

Über die Veranstaltung

Russisches Staatstheater für Oper und Ballett Astrachan

„Schwanensee“ - ein romantisches Ballett über die wahre Liebe

Für viele Besucher ist Peter Tschaikowskys „Schwanensee“ ein Muss, was Vorfreude in die winterliche Jahreszeit bringt.

Auch in diesem Jahr können sich Ballettliebhaber wieder freuen! Am Dienstag, den 02.12.2014 um 19:00 Uhr im Gewandhaus in Leipzig bekommen Sie wieder die Gelegenheit, sich die Weihnachtszeit mit dem Russischen Klassischen Ballett zu verschönern.

Konstantin Uralsky, der künstlerische Leiter, kreiert Ballette seit mehr als zwanzig Jahren.
Der ehem. Tänzer des berühmten Bolschoi Theaters Moskau ist ein klassisch russischer Künstler der leidenschaftlichen sowie romantischen Art und Weise. Uralskys Arbeit ist ein Phänomen in der klassischen russischen Kultur und legt sehr viel Wert auf eine stilvolle, lockere als auch anmutige Aufführung.

Er ist kritisch gegenüber den Problemen in der modernen Welt. Zum einen betrachtet er die dunkle pessimistische Seite des Lebens, aber auch das Dasein mit den wunderbaren und wertvollen Seiten des Einzelnen. Die Gesamtheit dieser Gefühle sowie Eindrücke aller Art machen seine Stücke zu einem unglaublichen Erlebnis.

Das Ballettensemble besteht aus vielen Mitgliedern, die bereits bei nationalen und internationalen Wettbewerben erste Preise gewinnen konnten. Durch die vielen unterschiedlichen Tänzer und Tänzerinnen entsteht eine einzigartige Ausdrucksweise. Anmut, Grazie sowie tänzerische Perfektion zeichnet das Ensemble aus. Die individuelle Ausstrahlung des Einzelnen macht das Ballett zu einem fantastischen Meisterwerk. Die wunderschön gestalteten Bühnenbilder sowie die farbenfrohen Kostüme unterstützen die Vorstellung.

Das Russische Staatstheater für Oper und Ballett ist in ganz Europa berühmt für seine bedeutenden und starken Auftritte und auch die Aufführungen in Deutschland werden in diesem Jahr keine Ausnahme bilden.

Drei weltberühmte Ballette stammen aus der Feder des bedeutendsten russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts, P. I. Tschaikowsky (1840-1893). Das 1877 uraufgeführte Ballett "Schwanensee" ist eines der bekanntesten Stücke, die in keinem Repertiore des klassischen Balletts fehlen darf. Wer kennt nicht den Tanz der vier kleinen Schwäne? Wer ist nicht gefangen von dem romantischen Zauber, der graziösen Eleganz, den atemberaubenden Sprüngen und innigen Pas de deux am Hofe der Königin oder dem verträumten Schwanensee? Dieses Ballett wird besonders geprägt durch höchste Anforderungen an die tänzerische Perfektion und die emotionale Ausstrahlung der Solisten sowie die atemberaubende Präzision des Corps de Ballet in den Schwanen-Bildern am See. Das Märchen handelt von einem Prinzen, der sich in das schöne Schwanenmädchen Odette verliebt. Sie wurde von dem bösen Zauberer Rotbart verzaubert.Das stimmungsvolle Ambiente der "weißen Bilder" am See im Kontrast zu den prachtvollen und farbenfrohen Kostümen am Königshof verspricht einen abwechslungsreichen festlichen Abend des großen russischen klassischen Balletts.

Versüßen Sie sich die Vorweihnachtszeit und seien Sie unsere Gäste.

MDR Kinderchor; Ulrich Kaiser, Dirigent


3,50 EUR | Restkarten ab 18. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

MDR Kinderchor; Ulrich Kaiser, Dirigent


3,50 EUR | Restkarten ab 18. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Anthony Pilavachi, Inszenierung

Giuseppe Verdi
Rigoletto / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca 3 Stunden | Zwei Pausen

»Der König will sich amüsieren«, so die freie Übersetzung von Victor Hugos berühmter Vorlage zu Giuseppe Verdis noch populärerer Oper »Rigoletto«. Zum persönlichen Amüsement des Herzogs von Mantua und dessen dekadenter Hofgesellschaft ist dem buckligen Hofnarren Rigoletto jedes Mittel recht. In vorauseilendem Gehorsam bedient der Außenseiter das Bedürfnis nach abgeschmackter Unterhaltung, ohne davor zurückzuschrecken, seinem vergnügungssüchtigen Geldgeber die Töchter der vornehmen Gesellschaft auf dem Silbertablett zu präsentieren. Zu Hause gibt er sich als treu sorgender Familienvater, der seine Tochter Gilda strengstens vor den Abgründen der bösen Welt abschirmt. Doch als sich Gilda in den Herzog von Mantua – in Gestalt eines jungen Studenten – verliebt, wird Rigoletto seine Doppelexistenz zum Verhängnis. Die leichtsinnig-draufgängerische Canzone des Herzogs (»La donna è mobile«) verwandelt sich für ihn zur Todes verkündenden Schicksalsmelodie. Als Regisseur des Lübecker »Ring des Nibelungen« zog Anthony Pilavachi zuletzt deutschlandweit die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse gleichermaßen auf sich. Jetzt inszeniert er zum Verdi-Jahr für Leipzig einen Teil der so genannten »Trilogia popolare«.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Andris Nelsons, Dirigent; Baiba Skride, Violine; Franziska Vorberger, Moderation

Sergej Prokofjew
2. Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 63

Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin - Suite aus der Ballettmusik op. 19 Sz 73


Kontakt über Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach", Frau Bandel 0341/ 1414281
5 EUR | Restkarten ab 20. November in der Musikalienhandlung OELSNER

Veranstalter: Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“
BALLETT

Gewandhausorchester; Lorenzo Viotti, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Uwe Scholz, Choreografie

Sergej Rachmaninoff
3. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Sergej Rachmaninoff
2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18

Der Abend ist einem der bedeutendsten russischen Komponisten gewidmet, der zeitlebens keine Ballettmusik geschrieben hat, dessen Werke aber immer wieder Choreografen in aller Welt inspiriert haben. Sein 1909 entstandenes drittes Klavierkonzert ist eine Musik voller Kraft und Intensität, aus der unbeschwerte Lebensfreude und vorwärtsdrängende Energie ebenso zu uns sprechen wie verhaltene Melancholie. Wie auf der Suche nach einer verlorenen Zeit, spielen Zeitmaß und Empfinden von Zeit eine besondere Rolle in Rachmaninows Musik. Damit erweist sich der letzte russische Spätromantiker als echter Fin-de-Siècle-Komponist zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne.
Mario Schröder hat diesen Komponisten schon früh für sich entdeckt und nimmt Rachma­ninows Musik als eine sehr bildhafte und körperliche wahr, die geradezu für den Tanz prädestiniert ist: Sie verbindet sich für ihn mit Bildern vom Weggehen und Wiederkommen, vom Annähern und Entfernen, von Wegen, die sich kreuzen. Das Thema Zeit nimmt hier vielfältige Gestalt an – als etwas zutiefst subjektiv Empfundenes, das jedes Individuum ins Spiel bringt. Im 10. Todesjahr von Uwe Scholz ist sein »Drittes Klavierkonzert« in Leipzig wieder zu erleben. Mario Schröder, der diese Choreografie selbst als Solist getanzt hat, sieht in Scholz’ Interpretation eine »wunderbare Umsetzung des Stückes in Bilder, die der Komposition sehr gerecht werden.« Sechs Jahre nach der letzten Wiederaufnahme stellt er dem Werk von Uwe Scholz eine neue Kreation an die Seite – zwei künstlerische Sprachen zur Musik desselben Komponisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Andris Nelsons; Baiba Skride, Violine

Igor Strawinsky
Petruschka - Ballettsuite (Fassung von 1947)

-Pause-

Sergej Prokofjew
2. Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 63

Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin - Suite aus der Ballettmusik op. 19 Sz 73

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Als Pioniere der modernen Musik lösten sie
Skandale aus: Bartók mit dem hier programmierten
Werk, Prokofjew mit den Kompositonen
davor, Strawinsky mit den unmittelbar
folgenden. Und in der Entstehung aller drei
Werke spiegelt sich das unstete Wanderleben ihrer
Schöpfer. Dass es sich bei Strawinskys Petruschka
um das älteste Werk des Abends handelt,
mag beim Hören durchaus überraschen.
Der eben von Russland nach Paris und von dort
nach Lausanne gereiste Komponist wurde vom
Impresario Sergej Djagilew dazu animiert,
sein jüngstes Konzertstück für Klavier und Orchester
in ein Ballett für die legendäre Tänzergruppe
der Ballets Russes zu verwandeln. Dem
Stück wohnte bereits die hartnäckige Vorstellung
einer Gliederpuppe inne, die plötzlich Leben gewinnt
und durch das teuflische Arpeggio ihrer
Sprünge die Geduld des Orchesters so sehr erschöpft,
dass es sie mit Fanfaren bedroht, und so
verwandelten es Komponist, Choreograph und
Bühnenbildner zwischen Côte d’Azur, St. Petersburg
und Rom in das bekannte Jahrmarktdrama.
Zwischen dem erfolgreichen Feuervogel
und dem Skandal von Le Sacre du
Printemps gelangte Petruschka am 13. Juni
1911 in Paris zur umjubelten Uraufführung.
Strawinsky arbeitete das Werk mehrfach um
und verhalf ihm mit einer konzertant aufführbaren
Orchestersuite zum festen Platz im Repertoire
unserer Sinfoniekonzerte. Auch Béla
Bartóksu „Wunderbarem Mandarin“ war in
der als Suite umgearbeiteten Fassung von 1928
größter Erfolg beschieden, wohingegen die bereits
1918/19 entworfene Tanzpantomime mit
all ihrer Bühnenbrutalität einen regelrechten
Theaterskandal ausgelöst hatte. Nach der am
27. November 1926 endlich realisierten
Uraufführung in Köln hatte der damalige
Oberbürgermeister Konrad Adenauer höchstpersönlich
weitere Aufführungen des Werkes
verboten, dessen Stoff für zu unmoralisch befunden
wurde. Tatsächlich ist die Geschichte
um ein Mädchen, das Männer in den Hinterhalt
zweier Gauner locken soll und damit den
grausamen Mord am im wörtlichen Sinne unsterblich
verliebten Mandarin verschuldet,
nichts für schwache Nerven.
Im 2. Violinkonzert von Sergej Prokofjew trägt
die erstaunliche stilistische Wendung, die der
Komponist um 1930 vollzog, reiche Früchte:
Man sah in dem folkloristisch-melodienseligen
Werk gar ein erstes Zugeständnis an die vom
Sowjetregime propagierte Spielart der „Neuen
Einfachheit“, die Prokofjew selbst beschworen
hatte. Unmittelbar nach der Vollendung 1935
wird Prokofjew als Lehrer am Moskauer Konservatorium
in seine russische Heimat zurückkehren und hautnah erleben, wie
sein neues klassizistisches Ideal
politisch ideologisiert wurde. So
wird das 2. Violinkonzert zum letzten
Werk des Komponisten, das seine
Entstehung einem Kompositionsauftrag
aus dem Westen verdankt:
Verehrer des französischen Geigers
Robert Soëtens hatten es bei Prokofjew
bestellt. Der vielbeschäftigte Pianist
schuf es während seiner Konzertreisen:
Die vielen Orte, an denen ich
an dem Konzert arbeitete, sind charakteristisch
für das Nomadenleben, das
ein konzertierender Künstler führt.
Das Hauptthema des ersten Satzes
entstand in Paris, das des zweiten in
Woronesch, die Instrumentation vollendete
ich in Baku, die Uraufführung
fand im Dezember 1935 in Madrid
statt. In dieser Stadt hielt ich mich auf
einer Konzerttournee auf, die mich
gemeinsam mit Soëtens durch Spanien,
Portugal, Marokko, Algerien und
Tunesien führte. Das spanische Kolorit
des Schlusssatzes mit dem reichhaltigen
Schlagwerk – einschließlich
Kastagnetten – könnte auch als
Hommage an seine Frau Lina, eine
Sängerin spanischer Herkunft, zu
verstehen sein. Jedenfalls verbindet
auch dieses die drei Werke des
Abends: unbändige Vitalität des
Rhythmus’.

Amir Katz

Johann Sebastian Bach
3. Englische Suite g-Moll BWV 808

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge es-Moll BWV 853 - aus "Das wohltemperierte Klavier" Band I Nr. 8

Fryderyk Chopin
Zwölf Etüden op. 10

Fryderyk Chopin
Zwölf Etüden op. 25

Das Konzert wird gefördert durch Beaux Arts Productions LTD.

Preise: 25 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Tobias Rosenthal Musikmanagement
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Andreas Homoki, Inszenierung

Giuseppe Verdi
La Traviata

»La Traviata« bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in »Rigoletto« und der Zigeunerin Azucena im »Trovatore« steht mit der Kurtisane Violetta Valéry eine Gestalt im Zentrum der Oper, deren Charisma das ihrer Vorgänger(innen) noch übertrifft. Die Pariser Halbwelt ist der Ort dieser Geschichte um die ebenso unbedingte wie hoffnungslose Liebe zwischen Alfred Germont und der todkranken Violetta, einer Liebe, die nicht nur von Beginn an mit dem Tod, sondern auch noch mit den Normen bürgerlicher Moral und Familienehre konfrontiert ist.
Doch erst durch Verdis Musik kommen innerhalb der Handlung die großen Themen Liebe, Tod und Moral differenziert zur Geltung. Verdi hat weniger den morbiden Reiz der heiligen Hure, die Leidenschaft des jungen bürgerlichen Liebhabers, die Zwielichtigkeit des Milieus und die Moralität des Vaters komponiert als die Wechselwirkung all dieser Momente. So geht es in seiner populärsten Oper um mehr als um den Leidensweg einer Außenseiterin: Labile psychische Innenwelten und gesellschaftliche Verhältnisse werden auf drastische Weise miteinander konfrontiert.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Andris Nelsons; Baiba Skride, Violine

Igor Strawinsky
Petruschka - Ballettsuite (Fassung von 1947)

-Pause-

Sergej Prokofjew
2. Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 63

Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin - Suite aus der Ballettmusik op. 19 Sz 73

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie III, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Als Pioniere der modernen Musik lösten sie
Skandale aus: Bartók mit dem hier programmierten
Werk, Prokofjew mit den Kompositonen
davor, Strawinsky mit den unmittelbar
folgenden. Und in der Entstehung aller drei
Werke spiegelt sich das unstete Wanderleben ihrer
Schöpfer. Dass es sich bei Strawinskys Petruschka
um das älteste Werk des Abends handelt,
mag beim Hören durchaus überraschen.
Der eben von Russland nach Paris und von dort
nach Lausanne gereiste Komponist wurde vom
Impresario Sergej Djagilew dazu animiert,
sein jüngstes Konzertstück für Klavier und Orchester
in ein Ballett für die legendäre Tänzergruppe
der Ballets Russes zu verwandeln. Dem
Stück wohnte bereits die hartnäckige Vorstellung
einer Gliederpuppe inne, die plötzlich Leben gewinnt
und durch das teuflische Arpeggio ihrer
Sprünge die Geduld des Orchesters so sehr erschöpft,
dass es sie mit Fanfaren bedroht, und so
verwandelten es Komponist, Choreograph und
Bühnenbildner zwischen Côte d’Azur, St. Petersburg
und Rom in das bekannte Jahrmarktdrama.
Zwischen dem erfolgreichen Feuervogel
und dem Skandal von Le Sacre du
Printemps gelangte Petruschka am 13. Juni
1911 in Paris zur umjubelten Uraufführung.
Strawinsky arbeitete das Werk mehrfach um
und verhalf ihm mit einer konzertant aufführbaren
Orchestersuite zum festen Platz im Repertoire
unserer Sinfoniekonzerte. Auch Béla
Bartóksu „Wunderbarem Mandarin“ war in
der als Suite umgearbeiteten Fassung von 1928
größter Erfolg beschieden, wohingegen die bereits
1918/19 entworfene Tanzpantomime mit
all ihrer Bühnenbrutalität einen regelrechten
Theaterskandal ausgelöst hatte. Nach der am
27. November 1926 endlich realisierten
Uraufführung in Köln hatte der damalige
Oberbürgermeister Konrad Adenauer höchstpersönlich
weitere Aufführungen des Werkes
verboten, dessen Stoff für zu unmoralisch befunden
wurde. Tatsächlich ist die Geschichte
um ein Mädchen, das Männer in den Hinterhalt
zweier Gauner locken soll und damit den
grausamen Mord am im wörtlichen Sinne unsterblich
verliebten Mandarin verschuldet,
nichts für schwache Nerven.
Im 2. Violinkonzert von Sergej Prokofjew trägt
die erstaunliche stilistische Wendung, die der
Komponist um 1930 vollzog, reiche Früchte:
Man sah in dem folkloristisch-melodienseligen
Werk gar ein erstes Zugeständnis an die vom
Sowjetregime propagierte Spielart der „Neuen
Einfachheit“, die Prokofjew selbst beschworen
hatte. Unmittelbar nach der Vollendung 1935
wird Prokofjew als Lehrer am Moskauer Konservatorium
in seine russische Heimat zurückkehren und hautnah erleben, wie
sein neues klassizistisches Ideal
politisch ideologisiert wurde. So
wird das 2. Violinkonzert zum letzten
Werk des Komponisten, das seine
Entstehung einem Kompositionsauftrag
aus dem Westen verdankt:
Verehrer des französischen Geigers
Robert Soëtens hatten es bei Prokofjew
bestellt. Der vielbeschäftigte Pianist
schuf es während seiner Konzertreisen:
Die vielen Orte, an denen ich
an dem Konzert arbeitete, sind charakteristisch
für das Nomadenleben, das
ein konzertierender Künstler führt.
Das Hauptthema des ersten Satzes
entstand in Paris, das des zweiten in
Woronesch, die Instrumentation vollendete
ich in Baku, die Uraufführung
fand im Dezember 1935 in Madrid
statt. In dieser Stadt hielt ich mich auf
einer Konzerttournee auf, die mich
gemeinsam mit Soëtens durch Spanien,
Portugal, Marokko, Algerien und
Tunesien führte. Das spanische Kolorit
des Schlusssatzes mit dem reichhaltigen
Schlagwerk – einschließlich
Kastagnetten – könnte auch als
Hommage an seine Frau Lina, eine
Sängerin spanischer Herkunft, zu
verstehen sein. Jedenfalls verbindet
auch dieses die drei Werke des
Abends: unbändige Vitalität des
Rhythmus’.

Marko Simsa, Erzähler; ; Stephanie Winker, Flöte; Marco Thomas, Klarinette; Moritz Winker, Fagott; Clemens Röger, Horn; Yun-Jin Cho, Violine; Elisabeth Dingstad, Violine; Anne Wiechmann-Milatz, Viola; Panu Sundquist, Violoncello; Waldemar Schwiertz, Kontrabass

Richard Strauss
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 (Bearbeitung für Nonett von Brett Dean)

Es war einmal… ein Schelm namens Till Eulenspiegel! Wer kennt ihn nicht, den lustigen Kerl? Till ist ein arger Kobold, immer zu neuen Streichen aufgelegt. Wartet nur, ihr Duckmäuser, ruft er und – Hopp! reitet er mit seinem Pferd mitten durch die Marktfrauen. Mit Siebenmeilenstiefeln rennt er vor dem Tumult davon und versteckt sich in einem Mauseloch. Von Kopf bis Fuß, ja sogar aus der großen Zehe guckt bei ihm der Schelm hervor! Richard Strauss’ wunderbare Musik wird hier „in alter Schelmenweise“ von Musikern des Gewandhausorchesters und Marko Simsa höchst lebendig auf die Bühne gebracht. Alle kleinen und großen Besucher sind eingeladen, herzlich mitzulachen!




Empfohlen ab 6 Jahren

Preise: 12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte, Kinder und Schüler 50%
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Kaum ein Instrument ist so faszinierend, aber auch so verwirrend und mysteriös wie die Orgel. Gewandhausorganist Michael Schönheit bietet einen spannenden Einblick in das Instrument mit vielen aufregenden Details.

Diese Veranstaltung ist ein Angebot der Musikvermittlung am Gewandhaus zu Leipzig und ausschließlich für Kinder bis 12 Jahre bestimmt.

Von der Musikvermittlung am Gewandhaus empfohlen: ab 6 Jahren.

Anmeldung erforderlich: Marina Dietze, Telefon 0341.1270-363, marina.dietze@gewandhaus.de


Eintritt frei. Dauer: Ca. 1 Stunde. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0341.1270-363. Wir empfehlen im Anschluss den Besuch der Orgelstunde um 17 Uhr. Tickets für die Orgelstunde (7 EUR) an der Gewandhauskasse.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Michael Schönheit

Freie Improvisationen auf der Orgel rund um den Gedenktag des heiligen Nikolaus von Myra


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
BALLETT

Gewandhausorchester; Robin Engelen, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Ein besinnliches Märchen ist Charles Dickens’ »A Christmas Carol«, aber auch ein Lehrstück über Gier, Profitdenken und Kaltherzigkeit. Mario Schröder bringt Dickens’ berühmtes Weihnachtsmärchen von der Wandlung des Geizkragens Scrooge zum warmherzigen Wohltäter in farbigen und fantasievollen Bildern auf die Bühne, die den Ballettabend zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.

Kaum zu Bett gegangen, wird der skrupellose Geschäftsmann Scrooge am Weihnachtsabend von unheilvollen Visionen heimgesucht, die ihn in seine Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft führen. In der Vergangenheit erlebt er Szenen seiner Kindheit, einer Zeit der Einsamkeit und Demütigung, die Scrooges späteren Charakter geprägt hat. Dann führt ihn der Traum zu den Weihnachstfesten der Reichen und der Armen, und Scrooge erkennt die kraft- und freudespendene Macht des Festes, das er so verachtet. Schließlich träumt er seine Zukunft und sieht die Folgen seiner rücksichtslosen, von der Gier getriebenen Lebensweise: Sie stürzt Menschen ins Unglück, er selbst wird einsam und unbetrauert sterben. Tief bewegt erwacht Scrooge aus seinem Traum und beschließt, sein Leben zu ändern. Dazu will auch Dickens die Menschen bewegen, damit sich endlich »all das Gute, das auf Erden möglich ist, entfalten kann«. So entwickelt sich die Weihnachtsgeschichte zu einem Appell an die gute Seite jedes Menschen, die vielleicht verschüttet liegt, aber wieder zutage gebracht werden kann. Angesichts der wachsenden sozialen Spannungen in unserer Gesellschaft durch das immer größere Gefälle zwischen Arm und Reich ist Dickens’ Appell an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen heute vielleicht aktueller denn je.

Mario Schröder hat diese Aktualität im Blick, bringt mit seinem Ballett zur »Weihnachtsgeschichte« aber vor allem ein großes Familienstück auf die Bühne, das mit seiner farbenfrohen Aussta ttung und den großen symphonischen Werken von Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns, Bedřich Smetana und vielen anderen Kom


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte; für Familien auf allen Plätzen 16,-€ für Erwachsene/11,-€ für Kinder
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

MDR Sinfonieorchester; Eldbjørg Hemsing, Violine; Ragnhild Hemsing, Violine/ Hardangerfiedel; Kristjan Järvi, Dirigent

Jean Sibelius
5. Sinfonie Es-Dur op. 82

Eduard Tubin
Suite über estnische Tanzweisen

Geirr Tveitt
2. Konzert für Hardangerfiedel und Orchester op. 252 ("Drei Fjorde")

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Was verbindet Eduard Tubin und seinen Zeitgenossen Geirr
Tveitt? Das Interesse an der traditionellen Musik. Tubin folgte
der Anregung des großen ungarischen Volksliedsammlers Zoltán
Kodály und erforschte die Volksmusik auf der estnischen Insel
Hiiumaa. Tveitt, der sich nach seinen Studien in Leipzig, Wien und
Paris in der entlegenen Region Hardanger niederließ, sammelte
über 1000 norwegische Volkslieder. Kein Wunder deshalb, dass
Anklänge auch in ihren Orchesterkompositionen zu hören sind.
Ganz anders Sibelius, der zwar tief in der fi nnischen Kultur verwurzelt
war, aber in seiner Musik keine offensichtlichen Bezüge
zur Volksmusik verwendete. Die Suche nach seiner Identität fand
in der 5. Sinfonie, 1915 an seinem 50. Geburtstag uraufgeführt,
ein Ende. »[...] es scheint, als würde jetzt der echte ›Jean Sibelius‹
entstehen«, notierte er während der Komposition.

Gewandhausorchester; Andris Nelsons, Dirigent; Baiba Skride, Violine

Igor Strawinsky
Petruschka - Ballettsuite (Fassung von 1947)

-Pause-

Sergej Prokofjew
2. Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 63

Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin - Suite aus der Ballettmusik op. 19 Sz 73

Deutsches Filmorchester Babelsberg; Leitung Erik Schober

Elmer Bernstein
Aus der Musik uzum Film "The Magnificent Seven"

Martin Böttcher
Winnetous Leben - Das Beste aus den Karl-May-Filmen

Martin Böttcher
Der Schatz im Silbersee

Trevor Jones
Der letzte Mohikaner

-Pause-

Jerome Moross
Weites Land

Clint Eastwood
Erbarmungslos

Dimitri Tiomkin
Zwölf Uhr Mittags

John Barry
Der mit dem Wolf tanzt

Bruce Broughton
Silverado

Ennio Morricone
Spiel mir das Lied vom Tod


Preise: 62,83/53,74/44,65/35,55/26,46 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Schüler und Schwerbehinderte
Veranstalter: Musikverlag & Management Erik Schober

Über die Veranstaltung

Erik Schober ist es gelungen, das Deutsche Filmorchester Babelsberg nach Leipzig ins Gewandhaus zu holen.
Passend zur Adventzeit erklingen die größten Filmmelodien aus den Karl-May-Filmen, die zu dieser Jahreszeit auf fast jeden Fernsehkanal laufen.
Es darf natürlich Themenmelodie von Winnetou oder Old Shatterhand nicht fehlen.
Auch aus den weiteren Klassikern wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder „Die Glorreichen Sieben“ erklingen die Titelmusiken. Unsterblich ist der Filmkomponist Morricone, welcher eine unzählige Anzahl von Westernmusiken geschrieben hat.
Dieses Konzert wird ein tolles sinfonisches Klangerlebnis für jeden Western-Fan.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg hat eine bewegte, sehr wechselvolle Geschichte, die untrennbar mit der Geschichte des Deutschen Films verbunden ist.
Das Schaffen dieses traditionsreichen deutschen Klangkörpers ist nachhaltig geprägt durch die Zusammenarbeit mit namhaften Filmkomponisten wie: Franz Grothe, Hans Zimmer („Gladiator“) und Klaus Badelt („Fluch der Karibik“), um nur einige zu nennen.
Ob bei Filmproduktionen, Tonträgeproduktionen oder TV-Shows & Galas ("José Carreras Gala" oder „Deutscher Filmpreis 2014“) überall ist das Filmorchester Babelsberg anzutreffen.
Das Konzert leitet erstmalig Erik Schober, ein Leipziger Dirigent und Komponist, welcher sich durch das Johann Strauss Orchester Leipzig und durch zahlreiche Projekte und Kompositionen, einen Namen gemacht hat.
Seien Sie dabei, verpassen Sie nicht dieses wundervolle Konzert!

GewandhausKinderchor; Frank-Steffen Elster, Leitung; Nachwuchschor; Guido Mattausch, Leitung; Walter Zoller, Klavier; Mendelssohn-Quartett Leipzig; Gunnar Harms, Violine; Anna Schuberth-Richwien, Violine; Larissa Petersen, Viola; Susanne Raßbach, Violoncello; Annett Müller, Flöte


Preise: 12/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Lassen Sie sich vom Gewandhauskinderchor und unserem Nachwuchschor musikalisch auf die festlichste Zeit im Jahr einstimmen!

Entziehen Sie sich für die Zeit des Konzertes der vorweihnachtlichen Hektik und genießen Sie ein Programm mit bekannten und neuen Liedern zur Adventszeit! Nachhaltige festliche Stimmung ist bei diesem Adventskonzert für die ganze Familie garantiert!

Max-Klinger-Chor; Sächsische Bläserphilharmonie


35/30 EUR
Verkaufsbüro Ring Cafe (Di - Do, 10 - 16 Uhr), Roßplatz 8-9, 04103 Leipzig
Tel. 0341.3085111 oder E-Mail info@ring-cafe-leipzig.de

Veranstalter: Reiseclub Berlin-Brandenburg GmbH RCB

GewandhausKinderchor; Frank-Steffen Elster, Leitung; Nachwuchschor; Guido Mattausch, Leitung; Walter Zoller, Klavier; Mendelssohn-Quartett Leipzig; Gunnar Harms, Violine; Anna Schuberth-Richwien, Violine; Larissa Petersen, Viola; Susanne Raßbach, Violoncello; Annett Müller, Flöte


Preise: 12/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Lassen Sie sich vom Gewandhauskinderchor und unserem Nachwuchschor musikalisch auf die festlichste Zeit im Jahr einstimmen!

Entziehen Sie sich für die Zeit des Konzertes der vorweihnachtlichen Hektik und genießen Sie ein Programm mit bekannten und neuen Liedern zur Adventszeit! Nachhaltige festliche Stimmung ist bei diesem Adventskonzert für die ganze Familie garantiert!

OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Giacomo Puccini
Tosca / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Leipziger Querflötenensemble Quintessenz; Anna Garzuly-Wahlgren, Flöte; Gudrun Hinze, Flöte/Piccolo; Ute Günther, Flöte; Bettine Keyßer, Flöte/Altflöte; Christian Sprenger, Flöte/Bassflöte

Peter Tschaikowski
Dezember: Weihnachten - aus "Die Jahreszeiten" op. 37b/12 (Bearbeitung für Flötenquintett von Gudrun Hinze)

Claude Debussy
Des pas sur la neige - aus Douze préludes, premier livre L 117/6 (Bearbeitung für Flötenquintett von Gudrun Hinze)

Claude Debussy
The Snow is Dancing - aus "Children's Corner" (Bearbeitung für Flötenquintett von Gudrun Hinze)

Wolfgang Amadeus Mozart
Zwölf Variationen über "Ah, vous dirai-je, Maman" C-Dur KV 265 (KV 300e) (Bearbeitung für Flötenquintett von Gudrun Hinze)

Jan Brandts Buys
Quintett für Flöte und Streichquartett D-Dur (Bearbeitung für Flötenquintett von Gudrun Hinze)

Frank Bridge
Sir Roger de Coverley - A Christmas Dance (Bearbeitung für Flötenquintett von Gudrun Hinze)

20 Uhr: Love actually (Tatsächlich...Liebe), Spielfilm USA/UK 2003, Regie: Richard Curtis


Preise: 17 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Sächsische Bläserphilharmonie


3,50 EUR | Restkarten ab 24. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Sächsische Bläserphilharmonie


3,50 EUR | Restkarten ab 24. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Grigory Sokolov

Johann Sebastian Bach
Partita B-Dur BWV 825

Ludwig van Beethoven
Sonate D-Dur op. 10/3

-Pause-

Fryderyk Chopin
Sonate für Klavier h-Moll op. 58


Preise: 28 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Kammeroper Dresden


3,50 EUR | Restkarten ab 25. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Kammeroper Dresden


3,50 EUR | Restkarten ab 25. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Birgit Eckenweber, Inszenierung

Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Bildern | Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Brüder Grimm

Spieldauer ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause
Für Kinder ab 8 Jahren

Seit über hundert Jahren verzaubert Engelbert Humperdincks Märchenoper »Hänsel und Gretel« nun schon Generationen von jungen Opernbesuchern. Bezeichnenderweise fand die Uraufführung dieser Oper am Vorabend eines Heiligen Abends statt. Und noch heute erscheint Hänsel und Gretel alljährlich zur Weihnachtszeit auf den Spielplänen fast aller Opernhäuser. Weihnachten ist eben das Fest der Familie und Hänsel und Gretel die Familienoper schlechthin. Während die Kinder mit strahlenden Augen ihrem ersten Opernerlebnis entgegenfiebern, schwelgen die Erwachsenen in Nostalgie und Kindheitserinnerungen. In unserer Neuproduktion werden Regisseurin Birgit Eckenweber und ihr Ausstatter Alexander Mudlagk die beiden Geschwister Hänsel und Gretel in eine fantastische Märchenwelt eintauchen lassen, die garantiert jedes Kind in Staunen versetzen wird. Wer möchte da nicht auch noch einmal Kind sein?


Preise: 37/32/28/24/20/16/12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Lindy Hume, Inszenierung

Gaetano Donizetti
Don Pasquale / Komische Oper in drei Akten

Dramma buffo in drei Akten | Text von Michele Accursi alias Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti nach der Vorlage »Ser Marcantonio« (1810) von Angelo Angelli (Text) und Stefano Pavesi (Musik) | Uraufführung am 3. Januar 1843 im Théâtre-Italien, Paris | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Das Leben kennt viele Vorbilder. Ein älterer, aber sehr reicher Junggeselle denkt auf seine alten Tage doch noch ans Heiraten. Für ihn selbst sollte es etwas Junges, Knackiges sein, für seinen Neffen Ernesto, der die mittellose Norina liebt, hat er stattdessen eine lukrative Verbindung mit einer reichen älteren Dame vorgesehen. Als der sich weigert, setzt ihn der Onkel kurzerhand vor die Tür. Doch Norina lässt nicht locker. Mit Hilfe von Malatesta, dem Leibarzt von Pasquale, geht sie inkognito eine Scheinehe mit dem Alten ein und macht ihm das Leben zur Hölle. Kein Wunder, dass Pasquale seine junge, luxusverwöhnte und vergnügungssüchtige Ehefrau »Sofronia« schnellstmöglich wieder loswerden möchte. Durch einen weiteren verschlagenen Schachzug bringen »Sofronia« und Malatesta Don Pasquale schließlich dazu, der Heirat von Norina und Ernesto zuzustimmen. Nun enthüllt »Sofronia« ihre wahre Identität als Norina. Vereint preisen sie die Moral der Geschicht: »Ziemlich dumm ist der, der als Greis noch heiraten will.«

Gaetano Donizetti ist nicht nur ein Meister des Belcanto, sondern ein Komponist mit einem unübertroffenen Gespür für Situationskomik. Die Leichtigkeit des musikalischen Gestus und die Typenhaftigkeit der Charaktere der Commedia dell‘arte bleiben dabei nie plakativ, sondern werden immer wieder von empfindsam-anrührenden Momenten kontrastiert.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Vladimir Mogilevsky, Klavier; Stefania Adomeit, Erzählung


Preise: 54,60/48/40,30/29,30 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gabriel Music Productions

Über die Veranstaltung

Auf die berühmte Mallorca-Reise von Frédéric Chopin, bei der viele seiner schönsten Kompositionen entstanden, wird das Publikum an diesem Abend mitgenommen.
Ein stimmungsvolles Konzertereignis, entlang am roten Faden der Lebens- und Landschaftsbeschreibungen der Insel im Winter 1838/39, einfühlsam niedergeschrieben von Chopins Lebensgefährtin und Schriftstellerin George Sand, erwartet den Besucher.
Ein geschwächter Gesundheitszustand veranlasste Chopin, George Sand und ihre Kinder zu einem Aufenthalt auf Mallorca, wo sie in dem Kloster zu Valldemossa Aufnahme fanden. Vielleicht nicht zuletzt die Melancholie des Ortes inspirierte Ihn zu seinen berühmtesten Werken wie .z.B. Préludes op.28 mit dem berühmten „Regentropfenprélude“, die Polonaisen op.40, die Mazurken op. 41 und das Scherzo No.3 op.39.
Den musikalischen Part übernimmt der russische Pianist und Chopin-Spezialist Vladimir Mogilevsky, die Erzählungen die bekannte Diseuse Stefania Adomeit. Dazu erscheinen die Orte und Landschaften, die als Inspiration zu den Werken dienten, auf einer Großleinwand. So entsteht ein poetischer, audiovisueller „Gesamtgenuss“.
Vladimir Mogilevsky ist Preisträger zahlreicher internationaler Festivals und Wettbewerbe, u. a. des internationalen Klavierwettbewerbs in Porto und des Liszt-Klavierfestivals. Seit 1993 ist er selbst eng mit dem Chopin-Museum auf Mallorca verbunden.


3,50 EUR | Restkarten ab 27. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Anthony Pilavachi, Inszenierung

Giuseppe Verdi
Rigoletto / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca 3 Stunden | Zwei Pausen

»Der König will sich amüsieren«, so die freie Übersetzung von Victor Hugos berühmter Vorlage zu Giuseppe Verdis noch populärerer Oper »Rigoletto«. Zum persönlichen Amüsement des Herzogs von Mantua und dessen dekadenter Hofgesellschaft ist dem buckligen Hofnarren Rigoletto jedes Mittel recht. In vorauseilendem Gehorsam bedient der Außenseiter das Bedürfnis nach abgeschmackter Unterhaltung, ohne davor zurückzuschrecken, seinem vergnügungssüchtigen Geldgeber die Töchter der vornehmen Gesellschaft auf dem Silbertablett zu präsentieren. Zu Hause gibt er sich als treu sorgender Familienvater, der seine Tochter Gilda strengstens vor den Abgründen der bösen Welt abschirmt. Doch als sich Gilda in den Herzog von Mantua – in Gestalt eines jungen Studenten – verliebt, wird Rigoletto seine Doppelexistenz zum Verhängnis. Die leichtsinnig-draufgängerische Canzone des Herzogs (»La donna è mobile«) verwandelt sich für ihn zur Todes verkündenden Schicksalsmelodie. Als Regisseur des Lübecker »Ring des Nibelungen« zog Anthony Pilavachi zuletzt deutschlandweit die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse gleichermaßen auf sich. Jetzt inszeniert er zum Verdi-Jahr für Leipzig einen Teil der so genannten »Trilogia popolare«.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

MDR Sinfonieorchester; Julia Fischer, Violine; Kristjan Järvi, Dirigent

FEATURED COMPOSER: ESA-PEKKA SALONEN

Ludwig van Beethoven
4. Sinfonie B-Dur op. 60

Esa-Pekka Salonen
Violin Concerto

Carl Nielsen
4. Sinfonie op. 29 ("Das Unauslöschliche")

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Mit dem Namen Esa-Pekka Salonen verbindet man eine außergewöhnliche
Dirigentenkarriere. Dabei hat er Horn und Komposition
studiert und sich dem Dirigieren zunächst nur zugewandt, um als
Komponist über solide Praxiskenntnisse zu verfügen. Mittlerweile
zählt er zu den wichtigsten – nicht nur finnischen – Komponisten
seiner Generation. Das Violinkonzert entstand zum Abschied von
Los Angeles, es erzählt vom Ankommen und vom Aufbruch in
eine neue Lebensphase. Carl Nielsen versah einige seiner Sinfonien
mit programmatischen Titeln – Kürzel seiner philosophischen
Gedanken: »Das Unauslöschliche« bedeute für ihn das, »was nur
die Musik selbst völlig auszudrücken im Stande ist: den elementaren
Willen zum Leben. Die Musik ist Leben und unauslöschlich
wie dieses.«

Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig e.V.; Frank Lehmann, Dirigent; Heike Richter, Sopran; Katharina Schauer, Harfe; Kantorei Markranstädt, Chor

Wolfgang Amadeus Mozart
Ruhe sanft, mein holdes Leben (Arie der Zaïde aus «Zaïde» K 344)

Wolfgang Amadeus Mozart
Ridente la calma - Canzonetta für Singstimme und Klavier KV 152 (KV 210a)
(Uraufführung Fassung für Sopran und Kammerorchester Instrumentierung von Wolfgang Breitung.)

Wolfgang Amadeus Mozart
Arie für Sopran und Orchester "Et incarnatus est" aus der Messe c-Moll KV 427

Carl Ditters von Dittersdorf
Konzert für Harfe und Orchester A-Dur

Arcangelo Corelli
Concerto grosso g-Moll op. 6/8 ("Weihnachtskonzert")

sowie Chormusik zur Advents- und Weihnachtszeit


Preise: 12 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Sinfonischer Musikverein Leipzig e.V.

Schülerinnen und Schüler des Projektes "SINGT EUCH EIN!" singen in diesem Konzert Weihnachtslieder für Leipziger Grundschüler. Die Begleitung übernehmen Instrumentalisten der Musikschule.


Eintritt frei
Die Veranstaltung richtet sich speziell an Grundschulklassen.
Kartenbestellung bis zum 29.09.2014 in der Musikschule per Formular aus dem Schulkonzertheft
(Bitte beachten Sie das vom Bestellformular abweichende Veranstaltungsdatum!)

Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller; Johannette Zomer, Sopran; Sophie Harmsen, Alt; Tilman Lichdi, Tenor (Evangelist); Patrick Grahl, Tenor (Arien); Tobias Berndt, Bass

Johann Sebastian Bach
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1 bis 3 und 6)


Preise: 88/77/60/39 EUR
Begrenztes Kartenkontingent, schriftliche Bestellungen am 15. August 2014 (Posteingang im Gewandhaus), Verkauf der Restkarten über Gewandhauskasse und Vorverkaufsstellen ab 3. November 2014.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
BALLETT

Gewandhausorchester; Karen Durgaryan, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Uwe Scholz, Choreografie

Sergej Rachmaninoff
3. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Sergej Rachmaninoff
2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18

Der Abend ist einem der bedeutendsten russischen Komponisten gewidmet, der zeitlebens keine Ballettmusik geschrieben hat, dessen Werke aber immer wieder Choreografen in aller Welt inspiriert haben. Sein 1909 entstandenes drittes Klavierkonzert ist eine Musik voller Kraft und Intensität, aus der unbeschwerte Lebensfreude und vorwärtsdrängende Energie ebenso zu uns sprechen wie verhaltene Melancholie. Wie auf der Suche nach einer verlorenen Zeit, spielen Zeitmaß und Empfinden von Zeit eine besondere Rolle in Rachmaninows Musik. Damit erweist sich der letzte russische Spätromantiker als echter Fin-de-Siècle-Komponist zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne.
Mario Schröder hat diesen Komponisten schon früh für sich entdeckt und nimmt Rachma­ninows Musik als eine sehr bildhafte und körperliche wahr, die geradezu für den Tanz prädestiniert ist: Sie verbindet sich für ihn mit Bildern vom Weggehen und Wiederkommen, vom Annähern und Entfernen, von Wegen, die sich kreuzen. Das Thema Zeit nimmt hier vielfältige Gestalt an – als etwas zutiefst subjektiv Empfundenes, das jedes Individuum ins Spiel bringt. Im 10. Todesjahr von Uwe Scholz ist sein »Drittes Klavierkonzert« in Leipzig wieder zu erleben. Mario Schröder, der diese Choreografie selbst als Solist getanzt hat, sieht in Scholz’ Interpretation eine »wunderbare Umsetzung des Stückes in Bilder, die der Komposition sehr gerecht werden.« Sechs Jahre nach der letzten Wiederaufnahme stellt er dem Werk von Uwe Scholz eine neue Kreation an die Seite – zwei künstlerische Sprachen zur Musik desselben Komponisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 47/42,60/38,20/33,80 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: MB-Konzerte

Über die Veranstaltung

CITY unplugged mit Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen)

Die Kings vom Prenzlauer Berg und der Prinz geben gemeinsam eine Audienz im akustischen Gewand.
Neben weihnachtlichen Klängen werden auch die Hits von CITY und Sebastian Krumbiegel nicht fehlen.

A-Capella-Chor e.V. Halle; Hans-Martin Uhle, Leitung; Chorgemeinschaft Schwarzenberg e.V.; Andreas Olschewski, Leitung; Chorverein Kurort Rathen e.V.; Axel Langmann, Leitung; Frauenchor Radeberg e.V.; Annelies Schiffmann, Leitung; Fräulein A. Kapella; Elke Heiwolt, Leitung; Gospel Changes; Maik Gosdzinski, Leitung; Heidenauer Singkreis e.V.; Jazzchor Chornfeld; Virginie Ongyerth, Leitung; Liedertafel Colditz e.V.; Albert Peter Bräuer, Leitung; Oschatzer Lehrerchor e.V.; Katja Scholz, Leitung; Tarasteinchor Burgstädt e.V.; Rolf Hutschenreuter, Leitung; Vocalensemble Borinzi e.V., Chor; Erik Schober, Leitung

Veranstalter: Sächsischer Chorverband e.V.

Camerata Cantorum Dresden e.V.; Peter Fanger, Leitung; Gemischter Chor der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg; Sven Kühnast, Leitung; Kammerchor „Belcanto“ Zwickau e.V.; Nico Nebe, Leitung; Männerchor Leipzig-Nord e.V.; Detlef Schneider, Leitung; Orchester des Evangelischen Schulzentrums Leipzig; Christian T. Köhler, Leitung


Karten ab 01.10.2014 zu 15 / 12 / 10 EUR in der Musikalienhandlung M. OELSNER, Schillerstraße 5, 04109 Leipzig, über die beteiligten Chöre und in der Geschäftsstelle des Leipziger Chorverbandes (Tel./Fax: 0341/4 12 83 41) und an der Tageskasse
Veranstalter: Sächsischer Chorverband e.V.

CHORisma e.V.; Kinderchor des Gymnasiums Max-Klinger-Schule; Katja Richter, Leitung; Michael Haffner, Leitung


Karten zu 10/8 EUR in der Musikalienhandlung Oelsner und über die Chöre
Veranstalter: CHORisma e.V.

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller; Johannette Zomer, Sopran; Sophie Harmsen, Alt; Tilman Lichdi, Tenor (Evangelist); Patrick Grahl, Tenor (Arien); Tobias Berndt, Bass

Johann Sebastian Bach
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1 bis 3 und 6)


Preise: 99/88/72/50 EUR
Begrenztes Kartenkontingent, schriftliche Bestellungen am 15. August 2014 (Posteingang im Gewandhaus), Verkauf der Restkarten über Gewandhauskasse und Vorverkaufsstellen ab 3. November 2014.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
Johann Sebastian Bach und Nicolas de Grigny

Michael Schönheit

Johann Sebastian Bach
Fantasie G-Dur BWV 572 ("Pièce d'Orgue")

Johann Sebastian Bach
Kleines harmonisches Labyrinth BWV 591

Nicolas-Antoine Lebègue
Simphonies et Noëls - aus Troisième livre d'orgue

Nicolas de Grigny
Hymne "Ave maris stella"

Nicolas de Grigny
Récit de tierce en taille - aus dem Gloria der "Messe pour orgue"

Nicolas de Grigny
Hymne "A solis ortus"

Johann Sebastian Bach
Aria F-Dur BWV 587

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge C-Dur BWV 547


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Andreas Homoki, Inszenierung

Giuseppe Verdi
La Traviata

»La Traviata« bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in »Rigoletto« und der Zigeunerin Azucena im »Trovatore« steht mit der Kurtisane Violetta Valéry eine Gestalt im Zentrum der Oper, deren Charisma das ihrer Vorgänger(innen) noch übertrifft. Die Pariser Halbwelt ist der Ort dieser Geschichte um die ebenso unbedingte wie hoffnungslose Liebe zwischen Alfred Germont und der todkranken Violetta, einer Liebe, die nicht nur von Beginn an mit dem Tod, sondern auch noch mit den Normen bürgerlicher Moral und Familienehre konfrontiert ist.
Doch erst durch Verdis Musik kommen innerhalb der Handlung die großen Themen Liebe, Tod und Moral differenziert zur Geltung. Verdi hat weniger den morbiden Reiz der heiligen Hure, die Leidenschaft des jungen bürgerlichen Liebhabers, die Zwielichtigkeit des Milieus und die Moralität des Vaters komponiert als die Wechselwirkung all dieser Momente. So geht es in seiner populärsten Oper um mehr als um den Leidensweg einer Außenseiterin: Labile psychische Innenwelten und gesellschaftliche Verhältnisse werden auf drastische Weise miteinander konfrontiert.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

GewandhausChor; camerata lipsiensis; Gregor Meyer, Leitung; Almut Hellwig, Sopran; Anna Werle, Alt; Wolfgang Klose, Tenor; Samuel Hasselhorn, Bass; Alle Solisten sind Preisträger des PodiumJungerGesangssolisten des VDKC 2013.

Johann Sebastian Bach
Kantate "Unser Mund sei voll Lachens" BWV 110

Johann Sebastian Bach
Kantate "Christen, ätzet diesen Tag" BWV 63

-Pause-

Johann Sebastian Bach
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1 bis 3)

Einführung in das Konzertprogramm durch einen Studierenden der Musikwissenschaften um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 28 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Inzwischen ist die historisch orientierte Aufführung von Bachs
Weihnachtsoratorium durch GewandhausChor und camerata lipsiensis
schon ein etablierter Termin in Leipzigs Konzertkalender.
Routine kommt dabei keineswegs auf, denn jährlich variiert die
Zusammensetzung des Programms. Zu den ersten drei Kantaten
des Oratoriums erklingen in diesem Jahr zwei großartige
Weihnachtskantaten Bachs, die von Chor, Orchester und Solisten
wieder höchste Virtuosität verlangen und durch ihre thematisch
feste Verankerung in der Weihnachtszeit das Programm inhaltlich
abrunden. Ein großartiger Einblick in die immer wieder überraschende
Vielfalt von Bachs musikalischem Kosmos!
Der Erlös des Benefizkonzertes kommt auch diesmal wieder dem
Kinderhospiz Bärenherz zugute – eine Herzensangelegenheit aller
Beteiligten.

OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Birgit Eckenweber, Inszenierung

Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Bildern | Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Brüder Grimm

Spieldauer ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause
Für Kinder ab 8 Jahren

Seit über hundert Jahren verzaubert Engelbert Humperdincks Märchenoper »Hänsel und Gretel« nun schon Generationen von jungen Opernbesuchern. Bezeichnenderweise fand die Uraufführung dieser Oper am Vorabend eines Heiligen Abends statt. Und noch heute erscheint Hänsel und Gretel alljährlich zur Weihnachtszeit auf den Spielplänen fast aller Opernhäuser. Weihnachten ist eben das Fest der Familie und Hänsel und Gretel die Familienoper schlechthin. Während die Kinder mit strahlenden Augen ihrem ersten Opernerlebnis entgegenfiebern, schwelgen die Erwachsenen in Nostalgie und Kindheitserinnerungen. In unserer Neuproduktion werden Regisseurin Birgit Eckenweber und ihr Ausstatter Alexander Mudlagk die beiden Geschwister Hänsel und Gretel in eine fantastische Märchenwelt eintauchen lassen, die garantiert jedes Kind in Staunen versetzen wird. Wer möchte da nicht auch noch einmal Kind sein?


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte; für Familien auf allen Plätzen 16,-€ für Erwachsene/11,-€ für Kinder
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

MDR Sinfonieorchester; Valentina Lisitsa, Klavier; Kristjan Järvi, Dirigent

Modest Mussorgski
Eine Nacht auf dem kahlen Berge

Edvard Grieg
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16

Jean Sibelius
Lemminkäinen-Suite - vier Legenden für Orchester op. 22

Konzerteinführung um 10.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de

Matineekinder im 1. Konzertteil »Die Legenden von Kalevala«

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Lemminkäinen ist einer der Helden des fi nnischen Nationalepos
»Kalevala«, das Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur Künstler
begeisterte und inspirierte, sondern gar die fi nnische Nationalbewegung
beeinfl ussen sollte. Jean Sibelius nannte ihn den
»Achilles der fi nnischen Mythologie«. Auch wenn ein ebenso
unerschrockener wie schöner »Liebling der Frauen« dem Komponisten
zunächst als ideale Opernfi gur erschien, entschied sich
Sibelius schließlich für ein rein instrumentales Porträt: Die Suite
schildert vier Episoden aus Lemminkäinens draufgängerischem
Leben voll Liebe, Rache, Zerstörung und Zauber: seine Erlebnisse
auf der Toteninsel Tuonela, seine Wiederkehr aus dem Reich der
Toten und die Heimkehr zu seiner Mutter.

OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Birgit Eckenweber, Inszenierung

Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Bildern | Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Brüder Grimm

Spieldauer ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause
Für Kinder ab 8 Jahren

Seit über hundert Jahren verzaubert Engelbert Humperdincks Märchenoper »Hänsel und Gretel« nun schon Generationen von jungen Opernbesuchern. Bezeichnenderweise fand die Uraufführung dieser Oper am Vorabend eines Heiligen Abends statt. Und noch heute erscheint Hänsel und Gretel alljährlich zur Weihnachtszeit auf den Spielplänen fast aller Opernhäuser. Weihnachten ist eben das Fest der Familie und Hänsel und Gretel die Familienoper schlechthin. Während die Kinder mit strahlenden Augen ihrem ersten Opernerlebnis entgegenfiebern, schwelgen die Erwachsenen in Nostalgie und Kindheitserinnerungen. In unserer Neuproduktion werden Regisseurin Birgit Eckenweber und ihr Ausstatter Alexander Mudlagk die beiden Geschwister Hänsel und Gretel in eine fantastische Märchenwelt eintauchen lassen, die garantiert jedes Kind in Staunen versetzen wird. Wer möchte da nicht auch noch einmal Kind sein?


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller; Johannette Zomer, Sopran; Sophie Harmsen, Alt; Tilman Lichdi, Tenor (Evangelist); Patrick Grahl, Tenor (Arien); Tobias Berndt, Bass

Johann Sebastian Bach
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1 bis 3 und 6)


Preise: 77/66/55/33 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Begrenztes Kartenkontingent, schriftliche Bestellungen am 15. August 2014 (Posteingang im Gewandhaus), Verkauf der Restkarten über Gewandhauskasse und Vorverkaufsstellen ab 3. November 2014.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhaus-Quartett; Frank-Michael Erben, Violine; Conrad Suske, Violine; Olaf Hallmann, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello

Ludwig van Beethoven
Streichquartett F-Dur op. 18/1

Karol Szymanowski
2. Streichquartett op. 56

-Pause-

Robert Schumann
Streichquartett A-Dur op. 41/3


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 53,05/47,25/41,55 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Känguruh Production Konzertagentur GmbH

Über die Veranstaltung

Sehnsucht ist sein Grundmotiv, ob in den alten oder neuen Liedern spiegelt sich Hoffmanns
Suche nach einem Zuhause. Es ist das immerwährende Kind in ihm, das ein Freiland im Inneren wie im Außen sucht. Der einzigartige Weg zu den eigenen Gärten.
Sehnsucht... Klaus Hoffmann und seine Band. Nach seiner Autobiographie und den Konzerten mit seinem Pianisten Hawo Bleich nun wieder die Vereinigung. Klaus Hoffmann folgt der „Sehnsucht‘‘ mit einem neuen Album im Herbst 2014 und anschließender Band-Tournee.

Eine Weihnachtsnovelle

Sinfonisches Blasorchester der Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"; Matthias Bega, Sprecher


3,50 EUR | Restkarten ab 1. Dezember in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Akademisches Orchester Leipzig; Michael Schönheit, Orgel; Horst Förster, Dirigent

Franz Liszt
Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam" aus der Oper "Le Prophète" von Giacomo Meyerbeer (Bearbeitung für Orgel und Orchester von Marcel Dupré)

Johannes Brahms
Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a

Engelbert Humperdinck
Vorspiel zur Oper "Hänsel und Gretel"


Preise: 18,50/16/13,50/8 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Rentner
Veranstalter: Akademisches Orchester Leipzig e. V.
Lieder zur Adventszeit

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 2. Dezember in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Lieder zur Adventszeit

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 2. Dezember in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
BALLETT

Gewandhausorchester; Robin Engelen, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Ein besinnliches Märchen ist Charles Dickens’ »A Christmas Carol«, aber auch ein Lehrstück über Gier, Profitdenken und Kaltherzigkeit. Mario Schröder bringt Dickens’ berühmtes Weihnachtsmärchen von der Wandlung des Geizkragens Scrooge zum warmherzigen Wohltäter in farbigen und fantasievollen Bildern auf die Bühne, die den Ballettabend zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.

Kaum zu Bett gegangen, wird der skrupellose Geschäftsmann Scrooge am Weihnachtsabend von unheilvollen Visionen heimgesucht, die ihn in seine Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft führen. In der Vergangenheit erlebt er Szenen seiner Kindheit, einer Zeit der Einsamkeit und Demütigung, die Scrooges späteren Charakter geprägt hat. Dann führt ihn der Traum zu den Weihnachstfesten der Reichen und der Armen, und Scrooge erkennt die kraft- und freudespendene Macht des Festes, das er so verachtet. Schließlich träumt er seine Zukunft und sieht die Folgen seiner rücksichtslosen, von der Gier getriebenen Lebensweise: Sie stürzt Menschen ins Unglück, er selbst wird einsam und unbetrauert sterben. Tief bewegt erwacht Scrooge aus seinem Traum und beschließt, sein Leben zu ändern. Dazu will auch Dickens die Menschen bewegen, damit sich endlich »all das Gute, das auf Erden möglich ist, entfalten kann«. So entwickelt sich die Weihnachtsgeschichte zu einem Appell an die gute Seite jedes Menschen, die vielleicht verschüttet liegt, aber wieder zutage gebracht werden kann. Angesichts der wachsenden sozialen Spannungen in unserer Gesellschaft durch das immer größere Gefälle zwischen Arm und Reich ist Dickens’ Appell an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen heute vielleicht aktueller denn je.

Mario Schröder hat diese Aktualität im Blick, bringt mit seinem Ballett zur »Weihnachtsgeschichte« aber vor allem ein großes Familienstück auf die Bühne, das mit seiner farbenfrohen Aussta ttung und den großen symphonischen Werken von Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns, Bedřich Smetana und vielen anderen Kom


Preise: 37/32/28/24/20/16/12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
BALLETT

Gewandhausorchester; Robin Engelen, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Ein besinnliches Märchen ist Charles Dickens’ »A Christmas Carol«, aber auch ein Lehrstück über Gier, Profitdenken und Kaltherzigkeit. Mario Schröder bringt Dickens’ berühmtes Weihnachtsmärchen von der Wandlung des Geizkragens Scrooge zum warmherzigen Wohltäter in farbigen und fantasievollen Bildern auf die Bühne, die den Ballettabend zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.

Kaum zu Bett gegangen, wird der skrupellose Geschäftsmann Scrooge am Weihnachtsabend von unheilvollen Visionen heimgesucht, die ihn in seine Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft führen. In der Vergangenheit erlebt er Szenen seiner Kindheit, einer Zeit der Einsamkeit und Demütigung, die Scrooges späteren Charakter geprägt hat. Dann führt ihn der Traum zu den Weihnachstfesten der Reichen und der Armen, und Scrooge erkennt die kraft- und freudespendene Macht des Festes, das er so verachtet. Schließlich träumt er seine Zukunft und sieht die Folgen seiner rücksichtslosen, von der Gier getriebenen Lebensweise: Sie stürzt Menschen ins Unglück, er selbst wird einsam und unbetrauert sterben. Tief bewegt erwacht Scrooge aus seinem Traum und beschließt, sein Leben zu ändern. Dazu will auch Dickens die Menschen bewegen, damit sich endlich »all das Gute, das auf Erden möglich ist, entfalten kann«. So entwickelt sich die Weihnachtsgeschichte zu einem Appell an die gute Seite jedes Menschen, die vielleicht verschüttet liegt, aber wieder zutage gebracht werden kann. Angesichts der wachsenden sozialen Spannungen in unserer Gesellschaft durch das immer größere Gefälle zwischen Arm und Reich ist Dickens’ Appell an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen heute vielleicht aktueller denn je.

Mario Schröder hat diese Aktualität im Blick, bringt mit seinem Ballett zur »Weihnachtsgeschichte« aber vor allem ein großes Familienstück auf die Bühne, das mit seiner farbenfrohen Aussta ttung und den großen symphonischen Werken von Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns, Bedřich Smetana und vielen anderen Kom


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte; für Familien auf allen Plätzen 16,-€ für Erwachsene/11,-€ für Kinder
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Din A4; Sebastian Ude, Violine/Tenor-Saxophon; Adam Markowski, Violine; Henry Schneider, Viola; Wolfram Stephan, Violoncello

Antonio Vivaldi
Gavotte variée aus der Suite B-Dur
(in der Besetzung Nyckelharpa, zwei Violinen und Violoncello.)

Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett für Oboe, Violine, Viola und Violoncello F-Dur KV 370
(Bearbeitung für Tenor-Saxophon und Streichtrio von Sebastian Ude.)

Heinrich XXIV. Prinz Reuß
1. Streichquartett F-Dur op. 11

Leipzigs Kultur hat viel Spannendes zu bieten,
das sich leicht mit dem Arbeitsalltag verbinden
lässt und auch Entspannung bieten kann.
Diesen Gedanken verfolgen bereits in der
achten Saison die „After Work Concerts“ des
Gewandhauses. Sie richten sich an all jene, die
sich im direkten Anschluss an die Arbeit nicht
gleich dem hektischen Berufsverkehr aussetzen
möchten, sondern Lust haben auf einen
sinnlich-genussvollen Ausklang mit Musik
in entspannender Lounge-Atmosphäre sowie
Getränken, Cocktails und leichten Snacks
vom Buffet. Beim „After Work Concert“
beginnen um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) jeweils
circa 45-minütige Programme auf der Barlach-
Ebene des Hauptfoyers, gleichzeitig und im
Anschluss ist die Barlach-Bar mit bester Aussicht
auf den abendlichen Augustusplatz
geöffnet. Kommen Sie allein, mit Freunden
oder Geschäftspartnern und freuen Sie sich
auf gute Musik und gute Gespräche.


Preise: 17 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
Lieder zur Adventszeit

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 2. Dezember in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Lieder zur Adventszeit

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 2. Dezember in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Birgit Eckenweber, Inszenierung

Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Bildern | Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Brüder Grimm

Spieldauer ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause
Für Kinder ab 8 Jahren

Seit über hundert Jahren verzaubert Engelbert Humperdincks Märchenoper »Hänsel und Gretel« nun schon Generationen von jungen Opernbesuchern. Bezeichnenderweise fand die Uraufführung dieser Oper am Vorabend eines Heiligen Abends statt. Und noch heute erscheint Hänsel und Gretel alljährlich zur Weihnachtszeit auf den Spielplänen fast aller Opernhäuser. Weihnachten ist eben das Fest der Familie und Hänsel und Gretel die Familienoper schlechthin. Während die Kinder mit strahlenden Augen ihrem ersten Opernerlebnis entgegenfiebern, schwelgen die Erwachsenen in Nostalgie und Kindheitserinnerungen. In unserer Neuproduktion werden Regisseurin Birgit Eckenweber und ihr Ausstatter Alexander Mudlagk die beiden Geschwister Hänsel und Gretel in eine fantastische Märchenwelt eintauchen lassen, die garantiert jedes Kind in Staunen versetzen wird. Wer möchte da nicht auch noch einmal Kind sein?


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Johannes Pell, Musikalische Leitung; Jasmin Solfaghari, Inszenierung

Nino Rota
Aladin und die Wunderlampe - Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern

Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern | Libretto von Vinci Verginelli | Nach der gleichnamigen Erzählung aus »1001 Nacht« | Deutsche Übersetzung von Ralph Mundlechner | Reduzierte Fassung von Rainer Schottstädt
Für Kinder ab 8 Jahren

Wer kennt ihn nicht, den Traum vom großen Schatz und vom großen Glück? Für den Jungen Aladin scheint er ganz plötzlich wahr zu werden, als sein vermeintlicher Onkel ihn zu jener mysteriösen Höhle tief im Berg führt, in der ein unermesslicher Schatz liegt. Doch Aladin erkennt sehr schnell, dass die Hoffnung, Reichtum, Macht und Liebe nur mit Zauberei zu erlangen, ziemlich trügerisch ist. Auch wenn er den sagenhaften Geist Cem aus der alten Öllampe befreien kann – am Ende muss Aladin um sein Glück selbst kämpfen. »Aladin und die Wunderlampe« ist das wohl berühmteste Märchen aus der Geschichtensammlung »1001 Nacht« und hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Magie verloren, Kinder und Erwachsene in eine orientalische Traumwelt zu entführen.

Der Komponist Nino Rota wurde vor allem durch seine Filmmusiken zu Fellinis »La Strada«, Viscontis »Gattopardo« und Coppolas »Godfather« bekannt. Seine Musik lässt auf zauberhafte Weise all die geheimnisvollen Figuren um den Magier, den Sultan und den Geist Cem lebendig werden. Nicht zuletzt ist die Vorlage für Theaterleute, Bühnen- und Kostümbildner und die Bühnentechnik eine wunderbare Herausforderung zu ganz großem Theater. Und so erlebt Aladin in der neuen Inszenierung von Jasmin Solfaghari, dass Freunde und Familie viel wichtiger sind als aller Reichtum.


Preise: 37/32/28/24/20/16/12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Jugendsinfonieorchester der Musikschule "Johann Sebastian Bach"; Sarah Rösel, Viola; Salomo Dshokow, Viola; Ron Dirk Entleutner, Dirigent

Engelbert Humperdinck
Vorspiel zur Oper "Hänsel und Gretel"

Peter Tschaikowski
Suite aus dem Ballett "Schwanensee" op. 20a

Anton Wranitzky
Konzert für zwei Violen und Orchester C-Dur

sowie festliche Weihnachtsmusik für großes Orchester


Preise: 20/14 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Preis ermaessigt: 12/9 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
BALLETT

Gewandhausorchester; Karen Durgaryan, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Uwe Scholz, Choreografie

Sergej Rachmaninoff
3. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Sergej Rachmaninoff
2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18

Der Abend ist einem der bedeutendsten russischen Komponisten gewidmet, der zeitlebens keine Ballettmusik geschrieben hat, dessen Werke aber immer wieder Choreografen in aller Welt inspiriert haben. Sein 1909 entstandenes drittes Klavierkonzert ist eine Musik voller Kraft und Intensität, aus der unbeschwerte Lebensfreude und vorwärtsdrängende Energie ebenso zu uns sprechen wie verhaltene Melancholie. Wie auf der Suche nach einer verlorenen Zeit, spielen Zeitmaß und Empfinden von Zeit eine besondere Rolle in Rachmaninows Musik. Damit erweist sich der letzte russische Spätromantiker als echter Fin-de-Siècle-Komponist zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne.
Mario Schröder hat diesen Komponisten schon früh für sich entdeckt und nimmt Rachma­ninows Musik als eine sehr bildhafte und körperliche wahr, die geradezu für den Tanz prädestiniert ist: Sie verbindet sich für ihn mit Bildern vom Weggehen und Wiederkommen, vom Annähern und Entfernen, von Wegen, die sich kreuzen. Das Thema Zeit nimmt hier vielfältige Gestalt an – als etwas zutiefst subjektiv Empfundenes, das jedes Individuum ins Spiel bringt. Im 10. Todesjahr von Uwe Scholz ist sein »Drittes Klavierkonzert« in Leipzig wieder zu erleben. Mario Schröder, der diese Choreografie selbst als Solist getanzt hat, sieht in Scholz’ Interpretation eine »wunderbare Umsetzung des Stückes in Bilder, die der Komposition sehr gerecht werden.« Sechs Jahre nach der letzten Wiederaufnahme stellt er dem Werk von Uwe Scholz eine neue Kreation an die Seite – zwei künstlerische Sprachen zur Musik desselben Komponisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Jugendsinfonieorchester der Musikschule "Johann Sebastian Bach"; Sarah Rösel, Viola; Salomo Dshokow, Viola; Ron Dirk Entleutner, Dirigent

Engelbert Humperdinck
Vorspiel zur Oper "Hänsel und Gretel"

Peter Tschaikowski
Suite aus dem Ballett "Schwanensee" op. 20a

Anton Wranitzky
Konzert für zwei Violen und Orchester C-Dur

sowie festliche Weihnachtsmusik für großes Orchester


Preise: 20/14 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Preis ermaessigt: 12/9 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; Martin Helmchen, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491

-Pause-

Ludwig van Beethoven
3. Sinfonie Es-Dur op. 55 ("Eroica")

Johann Sebastian Bach
Nun komm, der Heiden Heiland BWV 659 (Bearbeitung für Klavier von Ferruccio Busoni)

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie IV
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Ludwig van Beethovens zwischen 1798 und
1806 entstandene dritte Sinfonie stellt bis heute
vor ungeklärte Fragen: Wurde er angeregt
durch Napoleons ägyptischen Feldzug von 1798?
Stellt der Trauermarsch des zweiten Satzes eine
Reaktion auf das Gerücht um den Tod Lord
Nelsons dar oder setzt es dem Tod General
Abercrombys ein klingendes Denkmal? Wollte
Beethoven das Werk Bonaparte widmen, weil
er sich mit dem Gedanken trug, nach Paris umzusiedeln?
Warum wich er von seinem ursprünglichen
Widmungs-Plan ab und publizierte
das Es-Dur-Werk als SINFONIA
EROICA composta per festeggiare il sovvenire
di un grand Uomo? Und schließlich: Wer ist
mit diesem „großen Mann“ gemeint – doch
wohl kaum der letztliche Widmungsträger Graf
Lobkowitz? Wirklich „heroisch“ ist die Sinfonie
auch keinesfalls, sondern tendiert vielmehr
zu einer tänzerischen, humoristischen Haltung
(man denke nur an den verfrühten, „falschen“
Horneinsatz vor der Reprise des ersten Satzes
oder an die unkonventionellen Variationen des
Schlusssatzes). Immerhin führt der langsame
Satz, ein Trauermarsch, den Helden im Titel:
Marcia funebre sulla morte d’un Eroe. Macht sich
hier die Nähe zum Heiligenstädter Testament von
1802 bemerkbar, jenem bewegenden Dokument
einer von schwerer Krankheit und Selbsttötungsabsichten
begleiteten Lebenskrise? Nach
einigen Aufführungen im privaten Kreis gelangte
das Werk am 7. April 1805 zur Uraufführung und wurde im Oktober
1806 in überarbeiteter Version gedruckt.
Ferdinand Ries berichtet schon am
22. Oktober 1803 an den Verleger Simrock:
Beethoven spielte sie mir neulich,
und ich glaube Himmel und Erde muß
unter einem zittern bei ihrer Aufführung.
Daran hat sich in über 200 Jahren
kaum etwas geändert. Immer wieder
aufs Neue lässt dieses Werk erschauern.
Man kann die Sinfonie gar nicht oft
genug hören – das bemerkte schon der
Rezensent des Jahres 1807: Diese
große reichhaltige Komposizion wurde
als Orchestersinfonie neulich in Leipzig
zwei Mal mit ausgezeichneter Wirkung
gegeben... Sie gehört zu den wenigen
Sinfonien, die mit ihrer geistvollen
Energie die Phantasie des Zuhörers in
erhabenen Schwung setzen und sein
Herz zu mächtigen Empfindungen hinreißen.
Aber der Kenner genießt sie erst
ganz, und ein wiederholtes Anhören
verdoppelt seinen geistigen Genuss...
Mehrfach und ebenfalls mit ausgezeichneter
Wirkung wurde in Leipzig Wolfgang
Amadeus Mozarts Klavierkonzert
in c-Moll KV 491 gegeben:u Schon
Felix Mendelssohn Bartholdy ließ
sich am 1. März 1838 mit dem überaus
beliebten Konzert im Gewandhaus
hören und war damit keinesfalls der
erste. Illustre Interpreten wie Carl
Reinecke, der es gleich mehrfach
spielte, oder Artur Schnabel (unter
Otto Klemperer zum Neujahr 1933)
folgten ihm nach.

OPER

Gewandhausorchester; Christoph Gedschold, Musikalische Leitung; Peter Konwitschny, Inszenierung

Giacomo Puccini
La Bohème / Oper in vier Akten

Szenen aus Henri Murgers „Vie de Bohème“ in vier Bildern von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | In Originalprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause

Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien wachhielt. Während seine Freunde Wein tranken und Karten spielten, komponierte er – und rief plötzlich vom Klavier aus: »Ruhe, ihr Burschen! Ich bin fertig!« In kurzer Zeit entstand die Partitur und die Oper mit der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo kam auf die Bühne. Ohne jemals zuvor in Paris gewesen zu sein, fing Puccini das Flair der Szenerie ebenso ein wie die Atmosphäre eines frostklirrenden Wintertages. Dazu kommt sein Sinn für eine klare Figurenzeichnung, denn die Leere und Kargheit der Naturschilderung lässt alle Figuren und das »Grundthema« Liebe noch verlorener und verzweifelter, gleichsam einsam-erstarrt erscheinen.

Peter Konwitschnys Interpretation folgte den Intentionen des großen italienischen Komponisten und dessen Librettisten, die Henri Murgers Roman zur Vorlage nahmen, und brachte in Bühne, Kostüm und Regie eine herausragende einfühlsam-poetische Inszenierung auf die Bühne.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; Martin Helmchen, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491

-Pause-

Ludwig van Beethoven
3. Sinfonie Es-Dur op. 55 ("Eroica")

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie IV, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Ludwig van Beethovens zwischen 1798 und
1806 entstandene dritte Sinfonie stellt bis heute
vor ungeklärte Fragen: Wurde er angeregt
durch Napoleons ägyptischen Feldzug von 1798?
Stellt der Trauermarsch des zweiten Satzes eine
Reaktion auf das Gerücht um den Tod Lord
Nelsons dar oder setzt es dem Tod General
Abercrombys ein klingendes Denkmal? Wollte
Beethoven das Werk Bonaparte widmen, weil
er sich mit dem Gedanken trug, nach Paris umzusiedeln?
Warum wich er von seinem ursprünglichen
Widmungs-Plan ab und publizierte
das Es-Dur-Werk als SINFONIA
EROICA composta per festeggiare il sovvenire
di un grand Uomo? Und schließlich: Wer ist
mit diesem „großen Mann“ gemeint – doch
wohl kaum der letztliche Widmungsträger Graf
Lobkowitz? Wirklich „heroisch“ ist die Sinfonie
auch keinesfalls, sondern tendiert vielmehr
zu einer tänzerischen, humoristischen Haltung
(man denke nur an den verfrühten, „falschen“
Horneinsatz vor der Reprise des ersten Satzes
oder an die unkonventionellen Variationen des
Schlusssatzes). Immerhin führt der langsame
Satz, ein Trauermarsch, den Helden im Titel:
Marcia funebre sulla morte d’un Eroe. Macht sich
hier die Nähe zum Heiligenstädter Testament von
1802 bemerkbar, jenem bewegenden Dokument
einer von schwerer Krankheit und Selbsttötungsabsichten
begleiteten Lebenskrise? Nach
einigen Aufführungen im privaten Kreis gelangte
das Werk am 7. April 1805 zur Uraufführung und wurde im Oktober
1806 in überarbeiteter Version gedruckt.
Ferdinand Ries berichtet schon am
22. Oktober 1803 an den Verleger Simrock:
Beethoven spielte sie mir neulich,
und ich glaube Himmel und Erde muß
unter einem zittern bei ihrer Aufführung.
Daran hat sich in über 200 Jahren
kaum etwas geändert. Immer wieder
aufs Neue lässt dieses Werk erschauern.
Man kann die Sinfonie gar nicht oft
genug hören – das bemerkte schon der
Rezensent des Jahres 1807: Diese
große reichhaltige Komposizion wurde
als Orchestersinfonie neulich in Leipzig
zwei Mal mit ausgezeichneter Wirkung
gegeben... Sie gehört zu den wenigen
Sinfonien, die mit ihrer geistvollen
Energie die Phantasie des Zuhörers in
erhabenen Schwung setzen und sein
Herz zu mächtigen Empfindungen hinreißen.
Aber der Kenner genießt sie erst
ganz, und ein wiederholtes Anhören
verdoppelt seinen geistigen Genuss...
Mehrfach und ebenfalls mit ausgezeichneter
Wirkung wurde in Leipzig Wolfgang
Amadeus Mozarts Klavierkonzert
in c-Moll KV 491 gegeben:u Schon
Felix Mendelssohn Bartholdy ließ
sich am 1. März 1838 mit dem überaus
beliebten Konzert im Gewandhaus
hören und war damit keinesfalls der
erste. Illustre Interpreten wie Carl
Reinecke, der es gleich mehrfach
spielte, oder Artur Schnabel (unter
Otto Klemperer zum Neujahr 1933)
folgten ihm nach.

Anmeldung erforderlich: Marina Dietze, Telefon 0341.1270-363, marina.dietze@gewandhaus.de

Eintritt frei. Dauer: Ca. 1 Stunde. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0341.1270-363. Wir empfehlen im Anschluss den Besuch der Orgelstunde um 17 Uhr. Tickets für die Orgelstunde (7 EUR) an der Gewandhauskasse.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


Preise: 23/18 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
"Lobgesang der Maria"

Michael Schönheit

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge G-Dur BWV 541

Johann Sebastian Bach
Choralbearbeitung "Meine Seele erhebt den Herren" BWV 648

Johann Pachelbel
Magnificat quarti toni

Johann Sebastian Bach
Concerto in a-Moll BWV 593

Marcel Dupré
Ave Maris Stella - Verse VI bis IX aus den "Vespern für das Fest der heiligen Jungfrau" op. 18

Niels Wilhelm Gade
Choralbearbeitung "Wie schön leuchtet der Morgenstern"

Max Reger
Choralfantasie "Wie schön leucht' uns der Morgenstern" op. 40/1


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Dietrich W. Hilsdorf, Inszenierung

Giuseppe Verdi
Nabucco

Oper in vier Teilen | Text von Temistocle Solera
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper in vier Teilen | Text von Temistocle Solera
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Mit »Nabucco« gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und Wahnsinn hat er in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und mitreißender musikalischer Kraft gestaltet. Die Einnahme Jerusalems durch den Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in Gang. Der Hohepriester Zaccharia ermutigt das Volk der Hebräer, weiter auf Rettung zu hoffen, da er Nabuccos Tochter und Thronerbin Fenena als Geisel gefangen hält. Fenena aber liebt den Hebräer Ismaele. Auch Abigaille, die andere Tochter Nabuccos, ist in Ismaele verliebt und erhebt Anspruch auf den Thron. Als sie erfährt, dass sie in Wahrheit die Tochter einer Sklavin ist, entreißt sie dem verwirrten Nabucco die Krone und erhebt sich zur Herrscherin der Babylonier. Fenena und die gefangenen Hebrärer will sie töten lassen. In äußerster Not fleht Nabucco den Gott der Hebräer um Hilfe an …
Der Chor »Va, pensiero, sull’ali dorate«, eine der populärsten Musiknummern der Operngeschichte, steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener. Er ist nur einer von vielen emotionalen Höhepunkten der Oper. Die höchst dramatische Geschichte hat Dietrich W. Hilsdorf inszeniert, der damit zum vierten Mal an der Oper Leipzig arbeitete.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Philharmonisches Kammerorchester Berlin; Alexander Gindin, Klavier; Rimma Sushanskaya, Dirigentin

Gioacchino Rossini
Ouvertüre zur Oper "Il barbiere di Siviglia"

Sergej Rachmaninoff
2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18

George Gershwin
Ein Amerikaner in Paris

Claude Debussy
Prélude à l'après-midi d'un faune

Maurice Ravel
Boléro


Preise: 50/43/36/29/22 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Philharmonisches Kammerorchester Berlin

Über die Veranstaltung

Der Abend wird mit der Ouverture zu «Il barbiere di Siviglia» von Rossini eröffnet. Die fröhlichen, würdevollen Melodien und temperamentvoller Rhythmus stellen das Bild der amüsanten Abenteuer dar. Im Anschluss folgt das berühmte leidenschaftliche Klavierkonzert Nr. 2 c-moll von Rachmaninoff, eins der grundlegenden Werke der Spätromantik.

Mit seinem Werk Ein Amerikaner in Paris stieg der erst dreißig Jahre alte George Gershwin endgültig auf in den Olymp der amerikanischen Komponisten. Seine Musik galt als die Verkörperung des neuen Amerika. Den Abschluss bildet ein weiteres Werk des französischen Komponisten und eines der meistgespielten Werke der Orchesterliteratur überhaupt: der mitreissende Boléro.

Das phänomenale Klavierspiel von Andrei Gavrilov wurde durch eine Reihe höchster Auszeichnungen geehrt. Auch seine zahlreichen Plattenaufnahmen bei EMI und der Deutschen Grammophon wurden mit diversen Auszeichnungen bedacht.
Das Philharmonische Kammerorchester Berlin tritt seit über zehn Jahren in den etablierten Konzerthäusern nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit auf. Geleitet wird das Orchester von der Dirigentin Rimma Sushanskaya aus Sankt Petersburg. Als Preisträgerin verschiedener internationaler Auszeichnungen ist sie bekannt für die starke Intensität und brillante Virtuosität ihrer Konzerte.


Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


Preise: 23/18 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Männerchor Leipzig-Nord; Detlef Schneider, Musikalische Leitung; Frauenchor Leipzig-Süd; Helmut Werler, Musikalische Leitung

Winter, Advent und Weihnachten sind die Themen der Originalkompositionen oder Bearbeitungen für Männerchor u.a. von Mathieu Neumann, Franz Biebl, Sylke Zimpel


Preise: 10 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Männerchor Leipzig-Nord e.V.

GewandhausChor; Gregor Meyer, Leitung; GewandhausKinderchor; Jugendchor; Frank-Steffen Elster, Leitung; Isabel Meyer-Kalis, Sopran; Meinhardt Möbius, Bass; Mitglieder des Gewandhausorchesters

Festliche Chor- und Instrumentalmusik zur Adventszeit


Preise: 22 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Gemeinsam mit immer wieder wechselnden Instrumentalbesetzungen
loten die Gewandhauschöre im alljährlichen Weihnachtskonzert
sämtliche Klangfarben weihnachtlicher Musik aus. Diese
tönt mal filigran und besinnlich, dann wieder festlich und jubelnd.
Eine große Orchesterbesetzung bietet im diesjährigen Programm
besonders viele musikalische Variationsmöglichkeiten. Kurz vor
Heiligabend ist dieses Konzert aber vor allem eine schöne Möglichkeit,
im großen Weihnachtstrubel noch einmal innezuhalten.

OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Ralf Nürnberger, Inszenierung

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen | Text von Emanuel Schikaneder
Gefördert von der Krostitzer Brauerei GmbH

Spieldauer ca. 3 Stunden | Eine Pause

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich – an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der »Zauberflöte«, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Johannes Pell, Musikalische Leitung; Jasmin Solfaghari, Inszenierung

Nino Rota
Aladin und die Wunderlampe - Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern

Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern | Libretto von Vinci Verginelli | Nach der gleichnamigen Erzählung aus »1001 Nacht« | Deutsche Übersetzung von Ralph Mundlechner | Reduzierte Fassung von Rainer Schottstädt
Für Kinder ab 8 Jahren

Wer kennt ihn nicht, den Traum vom großen Schatz und vom großen Glück? Für den Jungen Aladin scheint er ganz plötzlich wahr zu werden, als sein vermeintlicher Onkel ihn zu jener mysteriösen Höhle tief im Berg führt, in der ein unermesslicher Schatz liegt. Doch Aladin erkennt sehr schnell, dass die Hoffnung, Reichtum, Macht und Liebe nur mit Zauberei zu erlangen, ziemlich trügerisch ist. Auch wenn er den sagenhaften Geist Cem aus der alten Öllampe befreien kann – am Ende muss Aladin um sein Glück selbst kämpfen. »Aladin und die Wunderlampe« ist das wohl berühmteste Märchen aus der Geschichtensammlung »1001 Nacht« und hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Magie verloren, Kinder und Erwachsene in eine orientalische Traumwelt zu entführen.

Der Komponist Nino Rota wurde vor allem durch seine Filmmusiken zu Fellinis »La Strada«, Viscontis »Gattopardo« und Coppolas »Godfather« bekannt. Seine Musik lässt auf zauberhafte Weise all die geheimnisvollen Figuren um den Magier, den Sultan und den Geist Cem lebendig werden. Nicht zuletzt ist die Vorlage für Theaterleute, Bühnen- und Kostümbildner und die Bühnentechnik eine wunderbare Herausforderung zu ganz großem Theater. Und so erlebt Aladin in der neuen Inszenierung von Jasmin Solfaghari, dass Freunde und Familie viel wichtiger sind als aller Reichtum.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 47/42,60/38,20/33,80 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: MB-Konzerte

Über die Veranstaltung

Aurora Lacasa Frank Schöbel

Weihnachten in Familie – Die Abschiedstournee


Weihnachten in Familie - gehört wie der Gänsebraten bei vielen Familien ganz einfach zum Weihnachtsfest.
Aurora Lacasa und Frank Schöbel werden zur "Weihnachten in Familie Abschiedstour" noch einmal ihre bekannten und geliebten, sowie ihre neuen Weihnachtslieder singen. Natürlich werden auch ihre großen Erfolge nicht fehlen.
Begleitet werden Aurora und Frank von Musikern der beiden, die sich zu einer gemeinsamen Band zusammen finden.
Da Weihnachten vor allem ein Fest für Kinder ist, werden sie ganz sicher auch dabei sein...sowie weitere Überraschungen...
Ein Zusammentreffen mit Überraschungsgästen und die gemeinsame Moderation von Aurora und Frank werden für das Publikum in diesem Jahr das Weihnachtsprogramm komplettieren.

Ein Weihnachtsprogramm mit Kultstatus


BALLETT

Gewandhausorchester; Lorenzo Viotti, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Uwe Scholz, Choreografie

Sergej Rachmaninoff
3. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Sergej Rachmaninoff
2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18

Der Abend ist einem der bedeutendsten russischen Komponisten gewidmet, der zeitlebens keine Ballettmusik geschrieben hat, dessen Werke aber immer wieder Choreografen in aller Welt inspiriert haben. Sein 1909 entstandenes drittes Klavierkonzert ist eine Musik voller Kraft und Intensität, aus der unbeschwerte Lebensfreude und vorwärtsdrängende Energie ebenso zu uns sprechen wie verhaltene Melancholie. Wie auf der Suche nach einer verlorenen Zeit, spielen Zeitmaß und Empfinden von Zeit eine besondere Rolle in Rachmaninows Musik. Damit erweist sich der letzte russische Spätromantiker als echter Fin-de-Siècle-Komponist zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne.
Mario Schröder hat diesen Komponisten schon früh für sich entdeckt und nimmt Rachma­ninows Musik als eine sehr bildhafte und körperliche wahr, die geradezu für den Tanz prädestiniert ist: Sie verbindet sich für ihn mit Bildern vom Weggehen und Wiederkommen, vom Annähern und Entfernen, von Wegen, die sich kreuzen. Das Thema Zeit nimmt hier vielfältige Gestalt an – als etwas zutiefst subjektiv Empfundenes, das jedes Individuum ins Spiel bringt. Im 10. Todesjahr von Uwe Scholz ist sein »Drittes Klavierkonzert« in Leipzig wieder zu erleben. Mario Schröder, der diese Choreografie selbst als Solist getanzt hat, sieht in Scholz’ Interpretation eine »wunderbare Umsetzung des Stückes in Bilder, die der Komposition sehr gerecht werden.« Sechs Jahre nach der letzten Wiederaufnahme stellt er dem Werk von Uwe Scholz eine neue Kreation an die Seite – zwei künstlerische Sprachen zur Musik desselben Komponisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

GewandhausKinderchor; Sophia Baron, Sprecherin; Sebastian Ude, Violine; Nemanja Bugarcic, Violine; Tobias Mehling, Viola; Wolfram Stephan, Violoncello; Annett Müller, Flöte; Frank-Steffen Elster, Leitung

Eine Weihnachtsgeschichte

Text und Idee: Lothar Thomalla


Preise: 20/16 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

„Wir müssen über 2000 Jahre zurückschauen, da wurde ein ganz
besonderes Kind geboren. Seine Eltern gaben ihm den Namen Jesus...“
So beginnt unsere „Weihnachtsgeschichte“ in der Fassung von Lothar
Thomalla. Sie erzählt das weihnachtliche Geschehen aus heutigem
Blickwinkel, unabhängig von Konfession und Alter der Zuhörer.
Immer wieder werden passende bekannte Weihnachtsliedsätze in die
Erzählung eingebunden – ein wunderbarer Weihnachtsvormittag für
die ganze Familie.

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach
1. Kantate aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248

Veranstalter: Thomaskirche Leipzig

Kammerphilharmonie Leipzig ; Holger Engelhardt, Violine; Michael Koehler, Leitung

Johann Sebastian Bach
Air - aus der 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068

Johann Pachelbel
Kanon und Gigue für drei Violinen und Basso continuo D-Dur

Peter Tschaikowski
Suite aus dem Ballett "Der Nussknacker" op. 71a

Antonio Vivaldi
Concerti op. 8/1-4 ("Die vier Jahreszeiten")


Preise: 58,11/31,81/26,51 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Kammerphilharmonie Leipzig e.V.
OPER

Gewandhausorchester; Christoph Gedschold, Musikalische Leitung; Peter Konwitschny, Inszenierung

Giacomo Puccini
La Bohème / Oper in vier Akten

Szenen aus Henri Murgers „Vie de Bohème“ in vier Bildern von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | In Originalprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause

Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien wachhielt. Während seine Freunde Wein tranken und Karten spielten, komponierte er – und rief plötzlich vom Klavier aus: »Ruhe, ihr Burschen! Ich bin fertig!« In kurzer Zeit entstand die Partitur und die Oper mit der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo kam auf die Bühne. Ohne jemals zuvor in Paris gewesen zu sein, fing Puccini das Flair der Szenerie ebenso ein wie die Atmosphäre eines frostklirrenden Wintertages. Dazu kommt sein Sinn für eine klare Figurenzeichnung, denn die Leere und Kargheit der Naturschilderung lässt alle Figuren und das »Grundthema« Liebe noch verlorener und verzweifelter, gleichsam einsam-erstarrt erscheinen.

Peter Konwitschnys Interpretation folgte den Intentionen des großen italienischen Komponisten und dessen Librettisten, die Henri Murgers Roman zur Vorlage nahmen, und brachte in Bühne, Kostüm und Regie eine herausragende einfühlsam-poetische Inszenierung auf die Bühne.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

MDR Sinfonieorchester; MDR Rundfunkchor; Laurence Equilbey, Dirigentin; Karina Gauvin, Sopran

Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger, Ludwig van Beethoven, Hector Berlioz, Joseph Canteloube, César Franck, Adolphe Adam, Gabriel Fauré und Georges Bizet


Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Ein farbenprächtiger Reigen (nicht ausschließlich) weihnachtlicher
Kompositionen erwartet die Besucher dieses außergewöhnlichen
Konzertes. Felix Mendelssohn Bartholdys Fragment Christus (das
eigentlich zusammen mit Elias und Paulus eine Oratoriums-
Trilogie hätte bilden sollen) steht mit Ausschnitten aus Ludwig
van Beethovens Schauspielmusik zu König Stephan, Georges
Bizets L’Arlesienne-Suite oder Gabriel Faurés Cantique de Jean
Racine für eine unverkrampfte Herangehensweise der französischen
Gastdirigentin Laurence Equilbey an das oft ein wenig festgefahrene
Verständnis eines Weihnachtskonzertes.

Kammerphilharmonie Leipzig ; Holger Engelhardt, Violine; Michael Koehler, Leitung

Johann Sebastian Bach
Air - aus der 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068

Johann Pachelbel
Kanon und Gigue für drei Violinen und Basso continuo D-Dur

Peter Tschaikowski
Suite aus dem Ballett "Der Nussknacker" op. 71a

Antonio Vivaldi
Concerti op. 8/1-4 ("Die vier Jahreszeiten")


Preise: 58,11/31,81/26,51 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Kammerphilharmonie Leipzig e.V.
Festliche Weihnachtsmusik des 17. Jahrhunderts

Gesine Adler, Sopran; Dorothea Wagner, Sopran; David Erler, Altus; Albrecht Sack, Tenor; Thomas Fröb, Tenor; Ingolf Seidel, Bariton; Dirk Schmidt, Bass; Collegium Vocale Leipzig; Merseburger Hofmusik; Michael Schönheit, Orgel/Leitung

Michael Praetorius
Weihnachts-Hymnus "A solis ortus cardine"

Michael Praetorius
Puer natus in Bethlehem

Friedrich Wilhelm Zachow
Choralbearbeitung "Vom Himmel hoch, da komm ich her"

Michael Praetorius
Vom Himmel hoch, da komm ich her

Heinrich Schütz
Historia der freuden- und gnadenreichen Geburth Gottes und Marien Sohnes, Jesu Christi (I)
(Lukas 2, 1-20.)

Michael Praetorius
Es ist ein Ros entsprungen

-Pause-

Anonymus
Praeambulum

Michael Praetorius
Quem pastores laudavere

Samuel Scheidt
Choralbearbeitung "Wie schön leuchtet der Morgenstern"

Michael Praetorius
Wie schön leuchtet der Morgenstern

Heinrich Schütz
Historia der freuden- und gnadenreichen Geburth Gottes und Marien Sohnes, Jesu Christi (II)
(Lukas 2, 21 / Matthäus 2, 1-23.)

Jan Pieterszoon Sweelinck
Vier Variationen über "Puer nobis nascitur"

Michael Praetorius
Puer nobis nascitur

Johann Michael Bach
Choralbearbeitung "In dulci jubilo"

Michael Praetorius
In dulci iubilo


Preise: 14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
BALLETT

Gewandhausorchester; Robin Engelen, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Ein besinnliches Märchen ist Charles Dickens’ »A Christmas Carol«, aber auch ein Lehrstück über Gier, Profitdenken und Kaltherzigkeit. Mario Schröder bringt Dickens’ berühmtes Weihnachtsmärchen von der Wandlung des Geizkragens Scrooge zum warmherzigen Wohltäter in farbigen und fantasievollen Bildern auf die Bühne, die den Ballettabend zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.

Kaum zu Bett gegangen, wird der skrupellose Geschäftsmann Scrooge am Weihnachtsabend von unheilvollen Visionen heimgesucht, die ihn in seine Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft führen. In der Vergangenheit erlebt er Szenen seiner Kindheit, einer Zeit der Einsamkeit und Demütigung, die Scrooges späteren Charakter geprägt hat. Dann führt ihn der Traum zu den Weihnachstfesten der Reichen und der Armen, und Scrooge erkennt die kraft- und freudespendene Macht des Festes, das er so verachtet. Schließlich träumt er seine Zukunft und sieht die Folgen seiner rücksichtslosen, von der Gier getriebenen Lebensweise: Sie stürzt Menschen ins Unglück, er selbst wird einsam und unbetrauert sterben. Tief bewegt erwacht Scrooge aus seinem Traum und beschließt, sein Leben zu ändern. Dazu will auch Dickens die Menschen bewegen, damit sich endlich »all das Gute, das auf Erden möglich ist, entfalten kann«. So entwickelt sich die Weihnachtsgeschichte zu einem Appell an die gute Seite jedes Menschen, die vielleicht verschüttet liegt, aber wieder zutage gebracht werden kann. Angesichts der wachsenden sozialen Spannungen in unserer Gesellschaft durch das immer größere Gefälle zwischen Arm und Reich ist Dickens’ Appell an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen heute vielleicht aktueller denn je.

Mario Schröder hat diese Aktualität im Blick, bringt mit seinem Ballett zur »Weihnachtsgeschichte« aber vor allem ein großes Familienstück auf die Bühne, das mit seiner farbenfrohen Aussta ttung und den großen symphonischen Werken von Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns, Bedřich Smetana und vielen anderen Kom


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Kammerphilharmonie Leipzig ; Holger Engelhardt, Violine; Michael Koehler, Leitung

Johann Sebastian Bach
Air - aus der 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068

Johann Pachelbel
Kanon und Gigue für drei Violinen und Basso continuo D-Dur

Peter Tschaikowski
Suite aus dem Ballett "Der Nussknacker" op. 71a

Antonio Vivaldi
Concerti op. 8/1-4 ("Die vier Jahreszeiten")


Preise: 58,11/31,81/26,51 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Kammerphilharmonie Leipzig e.V.
Festliches Konzert
Preise: 35/29/21 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Don Kosaken Chor Wanja Hlibka Konzert GmbH

Über die Veranstaltung

Traditionell werden am 2. Weihnachtsfeiertag
unter der Leitung von Wanja Hlibka und seinem stimmgewaltigen Chor sakrale Gesänge, klassische Werke und die bekanntesten Volksweisen
dargeboten.
Er ist Garant für das sehr hohe künstlerische Niveau des Chores, den er im Konzert mit fast unmerklichen Gesten dirigiert, lenkt und beherrscht.

OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Ralf Nürnberger, Inszenierung

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen | Text von Emanuel Schikaneder
Gefördert von der Krostitzer Brauerei GmbH

Spieldauer ca. 3 Stunden | Eine Pause

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich – an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der »Zauberflöte«, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Anthony Pilavachi, Inszenierung

Giuseppe Verdi
Rigoletto / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca 3 Stunden | Zwei Pausen

»Der König will sich amüsieren«, so die freie Übersetzung von Victor Hugos berühmter Vorlage zu Giuseppe Verdis noch populärerer Oper »Rigoletto«. Zum persönlichen Amüsement des Herzogs von Mantua und dessen dekadenter Hofgesellschaft ist dem buckligen Hofnarren Rigoletto jedes Mittel recht. In vorauseilendem Gehorsam bedient der Außenseiter das Bedürfnis nach abgeschmackter Unterhaltung, ohne davor zurückzuschrecken, seinem vergnügungssüchtigen Geldgeber die Töchter der vornehmen Gesellschaft auf dem Silbertablett zu präsentieren. Zu Hause gibt er sich als treu sorgender Familienvater, der seine Tochter Gilda strengstens vor den Abgründen der bösen Welt abschirmt. Doch als sich Gilda in den Herzog von Mantua – in Gestalt eines jungen Studenten – verliebt, wird Rigoletto seine Doppelexistenz zum Verhängnis. Die leichtsinnig-draufgängerische Canzone des Herzogs (»La donna è mobile«) verwandelt sich für ihn zur Todes verkündenden Schicksalsmelodie. Als Regisseur des Lübecker »Ring des Nibelungen« zog Anthony Pilavachi zuletzt deutschlandweit die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse gleichermaßen auf sich. Jetzt inszeniert er zum Verdi-Jahr für Leipzig einen Teil der so genannten »Trilogia popolare«.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Deborah Sasson, Sopran


Preise: 70,19/61,39/52,59/44,89 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Highlight-Concerts GmbH

Über die Veranstaltung

„Phantom der Oper“ mit Weltstar Deborah Sasson und Axel Olzinger in den Hauptrollen

Die Musicalproduktion Sasson/ Sautter mit Weltstar Deborah Sasson und Axel Olzinger in den Hauptrollen wird in deutscher Sprache aufgeführt. Raffiniert eingesetzte 3D Videotechnik, ein tolles Bühnenbild in Kombination mit emotionalen Texten und Musik machen die Bühnenshow komplett. Und auch die Kritiker sind sich einig: Diese Tourneeproduktion ist die spektakulärste, die derzeitig in Europa unterwegs ist.
Die musikalische Neuinszenierung entstand anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des 1911 veröffentlichten Roman „La Fantôme de l’Opéra“. Die Autoren dieser Aufführung Deborah Sasson und Jochen Sautter hielten sich viel näher an die Romanvorlage als bisherige Interpretationen des Literaturstoffs. Sasson selbst komponierte auch einen Teil der Musik, achtete darauf, dass viele Opernzitate mit eingebunden wurden und ließ ihre umfangreiche Erfahrung im Bereich Oper und Musical in die gestalterische Umsetzung des Werkes einfließen. Die musikalischen Arrangements übernahm der englische Komponist Peter Moss, der bereits bei zahlreichen internationalen Projekten als Dirigent, Leiter und Arrangeur mitwirkte, mitunter auch für die BBC London. Das Starproduzententeam Köthe & Heck steuerte ebenfalls einzelne Musikthemen und Ideen bei. Jochen Sautter schrieb sämtliche Liedtexte. Außerdem war er verantwortlich für die Choreographie und führte Regie, bei der er mittels modernster 3D Videotechnik fließende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen schafft. Der Opernsaal, die Künstlergarderoben und der Friedhof sowie die geheimen Gemächer und die Gänge tief unter der Oper tauchen aus dem Nichts auf und entführen die Zuschauer in die mysteriöse Atmosphäre der Pariser Oper. Die aufwendige Bühnenausstattung entwickelte der Amerikaner Michael Scott, der bereits mit zahlreichen Bühnenbildern an der Metropolitan Opera in New York Erfolge feierte.
Die Rolle des Phantoms wird von Axel Olzinger übernommen. Er spielte unter anderem in „Chicago“ am Londoner West End und in vielen Musicalproduktionen der Vereinigten Bühnen Wien mit. Die Bostoner Sängerin Deborah Sasson interpretiert die Figur der Christine. Für die Mischung von Musical und Oper ist sie mit ihrer facettenreichen Sopranstimme prädestiniert. Sasson ist auf vielen Bühnen dieser Welt zu Hause und bekam bereits den Echo Klassik als erfolgreichste nationale Klassik-Künstlerin. Neben den beiden Hauptbesetzungen wirkt ein großes Ensemble an herausragenden Darstellern bei der Aufführung mit. Musikalisch begleitet werden sie von einem 18 Mann starken Live-Orchester, Peter Moss hat es eigens für diese Produktion zusammengestellt.
Die Geschichte von „Phantom der Oper“ spielt in der Pariser Oper und ihren düsteren Katakomben. Da die Solistin Carlotta erkrankt ist, wird sie von dem Chormädchen Christine ersetzt. Diese singt ungewöhnlich klar und fehlerfrei. Das Phantom, das düstere Wesen mit dem entstellten Antlitz, bringt ihr die Gesangskunst bei. Im Gegenzug erwartet er ihre Liebe. Doch eigentlich gehört Christines Zuneigung dem Grafen Raoul de Chagny. Hin- und hergerissen zwischen Verstand und Liebe, muss sie sich entscheiden. Verzweiflung und Angst machen sich in der Pariser Oper breit und was folgt, sind Entführung, eine Verfolgungsjagd und ein zerbrochener Kronleuchter…


BALLETT

Gewandhausorchester; Lorenzo Viotti, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Uwe Scholz, Choreografie

Sergej Rachmaninoff
3. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Sergej Rachmaninoff
2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18

Der Abend ist einem der bedeutendsten russischen Komponisten gewidmet, der zeitlebens keine Ballettmusik geschrieben hat, dessen Werke aber immer wieder Choreografen in aller Welt inspiriert haben. Sein 1909 entstandenes drittes Klavierkonzert ist eine Musik voller Kraft und Intensität, aus der unbeschwerte Lebensfreude und vorwärtsdrängende Energie ebenso zu uns sprechen wie verhaltene Melancholie. Wie auf der Suche nach einer verlorenen Zeit, spielen Zeitmaß und Empfinden von Zeit eine besondere Rolle in Rachmaninows Musik. Damit erweist sich der letzte russische Spätromantiker als echter Fin-de-Siècle-Komponist zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne.
Mario Schröder hat diesen Komponisten schon früh für sich entdeckt und nimmt Rachma­ninows Musik als eine sehr bildhafte und körperliche wahr, die geradezu für den Tanz prädestiniert ist: Sie verbindet sich für ihn mit Bildern vom Weggehen und Wiederkommen, vom Annähern und Entfernen, von Wegen, die sich kreuzen. Das Thema Zeit nimmt hier vielfältige Gestalt an – als etwas zutiefst subjektiv Empfundenes, das jedes Individuum ins Spiel bringt. Im 10. Todesjahr von Uwe Scholz ist sein »Drittes Klavierkonzert« in Leipzig wieder zu erleben. Mario Schröder, der diese Choreografie selbst als Solist getanzt hat, sieht in Scholz’ Interpretation eine »wunderbare Umsetzung des Stückes in Bilder, die der Komposition sehr gerecht werden.« Sechs Jahre nach der letzten Wiederaufnahme stellt er dem Werk von Uwe Scholz eine neue Kreation an die Seite – zwei künstlerische Sprachen zur Musik desselben Komponisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; MDR Rundfunkchor; GewandhausChor; GewandhausKinderchor; Riccardo Chailly; Luba Orgonášová, Sopran; Bernarda Fink, Alt; Steve Davislim, Tenor; Thomas E. Bauer, Bass

Ludwig van Beethoven
9. Sinfonie d-Moll op. 125

Begrenztes Kartenkontingent!
Schriftliche Bestellung von 2 Tickets pro Besteller ausschließlich am 15. August 2014 via Fax, Email oder Brief (Posteingang im Gewandhaus). zuvor oder danach eingehende Bestellungen können nicht berücksichtigt werden.

Verkauf der Restkarten über Gewandhauskasse und Vorverkaufsstellen ab 3. November 2014.

Weitere Informationen zum Vorverkauf für diese
Konzerte finden Sie im Menü Tickets/ABo/Spielplan-Tickets.

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 110/88/77/66/55/44 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Begrenztes Kartenkontingent, schriftliche Bestellungen am 15. August 2014 (Posteingang im Gewandhaus), Verkauf der Restkarten über Gewandhauskasse und Vorverkaufsstellen ab 3. November 2014.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Während andere sich zum Jahreswechsel an
Walzerseligkeit berauschen, lässt das Gewandhausorchester
mit Chören und Solisten ein
Feuerwerk der Götterfunken sprühen – und
das seit 1918, als Arthur Nikisch eine Idee des
Leipziger Arbeiterbildungsinstitutes aufgriff
und die 9. Sinfonie am Silvesterabend in der Alberthalle
des Kristallpalastes aufführte. Damit
begründete er eine Tradition, die von seinen
Nachfolgern Hermann Scherchen, Wilhelm
Furtwängler und Bruno Walter weitergeführt
wurde und noch in der Gegenwart fortgeschrieben
wird. Nikisch war es auch, der Beethovens
9. Sinfonie, die längst schon einen angestammten
Platz auf dem Programm des Abschlusskonzertes
jeder Saison hatte, im symbolträchtigen
Jahr 1900 zusätzlich am Neujahrstag
aufführte und damit musikalisch das neue
Jahrhundert eröffnete.
„Welches Werk hätte aber auch würdiger das
neue Jahrhundert eröffnen können, als diese
wunderbare Schöpfung“, jubelte damals das Musikalische Wochenblatt. Und
noch heute darf man die rhetorische
Frage stellen – rhetorisch, weil eine
neue Antwort noch immer nicht
gefunden ist: Welches Werk wäre
besser geeignet, jenen kalendarisch
bedeutsamen Moment zu zelebrieren,
an dem die Menschheit einen
neuen Abschnitt ihrer Zeitrechnung
betritt? Das Bedeutsame und Bedeutende
an diesem Werk ist seine umfassende
Gegenwart. Es ist nicht nur
präsent, wenn es zum Jahreswechsel
im Konzertsaal erklingt – es strahlt
darüber hinaus, seine Botschaft
richtet sich an die ganze Welt. Es ist
nicht nur Zeugnis einer vergangenen
Zukunftshoffnung, sondern die Gemeinschaft
dieser Töne und Worte,
die Gemeinschaft der Aufführenden
und Zuhörenden hält ungebrochen
das Ideal einer Brüderlichkeit am
Leben, präsentiert die Vision einer
vollkommenen Gesellschaft erneuerter
Menschen. Jahr für Jahr tönt
die Sehnsucht nach dieser Utopie
feuertrunken in den funkenübersäten
Sternenhimmel, über dem
ein lieber Vater wohnt.

Avi Avital, Mandoline; Ksenija Sidorova, Itamar Doari


Preise: 38/33/24 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Behinderte
Veranstalter: COLUMBUS Concerts GmbH

Über die Veranstaltung

Ksenija Sidorova Akkordion | Itamar Doari percussions

Seine Debüt-CD als Solist hatte er der Musik von Johann Sebastian Bach gewidmet und, unter anderem, dessen Klavierkonzerte eigens für sein Instrument bearbeitet.
Avital hat auch schon als Klezmer-Musiker auf sich aufmerksam gemacht, an der Seite des Klarinettisten David Orlowski. Ein Wanderer zwischen den Welten - das ist Avi Avital, seitdem er mit acht Jahren seine Mandoline das erste Mal in die Hand genommen hat.
Auf seiner neuen CD "Between Worlds" widmet sich Avi Avital der Volksmusik, sowie Klassikern mit volksmusikalischem Einschlag. Die Reise geht von Bulgarien über Israel nach Argentinien. Musik von Bela Bartók gibt's auf der CD, von Ernest Bloch, Antonin Dvorak, Manuel de Falla und Astor Piazzolla. Seine Mandoline ist für Avi Avital beides: Konzertsaal- und Folklore-Instrument. Keine dieser zwei Seiten seines Instruments will er verleugnen. Und das macht auch die Stärke seiner neuen CD aus.
Bartoks "Rumänische Volkstänze" wirken im Arrangement für Mandoline und Orchester schlüssig nah an ihren volkmusikalischen Wurzeln. Ein bisschen schön klingt sie vielleicht, diese Interpretation - aber es liegt auch eine eigentümliche karge Weite über dieser Einspielung. Diese karge Weite als immer wiederkehrendes Klangideal ist einer der Gründe, warum Avi Avital nie Gefahr läuft, Kitsch zu liefern. Und die Gefahr ist da, wenn man Nummern wie die "Aria" aus den "Bacchianas brasileiras" von Heitor Villa-Lobos oder Montis Csardas auf eine CD packt. Garanten für die musikalische Qualität sind natürlich auch geniale Partner: Klezmer-Legende Giora Feidman, der Perkussionist Itamar Doari oder der Akkordeonist Richard Galliano. Und dann ist da noch Avi Avitals unbestreitbare Virtuosität - dabei sagt er von sich, er sei kein Typ, der stundenlang Tonleitern übe.
Avi Avital präsentiert sich auf seiner neuen CD als authentischer Welt-Musiker, als flinker Saitenkünstler auf dem winzigen Mandolinen-Griffbrett und mit seinen musikalischen Partnern als geschmackssicherer Interpret von Klassikern, die man eigentlich schon als Schmachtfetzen abgeschrieben hatte. Meine persönlichen Highlights auf "Between Worlds": Avitals eigene Arrangements von Kompositionen des Georgiers Sulchan Tsintsadze und ein bulgarisches Traditional, interpretiert nur mit Mandoline und Schlagzeug.

OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Giacomo Puccini
Tosca / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
+49 341 1270 280 Tickets: morgen 10 Uhr — 18 Uhr

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