November 2014

OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Lindy Hume, Inszenierung

Gaetano Donizetti
Don Pasquale / Komische Oper in drei Akten

Dramma buffo in drei Akten | Text von Michele Accursi alias Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti nach der Vorlage »Ser Marcantonio« (1810) von Angelo Angelli (Text) und Stefano Pavesi (Musik) | Uraufführung am 3. Januar 1843 im Théâtre-Italien, Paris | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Das Leben kennt viele Vorbilder. Ein älterer, aber sehr reicher Junggeselle denkt auf seine alten Tage doch noch ans Heiraten. Für ihn selbst sollte es etwas Junges, Knackiges sein, für seinen Neffen Ernesto, der die mittellose Norina liebt, hat er stattdessen eine lukrative Verbindung mit einer reichen älteren Dame vorgesehen. Als der sich weigert, setzt ihn der Onkel kurzerhand vor die Tür. Doch Norina lässt nicht locker. Mit Hilfe von Malatesta, dem Leibarzt von Pasquale, geht sie inkognito eine Scheinehe mit dem Alten ein und macht ihm das Leben zur Hölle. Kein Wunder, dass Pasquale seine junge, luxusverwöhnte und vergnügungssüchtige Ehefrau »Sofronia« schnellstmöglich wieder loswerden möchte. Durch einen weiteren verschlagenen Schachzug bringen »Sofronia« und Malatesta Don Pasquale schließlich dazu, der Heirat von Norina und Ernesto zuzustimmen. Nun enthüllt »Sofronia« ihre wahre Identität als Norina. Vereint preisen sie die Moral der Geschicht: »Ziemlich dumm ist der, der als Greis noch heiraten will.«

Gaetano Donizetti ist nicht nur ein Meister des Belcanto, sondern ein Komponist mit einem unübertroffenen Gespür für Situationskomik. Die Leichtigkeit des musikalischen Gestus und die Typenhaftigkeit der Charaktere der Commedia dell‘arte bleiben dabei nie plakativ, sondern werden immer wieder von empfindsam-anrührenden Momenten kontrastiert.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Leipziger Streichquartett; Stefan Arzberger, Violine; Tilman Büning, Violine; Ivo Bauer, Viola; Matthias Moosdorf, Violoncello; ; Christiane Oelze, Sopran

Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett D-Dur op. 44/1 MWV R 30

Robert Schumann
Sechs Gesänge op. 107 (Bearbeitung für Sopran und Streichquartett von Aribert Reimann)

Aribert Reimann
"... oder soll es Tod bedeuten?" (Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy, bearbeitet und mit Intermezzi verbunden)

-Pause-

Robert Schumann
Streichquartett a-Moll op. 41/1


Preise: 20/16 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

25 Jahre – ein Vierteljahrhundert – fühlen sich
wie eine kleine Ewigkeit an. Und dennoch: das
Leipziger Streichquartett feiert Geburtstag! Über
2500 Konzerte in über 50 Ländern, fast 100 CDs,
5 ECHO-Klassik-Preise und, und, und …
Wie kann man das feiern – ohne sich zu feiern?
Musik ist die Antwort!
An zwei thematischen Wochenenden, jeweils im
Oktober 2014 und 2015 am Leipziger Gewandhaus,
mit Auftragswerken in Kooperation mit
der Library of Congress in Washington, gemeinsam
mit vielen Gästen und bekannten Festivals,
in der Berliner Philharmonie, dem Auditorio
Nacional in Madrid, dem Beethoven-Haus in
Bonn, Mostly Mozart in New York und der
Gedai Arts University in Tokyo. Feiern Sie mit!

Live-Tournee 2014
Preise: 32,90/31,75/29,45/23,70 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Bestsellerautor FRANK SCHÄTZING inszeniert seinen aktuellen Erfolgsroman zu einem multimedialen Ereignis und geht im Herbst auf Deutschland-Tournee durch 23 Städte
Er zieht Millionen begeisterte Leser in seinen Bann und sein aktueller Roman BREAKING NEWS eroberte auf Anhieb Platz 1 der Bestsellerlisten! Für sein neuntes Werk hat FRANK SCHÄTZING den Nahen Osten als Schauplatz gewählt, einen der gefährlichsten Brennpunkte der Welt. Sein Thriller reflektiert die Geschichte Israels anhand zweier jüdischer Familien über Generationen hinweg und spinnt ein Verschwörungsnetz, in dem sich der Protagonist des Buches, Kriegsreporter Tom Hagen, immer tiefer verstrickt. BREAKING NEWS ist eine explosive Melange aus Familiensaga, Politdrama und Agententhriller - ein typischer SCHÄTZING, denn der Autor liebt es, Fakten und Fiktion zu verschmelzen.
Jetzt lädt der Romancier seine Leser zu einem neuen Abenteuer ein: Kino für die Ohren! Ein aufwendiges Soundkonzept, vom vielfach ausgezeichneten Autor selbst komponiert, macht es möglich: der Zuhörer erlebt Tom Hagens rasante Geschichte hautnah mit! Von der riskanten Fahrt zu den Taliban bis zur atemberaubenden Verfolgungsjagd durch Nablus - das für die Show eigens konzipierte Dolby-Surround-System lässt das Unheimliche, die Bedrohung und die Action der Story real werden. Zudem erhält der Zuhörer Einblicke in einen der schlagkräftigsten Geheimdienste der Welt und lernt ein zauberhaftes Land und seine Menschen kennen: Israel.
So verleiht FRANK SCHÄTZING dem Begriff "Lesung" wieder einmal eine neue Dimension - ohne dass die "kleinen Geschichten am Rande" zu kurz kommen. Wenn SCHÄTZING durch Israel und das Westjordanland streift, launige Anekdoten von seiner Recherchereise erzählt oder den Humor von Israelis und Palästinensern gegenüberstellt, dann nimmt er seine Zuhörer bei der Hand und lässt sie an der Entstehung des Buches teilhaben. 90 Minuten lang und sehr persönlich.
Abgerundet wird dieses lebhafte Stimmungsbild von der israelischen Sängerin OFRIN, die den Autor auf seiner Tournee als special guest begleitet. Die Seele Israels wird spürbar in der beeindruckenden Stimme der Künstlerin und den von ihr geschriebenen Songs. „OFRIN verkörpert für mich das junge Israel, das ich auf meiner Recherchereise kennengelernt habe: offen, unkonventionell und einzigartig", so der Autor.
Kann so eine Mischung aus Menschen, Emotionen und technischen Effekten live auf einer Bühne funktionieren? - Sie kann! FRANK SCHÄTZING und OFRIN haben es bereits im Rahmen der diesjährigen LitCologne bewiesen: sechs ausverkaufte Lesungen in Köln sprechen für sich.
+++BREAKING NEWS+++ verbreiten sich wie ein Lauffeuer: Tourneestart: 27. September +++ der Kartenvorverkauf hat begonnen +++ Ein Entkommen ist unmöglich+++
Die Presse schrieb über den Bestseller BREAKING NEWS.
„Atemberaubende Mischung aus Polit-Thriller und Familiensaga“ (Der Spiegel)
„Ein Actionfilm in Buchform... präzise, schnell, kunstvoll geschrieben“. Ein Knaller-Buch.«(Stern)
„Ein Pageturner. (…) (Schätzing spielt in der Frederick-Forsyth-Klasse der spannenden, akkurat
recherchierten, gekonnt konstruierten und stilsicher verfassten Weltbestseller).“ (Süddeutsche
Zeitung)
„Hochspannend, actionreich und gespickt mit politischen Fakten.“ (Gala)
„Das Buch ist so spannend, wie man es bei Schätzing schätzt.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Schätzings Bücher sind gedrucktes Kino.“(Focus)
„An Vielfalt, Tiefe und Spannung fehlt es diesem Buch mit seinem riesigen Personal wahrhaftig
nicht.“ (Die Zeit)
Weitere Informationen unter www.frank-schaetzing.de

Trio Ecco (!); Karl Leister, Klarinette; Olga Gollej, Klavier; Matthias Moosdorf, Violoncello

Ludwig van Beethoven
Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello B-Dur op. 11 ("Gassenhauer-Trio")

Michail Glinka
Trio pathétique d-Moll


Preise: 20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Preis ermaessigt: 16 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

25 Jahre – ein Vierteljahrhundert – fühlen sich
wie eine kleine Ewigkeit an. Und dennoch: das
Leipziger Streichquartett feiert Geburtstag! Über
2500 Konzerte in über 50 Ländern, fast 100 CDs,
5 ECHO-Klassik-Preise und, und, und …
Wie kann man das feiern – ohne sich zu feiern?
Musik ist die Antwort!
An zwei thematischen Wochenenden, jeweils im
Oktober 2014 und 2015 am Leipziger Gewandhaus,
mit Auftragswerken in Kooperation mit
der Library of Congress in Washington, gemeinsam
mit vielen Gästen und bekannten Festivals,
in der Berliner Philharmonie, dem Auditorio
Nacional in Madrid, dem Beethoven-Haus in
Bonn, Mostly Mozart in New York und der
Gedai Arts University in Tokyo. Feiern Sie mit!

OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Charles Gounod
Faust / Oper in fünf Akten

Oper in fünf Akten von Charles Gounod | Text von Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré, nach Carrés Drame fantastique »Faust et Marguerite« (1850) und »Faust. Der Tragödie erster Teil« (1806) von Johann Wolfgang von Goethe in der Übersetzung von Gérard de Nerval | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Der Wunsch klingt verführerisch: noch einmal das Rad der Zeit zurückdrehen und die Freuden ewiger Jugend genießen! Doch die Folgen sind fatal. Um den Preis seiner eigenen Seele verschreibt sich Faust in einem Akt von Verzweiflung und Lebensüberdruss dem Teufel, um ein letztes Mal das pralle Leben am eigenen Leibe zu spüren. Doch mit seinem Alter verliert Faust auch seine Reife, sein Verantwortungsbewusstsein. Und so entpuppt sich die Liebe zu Margarethe als ein blindes Abenteuer. Margarethe, die ursprüngliche Titelfigur von Gounods Oper, wird zum Spielball eines rücksichtslosen Deals.
Charles Gounod reduziert in seiner Adaption von Goethes Klassiker die Geschichte auf die sogenannte Gretchen-Tragödie. Zugleich kostet er die opernhaften Szenen des Stoffs voll aus. Das Augenmerk seiner Faust-Oper liegt dabei insbesondere auf der schillernden Figur des Mephisto, Taschenspieler und Verführer der Massen, gewitzter Sympathieträger und rücksichtsloser Spielführer von Krieg, Tod und Verderben gleichermaßen.
Mit Charles Gounods Oper »Faust« bringt die Oper Leipzig zum Jubiläum der Stadt jenen Stoff auf die Bühne, der wie kein zweiter mit Leipzig verbunden ist. Hier hat Goethe studiert, hier wurde er zu einer zentralen Szene seines »Faust«, der Studentenszene in Auerbachs Keller, inspiriert. Immer wieder überrascht Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema, der zuletzt Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig inszenierte, mit Bilderwelten, die mit den herkömmlichen Sichtweisen brechen, ohne dabei zu verstören.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Leipziger Streichquartett; Stefan Arzberger, Violine; Tilman Büning, Violine; Ivo Bauer, Viola; Matthias Moosdorf, Violoncello; ; Christian Zacharias, Klavier; Alois Posch, Kontrabass

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Es-Dur op. 74 ("Harfenquartett")

Antonín Dvořák
Quintett für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77

-Pause-

Franz Schubert
Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass A-Dur D 667 ("Forellenquintett")

Das Konzert wird in Kooperation von Deutschlandradio Kultur und MDR Figaro aufgezeichnet und am 14.11.2014 ab 20.05 Uhr im Programm von Deutschlandradio Kultur und am 30.11.2014 ab 21.00 Uhr im Programm von MDR Figaro gesendet.

Im Anschluss an das Konzert laden wir ein zur Gesprächsrunde im Leo-Schwarz-Foyer mit Stefan Arzberger, Matthias Moosdorf, Christian Zacharias, Christiane Schwerdtfeger und Ann-Katrin Zimmermann.


Preise: 20/16 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Quartett
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Der Gedanke einer Quartett-Reihe ist nicht
neu, schon gar nicht in Leipzig. Schon im Jahre
1809 gab es hier dank des frisch gegründeten
Gewandhaus-Quartetts eine Reihe mit zwölf
Quartettabenden. Damit hatte das Streichquartett
endgültig den Sprung von der halbprivaten
Salonunterhaltung in den öffentlichen Konzertraum
geschafft und sich als regelmäßig wiederkehrende
Veranstaltung im Spielplan etabliert.
Laut der Allgemeinen musikalischen Zeitung
wurde so „zur Freude aller gebildeten Freunde
der Tonkunst“ endlich auch eine breite Gesellschaft
von Quartettliebhabern innerhalb des
Konzertpublikums erreicht und kam in den Genuss
einer „vortrefflichen Quartettgesellschaft“.
So wird es höchste Zeit, dass es am Gewandhaus
wieder eine eigene Reihe für die „Krone der Kammermusik“,
das Streichquartett, gibt und es ist
nur konsequent, dass das Gewandhaus-Quartett
mit zwei Konzerten den Kern dieses neuen
Abonnementangebots am Gewandhaus bildet.
Daneben wird das Leipziger Streichquartett
regelmäßig zu Gast sein, an drei weiteren Abenden
werden wechselnde, international renommierte
Ensembles das Angebot komplettieren.
In dieser Saison sind es das berühmte Hagen
Quartett aus Salzburg, das Quatuor Ebène –
die für Furore sorgenden jungen Wilden aus
Frankreich – und das Arcanto Quartett um die
Ausnahme-Bratscherin Tabea Zimmermann.


Preise: 57,60/51,85/46,10/40,35 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: MAWI Concert GmbH

Über die Veranstaltung

MITREIßENDE SHOWS UND GRANDIOSE
KRITIKEN FÜR DIE ZWEITE AUFLAGE DES
GOTHIC MEETS KLASSIK FESTIVALS IN
LEIPZIG!
GOTHIC MEETS KLASSIK
Zum zweiten Mal fand am vergangenen Wochenende das GOTHIC MEETS KLASSIK
Festival in Leipzig statt! Wie bereits im Debütjahr 2012, waren auch 2013 sowohl der
Klassik-Tag im Gewandhaus als auch der “elektrische Tag“ im legendären Haus
Auensee restlos ausverkauft!
Renommierte Szene-Bands wie SVBWAY TO SALLY, COMBICHRIST und LORD OF THE
LOST spielten mit einem klassischen Orchester im Leipziger Gewandhaus und sorgten für
nicht endende Standing Ovations! Tränen der Rührung flossen bei den Fans aus dem Inund
Ausland, als sie am Sonntag Abend im beeindruckenden Ambiente des Leipziger
Gewandhauses den besonderen Interpretationen der Songs der drei Bands lauschten.
Wegen des sensationellen Erfolges erlebt das Festival im nächsten Jahr die dritte Auflage!
Bisher bestätigt für 2014 ist MONO INC.. Die Hamburger Gothic-Band kann es kaum
erwarten mit einem Sinfonieorchester zusammen zu arbeiten!
Der Vorverkauf für die beiden Festivaltage 2014 hat begonnen! Die Termine sind der
1. November 2014 im Haus Auensee sowie der 2. November 2014 im Gewandhaus!

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertouvertüre "Die Hebriden" h-Moll op. 26 MWV P 7 ("Fingals Höhle")

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 MWV O 14

-Pause-

Felix Mendelssohn Bartholdy
5. Sinfonie d-Moll MWV N 15 ("Reformations-Sinfonie") (Urfassung von 1830)

Universitätsorchester Salzburg, Orchester; Marcus Hasenauer, Klavier; Martin Fuchsberger, Dirigent

Hans Rott
Pastorales Vorspiel

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV 466

César Franck
Sinfonie d-Moll


Preise: 18,50/16/13,50/8 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Rentner
Veranstalter: Akademisches Orchester Leipzig e. V.
"Psycho: Eine musikalische Lesung"
Preise: 29/25 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Kulturgut Veranstaltungsproduktionen GmbH

Über die Veranstaltung

„In Psycho habe ich das Publikum geführt, als ob ich auf einer Orgel gespielt hätte“ sagte Alfred Hitchcock im Gespräch mit seinem Bewunderer François Truffaut. Hitchcock hat „Psycho“ als Experimentalfilm verstanden, der beim Publikum eine eindrückliche Wirkung zeitigen sollte.
Der Schauspieler Matthias Brandt interpretiert dieses filmische Jahrhundertwerk nun gemeinsam mit dem Pianisten und Sänger Jens Thomas neu auf der Bühne. Brandt greift dabei auf die literarische Vorlage zu „Psycho“ von Robert Bloch zurück. Thomas, von der Süddeutschen als „Jimi Hendrix des Flügels“ bezeichnet, improvisiert zu Brandt's inszenierter Lesung einen Soundtrack. Dieser Abend ist nicht festgelegt und routiniert einstudiert, vielmehr lebt er von der intensiven, spontanen Interaktion zwischen beiden Akteuren. „Jens Thomas und Matthias Brandt gestalteten in der Improvisation mit Text und Klang, ein ungemein dichtes, ungemein individuell ausgestaltetes Szenario, einen nur mit Fantasie gefüllten Klang- und Assoziationsraum, indem ein gelegentlich leiser ironischer Zwischenton nicht dementierend, sondern bereichernd wirkte“, so die Frankfurter Rundschau nach der Premiere auf dem „enjoy jazzfestival“ in Mannheim vor begeistertem Publikum in der ausverkauften Alten Feuerwache. „Bemerkenswert ist, wie Brandt und Thomas die Aufmerksamkeit des Publikums lenken und wie unmittelbar es dadurch den Schrecken dieser Nacht miterlebt“, schreibt das Göttinger Tageblatt.
Matthias Brandt, 1961 in Berlin geboren, studierte Schauspiel in Hannover. 1985 erstes Theaterengagement am Oldenburger Staatstheater, anschliessend u.a. im Schauspielhaus Bochum. Seit 2000 ist er in vielen Rollen bei Film und Fernsehen zu sehen, wie 2005 in „In Sachen Kaminski“, für den er den Bayrischen Fernsehpreis erhielt. Seitdem bekam er zweimal den Adolf-Grimme-Preis und je einmal den Deutschen Kritikerpreis und die Goldene Kamera. 2010 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis für Ake Edwardson's „Der Himmel auf Erden“ und im gleichen Jahr drehte er unter der Regie von Dominik Graf seinen ersten Film als Münchner Kommissar in der Krimireihe „Polizeiruf 110“. Für die Darstellung des Kommissars erhielt er 2011 den Bambi, 2012 noch einmal den Bayrischen Fernsehpreis und 2013 den Deutschen Schauspielerpreis.
Jens Thomas, 1970 in Braunschweig geboren, studierte Jazz-Klavier an der Musikhochschule in Hamburg. Seit 1996 umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und europäischen Ausland, zahlreiche Plattenveröffentlichungen und Auszeichnungen (u.a. SWR Jazzpreis, Int. Jazzpreis Nürnberg, Kunstförderpreis Niedersachsen, „Choc de lànnee“ des französischen Magazin's Jazzman, Deutscher Schallplattenpreis Vierteljahresliste). Seit 2003 ist, und war er, in verschiedenen Theaterproduktion u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Nationaltheater Gent, dem Münchner Kammerspielen, dem Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus Bochum zu erleben. 2010 komponierte er die Musik zum NDR Dokumentarfilm „Tod auf dem Hochsitz“ von Michael Heuer und 2012 veröffentlichte er seine aktuelle CD „Speed Of Grace: A Tribute To AC/DC“, die er live u.a. auf Festivals in Hamburg, Istanbul, Moskau und Newcastle vorstellte.


Sinfonieorchester der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig; Matthew Coorey, Dirigent; Olena Tokar, Sopran

Felix Mendelssohn Bartholdy
Ouvertüre zu "Ein Sommernachtstraum" E-Dur op. 21 MWV P 3

Felix Mendelssohn Bartholdy
Scherzo - aus der Musik zu "Ein Sommernachtstraum" op. 61 MWV M 13

Felix Mendelssohn Bartholdy
Intermezzo - aus der Musik zu "Ein Sommernachtstraum" op. 61 MWV M 13

Felix Mendelssohn Bartholdy
Notturno - aus der Musik zu "Ein Sommernachtstraum" op. 61 MWV M 13

Felix Mendelssohn Bartholdy
Hochzeitsmarsch - aus der Musik zu "Ein Sommernachtstraum" op. 61 MWV M 13

Richard Strauss
Zueignung op. 10/1

Richard Strauss
Morgen op. 27/4

Richard Strauss
Heimkehr op. 15/5 (Bearbeitung für Singstimme und Orchester von Leopod Wenninger)

Richard Strauss
Das Bächlein op. 88/1

Richard Strauss
Ruhe, meine Seele op. 27/1

Richard Strauss
Allerseelen op. 10/8

Richard Strauss
Cäcilie op. 27/2

-Pause-

Antonín Dvořák
7. Sinfonie d-Moll op. 70

„Le prince de l’harmonie“ – Der junge Mendelssohn am Rhein

Konzerteinführung mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

„Le prince de l’harmonie“ –
Der junge Mendelssohn am Rhein

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) –
Gewandhauskapellmeister, Gründer der
Leipziger Musikhochschule und in erster
Linie Komponist unvergänglicher Meisterwerke
– zählt zu den berühmtesten Musikerpersönlichkeiten,
die in Leipzig gelebt und
gewirkt haben. Ihm zu Ehren veranstaltet
das Gewandhaus zu Leipzig mit seinen Partnern,
dem Mendelssohn-Haus, dem Schumann-
Haus, der Hochschule für Musik und
Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“,
dem Bach-Archiv, dem Musikinstrumenten-
Museum, dem Thomanerchor und dem
Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
seit 1997 die Mendelssohn-Festtage, die in
jedem Jahr einen anderen Schwerpunkt des
Lebens und Schaffens von Felix Mendelssohn
Bartholdy beleuchten.
„Le prince de l‘harmonie“ – diesen Beinamen
erhält Mendelssohn von der begeisterten
Presse nach seinen ersten erfolgreichen
Konzerten in Düsseldorf. Nach seinen
ausgiebigen Reisen nach England, in die
Schweiz und nach Italien tritt Mendelssohn
1833 als Vierundzwanzigjähriger den Posten
des Generalmusikdirektors der Stadt Düsseldorf
an, den ihm eine Aufführung seiner
136
Italienischen Sinfonie beim Niederrheinischen
Musikfest eingetragen hatte. Das Amt umfasst
nicht nur die Durchführung von Sinfoniekonzerten,
sondern auch die Leitung der
Musik am Theater und den zwei Hauptkirchen.
Trotz dieser zahlreichen Aufgaben
schafft es Mendelssohn, in der Düsseldorfer
Zeit den Paulus zu komponieren und umfangreiche
Recherchen in den Archiven
rheinauf- und -abwärts anzustellen. Er fördert
Händeloratorien, Palestrina-Motetten
und Messen von Lotti zu Tage, bringt sie zur
Aufführung und macht sich einmal mehr
als Wiederentdecker alter Musik verdient.
Daneben komponiert er Schauspielmusiken
und viele Werke für das Konzert, dirigiert
an der Oper, wird sogar Opernintendant
und verliebt sich zu allem Überfluss noch
unglücklich – kurz: eine umtriebige, aber
auch sehr produktive Zeit für den jungen
Komponisten. Bereits nach zwei Jahren
endet sie durch den Ruf nach Leipzig.
In der Reihe „Mendelssohn der Kapellmeister“
erwarten Sie diesmal drei Konzerte
mit dem Gewandhausorchester und Marc
Minkowski. Mit Werken von Haydn und
Mendelssohn ein Programm, wie es Mendelssohn
auch selbst dirigiert haben könnte,
denn Haydn stand in Düsseldorf besonders
oft auf dem Programm. Die wunderbare
Magdalena Kozˇená wird zur Mendelssohn-
Gala dann noch einmal einen besonderen
Höhepunkt setzen. Der in Düsseldorf entstandene
Paulus darf in den diesjährigen
Festtagen natürlich auch nicht fehlen.
„Mendelssohn der Entdecker“ zeigt Ihnen
Mendelssohn als Kenner und Förderer des
Alten und Neuen. Händels großes Oratorium
„Israel in Ägypten“ erlebte in Düsseldorf
unter Mendelssohn seine Wiedergeburt in
einer Aufführung mit den damals beliebten
Tableaux Vivantes – Historienbilder, nachgestellt
von lebenden Personen, passend
zu den Szenen, die die Musik beschreibt:
Multimedia im 19. Jahrhundert – Händels
großes Oratorium ist in einer eigens für
die Festtage von Robert King rekonstruierten
Fassung in Zusammenarbeit mit dem
Schauspiel Leipzig im Eröffnungskonzert zu
erleben.
„Mendelssohns Salon“ zeigt uns den
Gesellschaftsmenschen sowie den Musiker
Mendelssohn, der sehr oft selbst zur Geige
oder in die Tasten griff, Werke vorstellte
und improvisierte. Die Improvisation übernimmt
in diesem Jahr erneut die wunderbare
Pianistin Gabriela Montero, die wie
immer das Publikum nicht nur durch ihr
Spiel in den Bann zieht, sondern es auffordert,
aktiv an der Findung von Improvisationsthemen
mitzuwirken. Für die im Salon
übliche Verbindung von Wort und Musik
finden sich der unvergleichliche Bruno
Ganz und das Calmus Ensemble zu einem
Abend mit Lesung aus Briefen und feinster
Vokalmusik zusammen.


geschlossene Veranstaltung
Veranstalter: Leipziger Messe GmbH

Heeresmusikkorps Kassel; Christian Blüggel, Leitung; Chor der Grundschule des "forum thomanum" ; Matthias Schubotz, Chorleiter

Sinfonische Militärmusik von der Klassik bis zur Moderne

Benefizkonzert zugunsten notleidender, bedürftiger und kranker Kinder


Preise: 22 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 MWV O 14

-Pause-

Anton Bruckner
7. Sinfonie E-Dur WAB 107

BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626

Mozarts »Requiem«. Auf schönste Weise düster, drohend und ahnungsvoll, lässt uns Mozarts letztes, unvollendet gebliebenes Werk bis heute mit Fragen zurück. Die Musik des »Requiems« ist von einer ungeheuren Intensität. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang der Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben seit jeher eine Mythenbildung angeregt. Dieses Geheimnis ist wie gemacht für einen kraftvollen und intensiven Ballettabend, den Chor der Oper Leipzig und den Klangkörper des Gewandhausorchesters.
In Mozarts Musik eingeflochten sind Ausschnitte aus Pier Paolo Pasolinis bildreicher Gedichtsammlung »L’ Usignolo della Chiesa Cattolica« (»Die Nachtigall der katholischen Kirchen«) von 1958. Die Entscheidung für Mozarts unvollendet gebliebenes »Requiem« in d-Moll KV 626 bildet am Leipziger Opernhaus nicht zuletzt eine musikgeschichtlich interessante Klammer mit Uwe Scholz’ 1998 entstandenem Ballett »Die Große Messe« zu Mozarts ebenfalls nicht zu Ende komponierter Messe in c-Moll KV 427.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertouvertüre "Die Hebriden" h-Moll op. 26 MWV P 7 ("Fingals Höhle")

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

-Pause-

Felix Mendelssohn Bartholdy
5. Sinfonie d-Moll MWV N 15 ("Reformations-Sinfonie") (Urfassung von 1830)

Berliner Camerata; Yorck Kronenberg, Klavier; Olga Pak, Violine

Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo und Orchester D-Dur BWV 1054

Johann Sebastian Bach
Konzert für zwei Violinen und Orchester d-Moll BWV 1043

Johann Sebastian Bach
Konzert für Violine und Orchester a-Moll BWV 1041

Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo und Orchester d-Moll BWV 1052


Preise: 29/25/19 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Schüler und Studenten
Veranstalter: COLUMBUS Concerts GmbH

Über die Veranstaltung

Yorck Kronenberg wurde in Reutlingen geboren. Von 1985 bis 1992 war er Klavierschüler von Prof. Paul Buck (Stuttgart). Er studierte Klavier bei Prof. Konrad Elser und bei Prof. James Tocco. Darüberhinaus studierte er Komposition bei Prof. Dr. Friedhelm Döhl an der Musikhochschule Lübeck.
Als Pianist Auszeichnungen bei verschiedenen Jugendwettbewerben: Wettbewerb der “Tonkünstler” in Stuttgart sowie mehrere Auszeichnungen bei “Jugend musiziert”. 1996 erhielt er ein Stipendium der Marie-Luise Imbusch Stiftung. Einem größeren Publikum bekannt wurde Yorck Kronenberg als Gewinner des internationalen Klavierwettbewerbs “Johann Sebastian Bach” in Saarbrücken 1998. 1999 erhielt er den Sonderpreis des nationalen Wartburg-Klavierwettbewerbs in Eisenach.
Kronenberg wirkte bei zahlreichen Radioproduktionen mit und trat bei diversen Musik-Festivals auf (u.a. Roque d'Anthéron-Klavier-Festival, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Mainzer Musiksommer, Mosel-Festwochen, Bayreuther Festspiele). Mit dem SWR-Orchester Kaiserslautern unter Paul Goodwin konzertierte er mehrfach und nahm die Klavierkonzerte von Stravinskij und K. A. Hartmann auf. Bisher liegen sieben CD-Einspielungen vor: Zwei CDs mit Klavierkompositionen J. S. Bachs, eine Aufnahme von Werken der Klassischen Moderne, Aufnahmen von den spätesten Klaviersonaten Beethovens und Schuberts und den späten Klavierstücken von Brahms, eine Einspielung der Klavierkonzerte von Joseph Wölfl zusammen mit dem SWR-Orchester Kaiserslautern unter der Leitung von Johannes Moesus sowie eine Einspielung der Burlesken Musik und des Klavierkonzerts von K. A. Hartmann zusammen mit dem SWR-Orchester Kaiserslautern unter der Leitung von Paul Goodwin.
Kronenberg ist als Juror bei verschiedenen musikalischen Gremien und Wettbewerben (“Jugend musiziert”, Bachwettbewerb Saarbrücken 2001 u.a.) tätig.
Im Rahmen des SR-Festivals “Musik im 20. Jahrhundert” wurde 1998 Kronenbergs “Nachtstück” für Klavier solo prämiert, in Saarbrücken uraufgeführt und im Rundfunk übertragen. Eine weitere Aufführung fand an der Columbia University in New York statt. Im selben Jahr erfolgte die Teilnahme an einem Kompositionsworkshop bei Luciano Berio. Er war Gründungsmitglied, Komponist, Pianist und zeitweilig Dirigent des Ensemble Neue Musik Lübeck, das im Oktober 1999 sein Orchesterstück “Ellipse” uraufführte.
Sein Debütroman “Welt unter” wurde 2002 bei Edition Nautilus verlegt. Im Frühjahr 2011 und im Herbst 2012 erschienen Kronenbergs Romane „Ex voto“ und „Was war“ im Literaturverlag Droschl. Die Kurzgeschichte “Gegenlicht” erschien in der Anthologie “Wieder vereinigt, Neue deutsche Liebesgeschichten” des Verlages Klaus Wagenbach im April 2005. Er war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa 2006 des Literarischen Colloquiums Berlin und veröffentlichte in der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“ das erste Kapitel seines Romans „Ex voto“. 2008 war er Stipendiat der Autorenförderung der Stiftung Niedersachsen. Im Januar 2009 Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop (mit Unterstützung des Berliner Senats). Im Herbst 2009 war er Stadtschreiber in Vöcklabruck, Österreich. Darüberhinaus wurde 2011 die Kurzgeschichte „Careering“ in der Anthologie „Punk Stories“ (Verlag LangenMüller) veröffentlicht.
Yorck Kronenberg lebt in Berlin.


Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach
Kantate "Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben" BWV 109


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig
Anmeldung erforderlich

Eintritt frei. Dauer: Ca. 1 Stunde. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0341.1270-363. Wir empfehlen im Anschluss den Besuch der Orgelstunde um 17 Uhr. Tickets für die Orgelstunde (7 EUR) an der Gewandhauskasse.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
"... rund um die Passacaglia"

Michael Schönheit

Max Reger
Introduktion und Passacaglia d-Moll

Franz Liszt
"Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" - Präludium für Orgel nach J. S. Bachs Kantate (Bearbeitung von Alexander Winterberger)

César Franck
2. Choral h-Moll

Franz Liszt
Variationen über den Basso continuo der Kantate "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" und des "Crucifixus" aus der h-Moll-Messe von J. S. Bach

Johann Sebastian Bach
Passacaglia c-Moll BWV 582


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER - PREMIERE

Gewandhausorchester; Johannes Pell, Musikalische Leitung; Jasmin Solfaghari, Inszenierung

Nino Rota
Aladin und die Wunderlampe - Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern

Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern | Libretto von Vinci Verginelli | Nach der gleichnamigen Erzählung aus »1001 Nacht« | Deutsche Übersetzung von Ralph Mundlechner | Reduzierte Fassung von Rainer Schottstädt
Für Kinder ab 8 Jahren

Wer kennt ihn nicht, den Traum vom großen Schatz und vom großen Glück? Für den Jungen Aladin scheint er ganz plötzlich wahr zu werden, als sein vermeintlicher Onkel ihn zu jener mysteriösen Höhle tief im Berg führt, in der ein unermesslicher Schatz liegt. Doch Aladin erkennt sehr schnell, dass die Hoffnung, Reichtum, Macht und Liebe nur mit Zauberei zu erlangen, ziemlich trügerisch ist. Auch wenn er den sagenhaften Geist Cem aus der alten Öllampe befreien kann – am Ende muss Aladin um sein Glück selbst kämpfen. »Aladin und die Wunderlampe« ist das wohl berühmteste Märchen aus der Geschichtensammlung »1001 Nacht« und hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Magie verloren, Kinder und Erwachsene in eine orientalische Traumwelt zu entführen.

Der Komponist Nino Rota wurde vor allem durch seine Filmmusiken zu Fellinis »La Strada«, Viscontis »Gattopardo« und Coppolas »Godfather« bekannt. Seine Musik lässt auf zauberhafte Weise all die geheimnisvollen Figuren um den Magier, den Sultan und den Geist Cem lebendig werden. Nicht zuletzt ist die Vorlage für Theaterleute, Bühnen- und Kostümbildner und die Bühnentechnik eine wunderbare Herausforderung zu ganz großem Theater. Und so erlebt Aladin in der neuen Inszenierung von Jasmin Solfaghari, dass Freunde und Familie viel wichtiger sind als aller Reichtum.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertouvertüre "Die Hebriden" h-Moll op. 26 MWV P 7 ("Fingals Höhle")

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 MWV O 14

-Pause-

Felix Mendelssohn Bartholdy
5. Sinfonie d-Moll MWV N 15 ("Reformations-Sinfonie") (Urfassung von 1830)

Hilda Huang; 1. Preisträgerin des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig 2014

Johann Sebastian Bach
Partita a-Moll BWV 827

Johannes Brahms
Acht Klavierstücke op. 76

-Pause-

Johann Sebastian Bach
Contrapunctus I aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080

Johann Sebastian Bach
Contrapunctus III aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080

Johann Sebastian Bach
Contrapunctus VII aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080

Johann Sebastian Bach
Contrapunctus IV aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080

Johann Sebastian Bach
Contrapunctus IX aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080

Ludwig van Beethoven
Sonate As-Dur op. 110

Kooperation von Gewandhaus zu Leipzig, Steinway & Sons, Internationaler Johann-Sebastan-Bach-Wettbewerb Leipzig und MDR Figaro

Preise: 12/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Wenn sich eines der renommiertesten Konzerthäuser,
der berühmteste Klavierhersteller
der Welt und drei der bedeutendsten
Klavierwettbewerbe zusammenschließen,
um dem Leipziger Publikum die Stars der
Zukunft zu präsentieren, dann ist nur das
Beste zu erwarten: An drei Abenden der
Saison 2014/2015 werden Preisträger der
Klavierwettbewerbe aus Leipzig, München
und Genf zu erleben sein.
Diese Reihe des Gewandhauses wird nicht
nur einen spannenden Vergleich mit den
bereits renommierten Pianisten, die im Gewandhaus
gastieren, ermöglichen, sondern
auch zeigen, mit welchen Künstlern die Musikwelt
in den nächsten Jahren rechnen darf.

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent

Johann Sebastian Bach
4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069

-Pause-

Anton Bruckner
7. Sinfonie E-Dur WAB 107

OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Charles Gounod
Faust / Oper in fünf Akten

Oper in fünf Akten von Charles Gounod | Text von Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré, nach Carrés Drame fantastique »Faust et Marguerite« (1850) und »Faust. Der Tragödie erster Teil« (1806) von Johann Wolfgang von Goethe in der Übersetzung von Gérard de Nerval | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Der Wunsch klingt verführerisch: noch einmal das Rad der Zeit zurückdrehen und die Freuden ewiger Jugend genießen! Doch die Folgen sind fatal. Um den Preis seiner eigenen Seele verschreibt sich Faust in einem Akt von Verzweiflung und Lebensüberdruss dem Teufel, um ein letztes Mal das pralle Leben am eigenen Leibe zu spüren. Doch mit seinem Alter verliert Faust auch seine Reife, sein Verantwortungsbewusstsein. Und so entpuppt sich die Liebe zu Margarethe als ein blindes Abenteuer. Margarethe, die ursprüngliche Titelfigur von Gounods Oper, wird zum Spielball eines rücksichtslosen Deals.
Charles Gounod reduziert in seiner Adaption von Goethes Klassiker die Geschichte auf die sogenannte Gretchen-Tragödie. Zugleich kostet er die opernhaften Szenen des Stoffs voll aus. Das Augenmerk seiner Faust-Oper liegt dabei insbesondere auf der schillernden Figur des Mephisto, Taschenspieler und Verführer der Massen, gewitzter Sympathieträger und rücksichtsloser Spielführer von Krieg, Tod und Verderben gleichermaßen.
Mit Charles Gounods Oper »Faust« bringt die Oper Leipzig zum Jubiläum der Stadt jenen Stoff auf die Bühne, der wie kein zweiter mit Leipzig verbunden ist. Hier hat Goethe studiert, hier wurde er zu einer zentralen Szene seines »Faust«, der Studentenszene in Auerbachs Keller, inspiriert. Immer wieder überrascht Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema, der zuletzt Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig inszenierte, mit Bilderwelten, die mit den herkömmlichen Sichtweisen brechen, ohne dabei zu verstören.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 49/47/45 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: World Wide Events DL GmbH

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertouvertüre "Die Hebriden" h-Moll op. 26 MWV P 7 ("Fingals Höhle")

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

-Pause-

Felix Mendelssohn Bartholdy
5. Sinfonie d-Moll MWV N 15 ("Reformations-Sinfonie") (Urfassung von 1830)

Ein musikalisches Hörbuch nach Munro Leaf

Christian Krug, Violine; Veronika Starke, Violine

Empfohlen ab 5 Jahren

Preise: 4 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 58,75/50,70/42,65 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: MAWI Concert GmbH

Über die Veranstaltung

PRESSEINFORMATION
TOURNEE- UND KONZERTTERMINE
Tel: 0341/48 40 00 Fax: 0341/48 40 02 3
ACHTUNG!!!
KONZERT VERLEGT!
UTE LEMPER
„The Very Best Of UTE LEMPER“
Verlegt:
21. April 2014, 20 Uhr, Leipzig, Gewandhaus
Tickets behalten ihre Gültigkeit für:
11. November 2014, 20 Uhr, Leipzig, Gewandhaus
Das geplante Konzert von UTE LEMPER, am 21. April 2014, wird in den Herbst auf den 11.
November 2014 verlegt. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Außerdem wird UTE LEMPER ein neues Programm darbieten: The Very Best Of UTE
LEMPER. Veranstaltungsort und Uhrzeit bleiben gleich!
Als Sängerin und Schauspielerin ist UTE LEMPER in ihrer beeindruckenden Karriere auf
den bedeutendsten Bühnen der Welt aufgetreten. Zu Hause fühlt sie sich am Londoner
West End und am Broadway, wobei sie Paris und Berlin als die für sie wichtigsten Bühnen
des europäischen Festlandes empfindet! Im November 2014 wird UTE LEMPER nach
längerer Zeit und mit einem mit Spannung erwarteten Konzert in der einzigartigen
Atmosphäre des Leipziger Gewandhauses live zu erleben sein.
Karten sind erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der
Tickethotline 0341 – 98 000 98 oder im Internet unter www.mawi-concert.de.
MAWI Concert Konzertagentur GmbH
Fon: +49 341 484 00 0 Fax: +49 341 484 00 23
Web: www.mawi-concert.de E-Mail: info@mawi-concert.de
Ansprechpartner Presse & Promotion:
Silvana Grobstich
Tel. +49 341 484 00 80
silvana.grobstich@mawi-concert.de


3,50 EUR | Restkarten ab 29. Oktober in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

3,50 EUR | Restkarten ab 29. Oktober in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Informationen und Anmeldung unter www.wikinger-reisen.de/treff
Veranstalter: Wikinger Reisen GmbH
BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626

Mozarts »Requiem«. Auf schönste Weise düster, drohend und ahnungsvoll, lässt uns Mozarts letztes, unvollendet gebliebenes Werk bis heute mit Fragen zurück. Die Musik des »Requiems« ist von einer ungeheuren Intensität. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang der Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben seit jeher eine Mythenbildung angeregt. Dieses Geheimnis ist wie gemacht für einen kraftvollen und intensiven Ballettabend, den Chor der Oper Leipzig und den Klangkörper des Gewandhausorchesters.
In Mozarts Musik eingeflochten sind Ausschnitte aus Pier Paolo Pasolinis bildreicher Gedichtsammlung »L’ Usignolo della Chiesa Cattolica« (»Die Nachtigall der katholischen Kirchen«) von 1958. Die Entscheidung für Mozarts unvollendet gebliebenes »Requiem« in d-Moll KV 626 bildet am Leipziger Opernhaus nicht zuletzt eine musikgeschichtlich interessante Klammer mit Uwe Scholz’ 1998 entstandenem Ballett »Die Große Messe« zu Mozarts ebenfalls nicht zu Ende komponierter Messe in c-Moll KV 427.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Damiano Michieletto, Inszenierung

Igor Strawinsky
The Rake's Progress / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten und einem Epilog | Text von Wystan Hugh Auden und Chester Simon Kallman | Koproduktion mit dem Uraufführungstheater des Werkes, dem Teatro La Fenice, Venedig | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

»Was kostet die Welt?«, so könnte das Motto der Hauptfigur mit dem sprechenden Namen Tom Rakewell (Lebemann) in Igor Strawinskys Oper »The Rake’s Progress« lauten. Halb barocke Schäferidylle, halb Moritat, erzählt die Geschichte, wie Tom Rakewell unter dem Einfluss seines teuflischen Begleiters mit dem nicht minder sprechenden Namen Nick Shadow (Schatten) vom Weg der Tugend abkommt. Nach seinen Streifzügen durchs Londoner Nachtleben verliert er sich selbst und landet im Irrenhaus.
Eine Bildserie des englischen Zeichners William Hogarth von 1733 hatte Igor Strawinsky zur Komposition der Oper inspiriert. Er selbst schlüpft in diesem tragikomischen Sittengemälde aus dem frühen 18. Jahrhundert in die Maske eines Komponisten der damaligen Zeit. Strawinskys Musik, die in neoklassischen Formen und reichen Farben von Tragischem, Groteskem und Alltäglichem erzählt, ist eine Liebeserklärung an die Gattung. Die 1951 uraufgeführte Oper gehört zu den Werken des vorigen Jahrhunderts, die sich einen dauerhaften Platz im internationalen Repertoire erworben haben. Regie führt Damiano Michieletto, einer der interessantesten italienischen Opernregisseure der jüngeren Generation.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Tour 2014
Preise: 58,90/48,90/38,90/28,90 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Musik und Comedy
von einem anderen Stern
Auf in die nächste Entertainment-Dimension! Unter dem Motto „Musik ist Leben und Leben ist
Musik!“ präsentieren Voca People mit feinster A-Capella-Stimmakrobatik einen grenzenlosen Spaß
aus Musik, Beatbox und Comedy. Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine unterhaltsame Zeitreise
durch die internationale Musikgeschichte von Mozart, Beethoven und Rossini über ABBA, Queen
und John Lennon zu Michael Jackson, Madonna und George Michael. Ab November 2014 werden
Voca People wieder auf der Erde landen und durch Deutschland und Österreich touren.
In einer Voca People-Show kommen die Zuschauer aus dem Staunen nicht heraus!
Das Markenzeichen der acht Weltklasse-Sänger sind ihre weißen Gesichter, weiße Kleidung und
knallroten Lippen. Die internationalen Vollblut-Vokalisten verbinden A-Capella-Gesang von höchster
stimmlicher Qualität und die hohe Schule der Beatbox-Kunst mit Theater-Elementen und Comedy.
Sie begeistern mit ihrer Show Alt und Jung, Klassik- und Popfreunde gleichermaßen– und das alles
ganz ohne Instrumente. Jedes Mitglied in dieser Formation spielt eine Hauptrolle, die sich in
Bewegung, Stimmlichkeit und Schauspiel widerspiegelt. Jede Bewegung, jeder Ton, jeder Blick
bedingt wiederum das Gesamtbild der Show und gehorcht einer perfekt aufeinander abgestimmten
Choreographie. Voca People zeigen mit spielerischer Leichtigkeit höchstes musikalisches Niveau.
In Rio de Janeiro, Mexico City, Montreux, Mailand, Rom, Paris, Amsterdam und New York sorgten
Voca People bereits für grenzenlose Euphorie. Auf der ganzen Welt fand ihre innovative
Musikkreation innerhalb kürzester Zeit mit unglaublichen 50 Millionen Klicks auf YouTube
Verbreitung. Mehr als 1 Mio. Zuschauer und über 110.000 Facebook-Fans weltweit haben sie mit
ihrer außerirdischen Performance bereits erreicht. 2012 gewannen die Stimmwunder vom Stern
Voca in New York die höchste Auszeichnung den der OFF-Broadway zu vergeben hat - den Lortel
Award.
Voca People das sind „8 Stimmwunder, 70 Welthits und 100 Prozent Spass!“
Berliner Zeitung
Der Nachdruck ist honorarfrei. Beleg erbeten. Weiteres Pressematerial zu unseren Verans ta l tungen stellen wir Ihnen gerne per Mail
oder Download zur Verfügung! Kontakt: pr@argo-konzerte.de; 0931 2300-143
2
Wer sind die Voca People?
Jenseits der Sonne gibt es einen uns bisher unbekannten, weißen Planeten Voca. Die lustigen,
musikalischen und ebenso weißen Bewohner des Planeten – sie werden Voca People genannt –
leben seit etlichen Jahrtausenden friedlich miteinander und verständigen sich allein durch
melodische Klänge. Ja, Musik ist ihre Sprache. An einem ganz besonderen Tag machte sich eine
abenteuerlustige Gruppe, bestehend aus fünf mutigen Männern und drei furchtlosen Frauen auf
den Weg, ihr Lebensmotto „Musik ist Leben und Leben ist Musik“ in die Weiten des Universums zu
tragen.
Doch es kommt, wie es kommen muss: Auf ihrer intergalaktischen Musikreise sind Voca People zu
einer Notlandung auf dem Planeten Erde gezwungen. Der Antrieb ihres Raumschiffs, der mit
musikalischer Energie geladen wird, ist völlig entladen. Vorsichtig machen sich die acht
außerirdischen Superstars auf, ihre Umgebung und die Menschen zu erkunden. Schnell wird ihnen
dabei bewusst, dass die menschliche Musik als perfekter Energielieferant für ihr Raumschiff dient
und die Treibstoff-Ressourcen auffüllt. Also nutzen Voca People ihre besonderen Fähigkeiten und
beginnen die musikalischen Gedanken der Erdlinge zu lesen. Mit internationalen Klassikern der
Musikgeschichte fällt es ihnen nicht schwer jedes Publikum zu begeistern um damit wieder ihre
Batterien aufzuladen und wieder in Richtung Voca aufbrechen zu können.
Der Nachdruck ist honorarfrei. Beleg erbeten. Weiteres Pressematerial zu unseren Verans ta l tungen stellen wir Ihnen gerne per Mail
oder Download zur Verfügung! Kontakt: pr@argo-konzerte.de; 0931 2300-143
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Live in Concert 2014
Voca People
Musik und Comedy
von einem anderen Stern
Die Kreativen
Lior Kalfo: Autor und Regisseur
Bevor im Jahr 2009 die ersten Proben zu VOCA PEOPLE begannen, hatte Lior Kalfo bereits vier Jahre die Idee mit sich herumgetragen. Als Autor hat Lior eine einzigartige Showsensation kreiert: ein musikalisches Comedy-Erlebnis, das auf weltweites Interesse und grenzenlose Begeisterung stößt. Innerhalb von vier Monaten stiegen die Youtube - Klickzahlen des ersten Video-Clips von VOCA PEOPLE auf 6 Millionen. Als Multitalent ist der in Israel geborene Lior jedoch schon seit den 90er Jahren berühmt: Unter anderem war er in der TV-Serie „The Comedy Store“, für die er international bedeutsame Auszeichnungen wie z. B. „The Golden Album“ erhielt, als auch beim Musical „Aladdin“ als Co-Autor und Darsteller tätig. Sein internationales Regiedebüt feierte er im Alter von 28 Jahren mit dem 3D-Schwarzlichttheater „Wow“ in Prag. Auch das Theaterspektakel „Glow!“, das 2008 in Belgien seine Premiere feierte, geht zurück auf Lior.
Shai Fishman: Komponist, Arrangeur und Musikalischer
Direktor Shai Fishman spielt sieben Instrumente und ist bereits seit den 90er Jahren als Komponist und Musikproduzent tätig. Er ist Gründer und Vorstandsmitglied der Fish-i Studios sowie Hauskomponist und Produzent des Immensive Earth Grant der NASA. "Immersive Earth" produziert Filme über die Erde, deren komplexe Technik das Publikum, tiefer noch als bei herkömmlichen 3D-Produktionen, in die gezeigten Bilder und Klänge eintauchen lässt. Shai hat sich insbesondere in der Komposition für Filmproduktionen hervorgetan, wovon er 15 selbst geschrieben hat. Weiterhin ist er als Lehrer und Musical Director an der Beit Zvi High School of Performing Arts in Israel tätig. Im Musical - Bereich hat er an vielen Produktionen als Arrangeur und musikalischer Leiter mitgewirkt, z. B. „A Chorus Line“, „Grease“ oder „Westside Story“. Shai komponierte und produzierte zudem die Musicals „The Kafkazi Chalk Circle“ (nach Brechts kaukasischem Kreidekreis), „Into the Woods“ von Stephen Sondheim, „Rachav's Cabaret“, „The Dream: A Band“, „Unknown Destination“, „Samson & Delilah“ und „Towards the Horizon"
Die Sänger
Beat On
Alter: 53 Beat-Jahre (1.113 Erdenjahre)
Position: Seit 15 Beat-Jahren Kommandant des Vocalactica-Schiffs
Spezialfähigkeiten: Herausragende Führungsqualitäten auch unter extremem Druck (vierfacher Träger der Tapferkeitsmedaille im Dienste der Rettung der Live-Music, der höchsten Beat-Würde der gesamten Galaxie!).
Musikalische Fähigkeiten: Gibt den Takt mit der Exaktheit einer Schweizer Kuckucksuhr an (dem bekanntesten und präzisesten Zeitmessgerät des Universums). Außerdem kann er jedes Perkussionsinstrument des galaktischen Musikkatalogs simulieren.
Hobbies: Tieftauchen, Extremklettern in den Gebirgen des Mars, Telenovelas vom Jupiter schauen Lieblingserdenmusiker: Beat-les
Scratcher
Alter: 36 Beat-Jahre (756 Erdenjahre)
Position: Hauptübersetzer, stellvertretender Kapitän und jüngerer Bruder von Kapitän Beat-On
Spezialfähigkeiten: Phänomenale Übersetzer-Künste, spricht mehr als 1973 Sprachen und Dialekte, darunter Golmarrisch (die selten gesprochene, indigene Sprache des Golmarion Planeten in der dritten Galaxie), kann unbekannte Sprachen von anderen Lebewesen durch das Berühren ihrer Handflächen oder anderer Körperteile erlernen
Musikalische Fähigkeiten: Trommeln, Schlaginstrumente, Sound-Effekte und außergewöhnliche Scratching-Fähigkeiten, für die ihm vom Präsidenten von Voca eine Ehrenmedaille verliehen wurde – und das bereits im zarten Alter von 3 Beat-Jahren.
Erfahrungen an Board: In den letzten 8 Jahren ist er auf dem Vocalactica-Schiff durch 5 Galaxien gereist.
Hobbies: Salz-Skilaufen im Salzgebirge von Saltiya, Weitspucken, Steinesammeln auf schlafenden Planeten, nackt auf dem Mond herumrennen.
Lieblingserdenmusiker: Doug E. Fresh (sehr bekannter Beat-Boxer) und Michael Winslow – der verrückte Soundeffekt-Cop aus »Police Academy«
Tubas
Alter: 42 Beat-Jahre (885 Erdenjahre)
Position: Erster Bass und Küchenchef, außerdem der geliebte Ehemann von Alta
Spezialfähigkeiten: Kann extreme Gewichte anheben (bis zu 1.000 Erd- Tonnen). Besitzt neben seinen enormen Körperkräften geradezu erschütternde Stimmkapazitäten (sehr wirksam einzusetzen auf Planeten mit gewalttätigen Bewohnern).
Musikalische Fähigkeiten: Tuba, Bassgitarre, Kontrabass, Dudelsack. Tubas wurde durch Talentscouts von der »Metronom« entdeckt (die Behörde für galaktische Musikentdeckungsflüge des Planeten Voca). Er besitzt nachgewiesenermaßen die tiefste Stimme der gesamten Südhalbkugel und ist der berühmteste Gewinner der Sendung »Bass Idol«.
Erfahrungen an Board: Bereits mit der Stacatta, einem der Vocalactica ähnlichen Raumschiff, in zwei verschiedenen Galaxien auf Tour gewesen, ist Tubas mit der Vocalactica quer durch eine ganze Galaxie gereist. Er war außerdem als Küchenchef auf dem berühmten Food- und Musikraumschiff »Maestro-Chef« verpflichtet.
Hobbies: Schnorcheln im Bloody Astarifi River, Fernsehen auf dem Videometronom (einer Art transparentem Splitscreen-Fernseher), Food Parties im »MUSICAL YAMI« Restaurant. Lieblingserdenmusiker: Luciano Pavarotti
Tenoro
Alter: 31 Beat- Jahre (651 Erdenjahre)
Position: Cheftechniker und verantwortlicher Ingenieur am Ladegerät für musikalische Energie des Raumschiffs
Musikalische Fähigkeiten: Gesang (Tenor), Gitarre, Schlagwerk, Saxophon, Dudelsack. Seine Stimme kann als Alarmsignal eingesetzt werden, wenn der Schiffsalarm versagt. Außerdem kann er mit seiner Stimme Frequenzen erreichen, die nicht einmal für Hunde hörbar sind.
Spezialfähigkeiten: Tenoro kann bis zu einem Beat-Jahr (21 Erden-Jahre) ohne Nahrung und Wasser überleben.
Erfahrungen an Board: Dies ist Tenoros dritte galaktische Tour mit dem Raumschiff (Er ist einer der Überlebenden der berüchtigten Explosion des ersten Stacatta Raumschiffs.).
Hobbies: Alte Pluto-Komödien gucken (nicht der Planet, die Zeichentrickfigur!)
Lieblingserdenmusiker: Britney Spears
Alta
Alter: 25 Beat-Jahre (525 Erdenjahre)
Position: Galaktische Biologin und Tubas geliebte Ehefrau
Spezialfähigkeiten: Das Sammeln von Daten über Planeten und ihre Einwohner. Alta hat einen hoch entwickelten Geruchssinn. Kann Gerüche aus weiter Entfernung wahrnehmen und die einzelnen Geruchskomponenten herausschnuppern.
Musikalische Fähigkeiten: Gesang (Alt), Gitarre, Geige. Wurde als außerordentliche Athletin der Voca-Leichtgewicht-Meisterschaften des Jahres 2.560.923 der Voca-Zeitrechung ausgezeichnet. Ihre Fähigkeit, Töne beim Singen über eine lange Zeit zu halten, gehört zu den eindrucksvollsten der gesamten Musikgeschichte.
Erfahrungen an Board: Noch keine, dies ist ihre erste intergalaktische Tour.
Hobbies: Kunstvoller Balletttanz auf den Sanddünen des Mount Gitaralar des Planeten Planul. Lieblingserdenmusiker: Lady Gaga (wahrscheinlich, weil Altas Mutter, die sie im Alter von 4 Jahren verließ, Lady Lala hieß)
Spezialfähigkeiten: Kann Objekte ausfindig machen, indem sie ihre rechte Hand erhebt. Hat so die berühmte verlorene Stadt Sitanalta im Land der roten Bäume auf dem Mars wiederentdeckt.
Mezzo
Alter: 30 Beat-Jahre (630 Erdenjahre)
Position: Lokalisator
Musikalische Fähigkeiten: Gesang (Mezzosopran), Schlagwerk, Gitarre, Geige. Mit ihrer berühmten, samtigen Stimme hat sie den EMIEMOTINALY-MUSICALYIMPOSSIBALY- Preis gewonnen. Außerdem ist sie wohl die größte Berühmtheit ihres Heimatorts »Lala Land«.
Erfahrungen an Board: Dies ist Mezzos zweite intergalaktische Tour.
Hobbies: Karaoke mit den Riesenvögeln vom Planeten Bullaa
Lieblingserdenmusiker: Marilyn Monroe mit ihrem »Happy Birthday« für den US-Präsidenten. Außerdem hat sie gerade den großartigen Sänger Justin Bieber für sich entdeckt. Sie hat sogar ein digitales Poster von ihm in ihrem Raumschiffschlafzimmer aufgehängt und schickt ihm – ohne dass er davon weiß – jeden Tag um 1:00 Uhr CEM – kosmische Energiebotschaften.
Bari-tone
Alter: 23 Beat-Jahre (483 Erdenjahre)
Position: Unternehmens-Fitness-Trainer, Experte in musikalischer und psychologischer Kriegsführung
Musikalische Fähigkeiten: Gesang (Bariton), Gitarre, Schlagwerk, Saxophon, Dudelsack. Kann das Altin-Waldhorn vom Planeten Pluto nachahmen.
Spezialfähigkeiten: Weit- und Hochsprung bis zu einem halben Kilometer in Höhe und Weite (ehemaliger Jugend-Sonnensystemmeister). Bari-tone hat einen phänomenalen Stimmumfang und trifft unter den männlichen Wesen des Jupiter-Ring-Systems den höchsten Ton.
Erfahrungen an Bord: Dies ist Bari-tones erste intergalaktische Tour. Er ist das jüngste Mitglied der Vocalactica Crew.
Hobbies: Extrem-Skydiving ohne Fallschirm aus dem Raumschiff in tiefe Krater hinein Lieblingserdenmusiker: Jackson Five
Soprana
Alter: 29 Beat-Jahre (609 Erdenjahre)
Position: Raumschiffsarzt Spezialfähigkeiten: Kann durch Berührung heilen
Musikalische Fähigkeiten: Gesang (Mezzo-Sopran), Schlagwerk, Gitarre, Trompete, Dudelsack, Geige. Kann außerdem die Balzlaute der Gumguman Zwergelefanten aus der Lulali Wüste auf dem Mars nachahmen (Sie ist wohl die einzige Person in der ganzen Galaxie, die in der Lage ist, diese einzigartigen Klänge zu imitieren!).
Erfahrungen an Board: Dies ist Sopranas zweite professionelle und die vierte galaktische Tour insgesamt, rechnet man die privaten Reisen hinzu (nach Abschluss ihres Militärdienstes in der Notenwertarmee ist sie privat herumgereist). Sie hat außerdem bereits kurzzeitig als Raumschiff- Kommandeur gedient (für 20 Beat-o-Beat, also 7 Erdenminuten lang), während eines Verbindungsverlusts zu Captain Beat-On und dessen Stellvertreter Scratcher.
Hobbies: Sammeln und Analyse von Daten über zahlreiche Spezies der gesamten Galaxie. Sie glaubt an intergalaktische Beziehungen und die internationale Ehe und hat das vielbeachtete Gender-Werk »Frauen kommen vom Mars, Männer können sich nicht erinnern« veröffentlicht. Lieblingserdenmusiker: Die blaue Sängerin aus dem Film »Das fünfte Element«. Mit ihr hat Soprana die »Big Blue« Elementary School besucht. Der Knüller: Die beiden waren außerdem mit den drei blauen Jungs, die nun in New York auf der Bühne stehen, an einer Schule.

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach
Kantate "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" BWV 137

Georg Christoph Biller
Hiobs Botschaft


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Lindy Hume, Inszenierung

Gaetano Donizetti
Don Pasquale / Komische Oper in drei Akten

Dramma buffo in drei Akten | Text von Michele Accursi alias Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti nach der Vorlage »Ser Marcantonio« (1810) von Angelo Angelli (Text) und Stefano Pavesi (Musik) | Uraufführung am 3. Januar 1843 im Théâtre-Italien, Paris | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Das Leben kennt viele Vorbilder. Ein älterer, aber sehr reicher Junggeselle denkt auf seine alten Tage doch noch ans Heiraten. Für ihn selbst sollte es etwas Junges, Knackiges sein, für seinen Neffen Ernesto, der die mittellose Norina liebt, hat er stattdessen eine lukrative Verbindung mit einer reichen älteren Dame vorgesehen. Als der sich weigert, setzt ihn der Onkel kurzerhand vor die Tür. Doch Norina lässt nicht locker. Mit Hilfe von Malatesta, dem Leibarzt von Pasquale, geht sie inkognito eine Scheinehe mit dem Alten ein und macht ihm das Leben zur Hölle. Kein Wunder, dass Pasquale seine junge, luxusverwöhnte und vergnügungssüchtige Ehefrau »Sofronia« schnellstmöglich wieder loswerden möchte. Durch einen weiteren verschlagenen Schachzug bringen »Sofronia« und Malatesta Don Pasquale schließlich dazu, der Heirat von Norina und Ernesto zuzustimmen. Nun enthüllt »Sofronia« ihre wahre Identität als Norina. Vereint preisen sie die Moral der Geschicht: »Ziemlich dumm ist der, der als Greis noch heiraten will.«

Gaetano Donizetti ist nicht nur ein Meister des Belcanto, sondern ein Komponist mit einem unübertroffenen Gespür für Situationskomik. Die Leichtigkeit des musikalischen Gestus und die Typenhaftigkeit der Charaktere der Commedia dell‘arte bleiben dabei nie plakativ, sondern werden immer wieder von empfindsam-anrührenden Momenten kontrastiert.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Joy Lisney, Violoncello; James Lisney, Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 5/1

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 5/2

-Pause-

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 102/1

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 102/2


Preise: 25 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Mary Kaptein Management
Französische Kathedralmusik des 19. und 20. Jahrhunderts

Henriette Reinhold, Mezzosopran; Steven Klose, Bariton; Michael Schönheit, Orgel; GewandhausChor; camerata lipsiensis; Gregor Meyer, Leitung

César Franck
1. Choral E-Dur

Francis Poulenc
Concerto en sol mineur für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll FP 93

-Pause-

Maurice Duruflé
Requiem op. 9 (Fassung für Soli, Chor, Kammerorchester und Orgel)

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Großer Saal

Preise: 17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Requien gehören in den musikalischen November wie das
Weihnachtsoratorium in die Advents- und Weihnachtszeit. Der
GewandhausChor widmet sich in diesem Jahr einem wichtigen
Werk der Französischen Schule der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts:
Maurice Duruflés Requiem op. 9.
Duruflés gesamte Komposition fußt auf den Melodien der gregorianischen
Totenmesse. Der Komponist selbst schrieb dazu: „Im
Allgemeinen war ich bestrebt, meine Komposition ganz und gar
von dem besonderen Stil der gregorianischen Themen durchdringen
zu lassen.“ Mit d iesem Ansatz schuf Duruflé e in vorwiegend durch
seinen meditativen Charakter und die schillernde Klangfarbigkeit
wirkendes Meisterwerk. Wir haben uns für d ie Fassung für Soli,
Chor, kleines Orchester und Orgel entschieden. Außerdem erklingen
im Konzert César Franck 1. Choral E-Dur sowie Francis Poulencs
großartiges Orgelkonzert.

Kammermusikaustausch mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Bläserquintett der Sächsischen Staatskapelle Dresden; Andreas Kißling, Flöte; Bernd Schober, Oboe/Sprecher; Wolfram Große, Klarinette; Robert Langbein, Horn; Joachim Hans, Fagott

Giulio Briccialdi
1. Bläserquintett D-Dur op. 124

Jørgen Jersild
Im Walde zu spielen - Serenade für Bläserquintett

-Pause-

Paul Hindemith
Kleine Kammermusik für fünf Bläser op. 24/2

Bernd Schober
"Peter und der Wolf - wie es wirklich war" nach Sergej Prokofjew


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Charles Gounod
Faust / Oper in fünf Akten

Oper in fünf Akten von Charles Gounod | Text von Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré, nach Carrés Drame fantastique »Faust et Marguerite« (1850) und »Faust. Der Tragödie erster Teil« (1806) von Johann Wolfgang von Goethe in der Übersetzung von Gérard de Nerval | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Der Wunsch klingt verführerisch: noch einmal das Rad der Zeit zurückdrehen und die Freuden ewiger Jugend genießen! Doch die Folgen sind fatal. Um den Preis seiner eigenen Seele verschreibt sich Faust in einem Akt von Verzweiflung und Lebensüberdruss dem Teufel, um ein letztes Mal das pralle Leben am eigenen Leibe zu spüren. Doch mit seinem Alter verliert Faust auch seine Reife, sein Verantwortungsbewusstsein. Und so entpuppt sich die Liebe zu Margarethe als ein blindes Abenteuer. Margarethe, die ursprüngliche Titelfigur von Gounods Oper, wird zum Spielball eines rücksichtslosen Deals.
Charles Gounod reduziert in seiner Adaption von Goethes Klassiker die Geschichte auf die sogenannte Gretchen-Tragödie. Zugleich kostet er die opernhaften Szenen des Stoffs voll aus. Das Augenmerk seiner Faust-Oper liegt dabei insbesondere auf der schillernden Figur des Mephisto, Taschenspieler und Verführer der Massen, gewitzter Sympathieträger und rücksichtsloser Spielführer von Krieg, Tod und Verderben gleichermaßen.
Mit Charles Gounods Oper »Faust« bringt die Oper Leipzig zum Jubiläum der Stadt jenen Stoff auf die Bühne, der wie kein zweiter mit Leipzig verbunden ist. Hier hat Goethe studiert, hier wurde er zu einer zentralen Szene seines »Faust«, der Studentenszene in Auerbachs Keller, inspiriert. Immer wieder überrascht Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema, der zuletzt Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig inszenierte, mit Bilderwelten, die mit den herkömmlichen Sichtweisen brechen, ohne dabei zu verstören.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

MDR Sinfonieorchester; Andreas Brantelid, Violoncello; Lawrence Foster, Dirigent

Malcolm Forsyth
Atayoskewin - Suite für Orchester

Edward Elgar
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

Felix Mendelssohn Bartholdy
3. Sinfonie a-Moll op. 56 MWV N 18 ("Schottische")

Konzerteinführung um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR
BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626

Mozarts »Requiem«. Auf schönste Weise düster, drohend und ahnungsvoll, lässt uns Mozarts letztes, unvollendet gebliebenes Werk bis heute mit Fragen zurück. Die Musik des »Requiems« ist von einer ungeheuren Intensität. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang der Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben seit jeher eine Mythenbildung angeregt. Dieses Geheimnis ist wie gemacht für einen kraftvollen und intensiven Ballettabend, den Chor der Oper Leipzig und den Klangkörper des Gewandhausorchesters.
In Mozarts Musik eingeflochten sind Ausschnitte aus Pier Paolo Pasolinis bildreicher Gedichtsammlung »L’ Usignolo della Chiesa Cattolica« (»Die Nachtigall der katholischen Kirchen«) von 1958. Die Entscheidung für Mozarts unvollendet gebliebenes »Requiem« in d-Moll KV 626 bildet am Leipziger Opernhaus nicht zuletzt eine musikgeschichtlich interessante Klammer mit Uwe Scholz’ 1998 entstandenem Ballett »Die Große Messe« zu Mozarts ebenfalls nicht zu Ende komponierter Messe in c-Moll KV 427.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 47,25/42,65/38,05 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Känguruh Production Konzertagentur GmbH

Über die Veranstaltung

Ob mit Band, Streichorchester, im Duo mit Jo Barnikel oder solo am Flügel, seit vier Jahrzehnten gibt der Musiker in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Konzerte.
So lange wie kaum ein anderer seiner Kollegen. Missen möchte er keine Minute davon, den Konstantin Wecker hat sein Leben der Musik gewidmet – und damit auch seinen Anhängern: „40 Jahre auf der Bühne zu stehen ist Wahnsinn. Und zwar der schönste Wahnsinn, den man sich vorstellen kann.“
Aus diesem Grund hat der deutsche Liedermacher seine Herbsttour 2014 auch schlicht
„40 Jahre Wahnsinn“ getauft.


Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhausorchester; The Monteverdi Choir; Sir John Eliot Gardiner; Hannah Morrison, Sopran; Matthias Goerne, Bariton

Heinrich Schütz
Die mit Tränen säen SWV 378

Heinrich Schütz
Wie lieblich sind deine Wohnungen SWV 29 ("Psalm 84")

Heinrich Schütz
Selig sind die Toten SWV 391

Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Johannes Brahms bewunderte die Werke von
Heinrich Schütz: Sie waren ihm Muster der Behandlung
der deutschen Sprache und des kunstvollen
Vokalsatzes. Das macht sich längst nicht
nur in seinen unmittelbar auf Schütz Bezug nehmenden
Motetten bemerkbar, sondern prägt
auch den Chorsatz seiner oratorischen Vokalwerke,
wie etwa seiner Vertonung einer Auswahl
deutscher Bibeltexte in Form einer Totenmesse.
Schon allein diese Grundidee mag von
Schütz stammen, der dem Fürsten Posthumus
Reuss mit seinen 1636 als op. 7 publizierten
Musikalischen Exequien ein „Concert in Form
einer deutschen Begräbnis-Missa“ zueignet.
Heinrich Schütz’ Setzweise reicht vom kontrapunktisch
komplexen motettischen Stil der
Geistlichen Chormusik op. 11, zu erleben in der
sechsstimmigen Motette auf den Offenbarungs-
Text „Selig sind die Toten“, bis hin zu effektvollen
mehrchörigen Psalmenvertonungen wie
jener aus den „Psalmen Davids“: „Wie lieblich
sind deine Wohnungen“ SWV 29.
So findet auch Johannes Brahms für jeden der
sieben Sätze des Deutschen Requiems einen
eigenen Tonfall, bereichert um großartige
Solo-Partien für engelhaften, seelenreinen
Sopran und erdverwurzelten Bariton, eingebettet
in einen sinfonischen Orchestersatz,
der an die große Oratorientradition des 19. Jahrhunderts
anknüpft. Choralhafte Abschnitte
meditativen Charakters, hochexpressive Klagen
und Jubelgesänge, dramatische Orchestereffekte
erscheinen bereits gebündelt im ersten
Satz, der auch textlich in der Seligpreisung aus
dem Matthäusevangelium „...denn sie sollen
getröstet werden“ das Hauptanliegen der insgesamt
mehr tröstlich als pessimistisch stimmenden
Totenmesse einleitend zusammenzufassen
scheint. Nicht zufällig lautet das
erste und letzte Wort, der alleinige Beginn des
Chores und sein harfenumspieltes Ende „selig“.
In vollkommener Symmetrie kommt der
Schlusssatz auf eine Seligpreisung (nun der
Offenbarung) und zugleich auf Elemente der
Musik des Eingangssatzes zurück. Damit
schließt sich auch der Kreis zu Heinrich
Schütz’ Vertonung derselben Worte, die in
ihrer Konzentration auf die Gestaltungsmöglichkeiten
des Vokalsatzes nicht minder
ausdrucksstark sind.
Die erste vollständige Aufführung
von Johannes Brahms’ Deutschem
Requiem erfolgte am 18. Februar
1869 unter Carl Reinecke am Gewandhaus.
Bei dieser Gelegenheit
trat zugleich erstmals der neu gegründete
Gewandhauschor auf.
Erst als es 1873 durch den Riedel-
Verein zur neuerlichen Aufführung
des Deutschen Requiems in der
Thomaskirche kam, wurde dem
Werk sowohl gebührend sorgfältige
Einstudierung als auch verdiente
öffentliche Wertschätzung zuteil.

GewandhausChor; Gregor Meyer, Leitung

Günter Raphael
Motette "Im Anfang war das Wort" op. 63/2

Petr Eben
De tempore - aus "Verba sapientiae"

Kurt Thomas
Motette "Gott wird abwischen alle Tränen" op. 25/15

Johann Nepomuk David
Motette "Und ich sah einen neuen Himmel" op. 23/2

Anonymus
Arie "Nun ist alles überwunden"

Lowell Mason
Näher, mein Gott, zu dir


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Damiano Michieletto, Inszenierung

Igor Strawinsky
The Rake's Progress / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten und einem Epilog | Text von Wystan Hugh Auden und Chester Simon Kallman | Koproduktion mit dem Uraufführungstheater des Werkes, dem Teatro La Fenice, Venedig | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

»Was kostet die Welt?«, so könnte das Motto der Hauptfigur mit dem sprechenden Namen Tom Rakewell (Lebemann) in Igor Strawinskys Oper »The Rake’s Progress« lauten. Halb barocke Schäferidylle, halb Moritat, erzählt die Geschichte, wie Tom Rakewell unter dem Einfluss seines teuflischen Begleiters mit dem nicht minder sprechenden Namen Nick Shadow (Schatten) vom Weg der Tugend abkommt. Nach seinen Streifzügen durchs Londoner Nachtleben verliert er sich selbst und landet im Irrenhaus.
Eine Bildserie des englischen Zeichners William Hogarth von 1733 hatte Igor Strawinsky zur Komposition der Oper inspiriert. Er selbst schlüpft in diesem tragikomischen Sittengemälde aus dem frühen 18. Jahrhundert in die Maske eines Komponisten der damaligen Zeit. Strawinskys Musik, die in neoklassischen Formen und reichen Farben von Tragischem, Groteskem und Alltäglichem erzählt, ist eine Liebeserklärung an die Gattung. Die 1951 uraufgeführte Oper gehört zu den Werken des vorigen Jahrhunderts, die sich einen dauerhaften Platz im internationalen Repertoire erworben haben. Regie führt Damiano Michieletto, einer der interessantesten italienischen Opernregisseure der jüngeren Generation.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; The Monteverdi Choir; Sir John Eliot Gardiner; Hannah Morrison, Sopran; Matthias Goerne, Bariton

Heinrich Schütz
Die mit Tränen säen SWV 378

Heinrich Schütz
Wie lieblich sind deine Wohnungen SWV 29 ("Psalm 84")

Heinrich Schütz
Selig sind die Toten SWV 391

Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie II, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Johannes Brahms bewunderte die Werke von
Heinrich Schütz: Sie waren ihm Muster der Behandlung
der deutschen Sprache und des kunstvollen
Vokalsatzes. Das macht sich längst nicht
nur in seinen unmittelbar auf Schütz Bezug nehmenden
Motetten bemerkbar, sondern prägt
auch den Chorsatz seiner oratorischen Vokalwerke,
wie etwa seiner Vertonung einer Auswahl
deutscher Bibeltexte in Form einer Totenmesse.
Schon allein diese Grundidee mag von
Schütz stammen, der dem Fürsten Posthumus
Reuss mit seinen 1636 als op. 7 publizierten
Musikalischen Exequien ein „Concert in Form
einer deutschen Begräbnis-Missa“ zueignet.
Heinrich Schütz’ Setzweise reicht vom kontrapunktisch
komplexen motettischen Stil der
Geistlichen Chormusik op. 11, zu erleben in der
sechsstimmigen Motette auf den Offenbarungs-
Text „Selig sind die Toten“, bis hin zu effektvollen
mehrchörigen Psalmenvertonungen wie
jener aus den „Psalmen Davids“: „Wie lieblich
sind deine Wohnungen“ SWV 29.
So findet auch Johannes Brahms für jeden der
sieben Sätze des Deutschen Requiems einen
eigenen Tonfall, bereichert um großartige
Solo-Partien für engelhaften, seelenreinen
Sopran und erdverwurzelten Bariton, eingebettet
in einen sinfonischen Orchestersatz,
der an die große Oratorientradition des 19. Jahrhunderts
anknüpft. Choralhafte Abschnitte
meditativen Charakters, hochexpressive Klagen
und Jubelgesänge, dramatische Orchestereffekte
erscheinen bereits gebündelt im ersten
Satz, der auch textlich in der Seligpreisung aus
dem Matthäusevangelium „...denn sie sollen
getröstet werden“ das Hauptanliegen der insgesamt
mehr tröstlich als pessimistisch stimmenden
Totenmesse einleitend zusammenzufassen
scheint. Nicht zufällig lautet das
erste und letzte Wort, der alleinige Beginn des
Chores und sein harfenumspieltes Ende „selig“.
In vollkommener Symmetrie kommt der
Schlusssatz auf eine Seligpreisung (nun der
Offenbarung) und zugleich auf Elemente der
Musik des Eingangssatzes zurück. Damit
schließt sich auch der Kreis zu Heinrich
Schütz’ Vertonung derselben Worte, die in
ihrer Konzentration auf die Gestaltungsmöglichkeiten
des Vokalsatzes nicht minder
ausdrucksstark sind.
Die erste vollständige Aufführung
von Johannes Brahms’ Deutschem
Requiem erfolgte am 18. Februar
1869 unter Carl Reinecke am Gewandhaus.
Bei dieser Gelegenheit
trat zugleich erstmals der neu gegründete
Gewandhauschor auf.
Erst als es 1873 durch den Riedel-
Verein zur neuerlichen Aufführung
des Deutschen Requiems in der
Thomaskirche kam, wurde dem
Werk sowohl gebührend sorgfältige
Einstudierung als auch verdiente
öffentliche Wertschätzung zuteil.

GewandhausChor; Gregor Meyer, Leitung

Günter Raphael
Motette "Im Anfang war das Wort" op. 63/2

Petr Eben
De tempore - aus "Verba sapientiae"

Kurt Thomas
Motette "Gott wird abwischen alle Tränen" op. 25/15

Johann Nepomuk David
Motette "Und ich sah einen neuen Himmel" op. 23/2

Anonymus
Arie "Nun ist alles überwunden"

Lowell Mason
Näher, mein Gott, zu dir


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig
OPER - 200. GEBURTSTAG VON GIUSEPPE VERDI

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Anthony Pilavachi, Inszenierung

Giuseppe Verdi
Rigoletto / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca 3 Stunden | Zwei Pausen

»Der König will sich amüsieren«, so die freie Übersetzung von Victor Hugos berühmter Vorlage zu Giuseppe Verdis noch populärerer Oper »Rigoletto«. Zum persönlichen Amüsement des Herzogs von Mantua und dessen dekadenter Hofgesellschaft ist dem buckligen Hofnarren Rigoletto jedes Mittel recht. In vorauseilendem Gehorsam bedient der Außenseiter das Bedürfnis nach abgeschmackter Unterhaltung, ohne davor zurückzuschrecken, seinem vergnügungssüchtigen Geldgeber die Töchter der vornehmen Gesellschaft auf dem Silbertablett zu präsentieren. Zu Hause gibt er sich als treu sorgender Familienvater, der seine Tochter Gilda strengstens vor den Abgründen der bösen Welt abschirmt. Doch als sich Gilda in den Herzog von Mantua – in Gestalt eines jungen Studenten – verliebt, wird Rigoletto seine Doppelexistenz zum Verhängnis. Die leichtsinnig-draufgängerische Canzone des Herzogs (»La donna è mobile«) verwandelt sich für ihn zur Todes verkündenden Schicksalsmelodie. Als Regisseur des Lübecker »Ring des Nibelungen« zog Anthony Pilavachi zuletzt deutschlandweit die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse gleichermaßen auf sich. Jetzt inszeniert er zum Verdi-Jahr für Leipzig einen Teil der so genannten »Trilogia popolare«.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; The Monteverdi Choir; Sir John Eliot Gardiner; Hannah Morrison, Sopran; Matthias Goerne, Bariton

Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45

Präsentiert von Porsche.

Preise: 25,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Das aktuelle Line-Up für die Auftritte im Anschluss an das Große Concert entnehmen Sie bitte der Web-Site www.audio-Invasion.de
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Zum ersten Mal startet die Audio Invasion
mit zwei großen Klangkörpern: dem Gewandhausorchester
und dem „Monteverdi Choir“.
Die Bühne des Großen Saals wird dann am
späten Abend frei gegeben für hochkarätige
experimentelle Elektro-Künstler. Die Entdeckung
der Räume und die Architektur des
Konzerthauses selbst werden zum Teil jener
Erfahrung, die das spannungsreiche Nebeneinander
unterschiedlicher Musikstile ergänzt.
Mehr als 15.000 Gäste haben in den letzten
sieben Jahren die Audio Invasion besucht.
Die einzigartigen Konzertnächte begeistern
mit ihrer Kombination aus Klassik, Pop und
Elektro und erschließen Musik-Enthusiasten
über alle Genregrenzen hinweg neue musikalische
Welten.
Nach den stürmisch gefeierten Eröffnungskonzerten
des Gewandhausorchesters performten
in den vergangenen Jahren Künstler
wie Versatile Noise Troopers, Oh Land,
Karocel, WhoMadeWho, Beardyman, When
Saints go Machine, Brand Brauer Frick,
Bonaparte, Reptile Youth oder Sebastien
Tellier genauso wie Helden der elektronischen
Szene, z.B. Andhim, Julio Bashmore, Deetron,

MDR Sinfonieorchester; MDR Rundfunkchor; Antje Moldenhauer-Schrell, Sopran; Falk Hoffmann, Tenor; Sergej Leiferkus, Bass; Kristjan Järvi, Dirigent

Sergej Rachmaninoff
Die Toteninsel - Sinfonische Dichtung op. 29

Modest Mussorgski
Lieder und Tänze des Todes (Bearbeitung für Bass und Orchester von Dmitri Schostakowitsch)

Erkki-Sven Tüür
Requiem

Konzerteinführung um 10.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de

Matineekinder im 1. Konzertteil »Der Lebensfluss«

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Die Auseinandersetzung mit dem Tod, dem »wahresten und
besten freunde des Menschen« (Mozart) kennt in der Musik
verschiedenste Bezugspunkte. Arnold Böcklins Gemälde
Die Toteninsel erfuhr zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine
außergewöhnlich breite Rezeption, und dessen morbide Stimmung
inspirierte Rachmaninows zu seiner in Dresden vollendeten Tondichtung.
Mussorgskis dramatische Miniaturen skizzieren Szenen,
in denen der Tod den Menschen begegnet. Der Este Erkki-Sven
Tüür vertonte 1994 Texte aus der lateinischen Totenmesse mit
archaischer Schlichtheit, emotionaler Tiefe und großem Gespür
für vokale Farben.

OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Balázs Kovalik, Inszenierung

Richard Strauss
Die Frau ohne Schatten / Oper in drei Akten op. 65

Oper in drei Akten | Text von Hugo von Hofmannsthal

Binnen dreier Tage muss die Kaiserin, Tochter des Geisterkönigs Keikobad, einen Schatten werfen, um ganz Mensch zu werden und ihren Gatten vor der ewigen Versteinerung zu bewahren. Auf den Plan der Amme, einer Färberin ihren Schatten – und damit verbunden die Fähigkeit Kinder zu gebären – einfach abzukaufen, steigt die Kaiserin zunächst ein. Doch als sie erfährt, dass damit die Liebe und das Leben der Färbersleute auf dem Spiel steht, offenbart sich ihre wahre Menschlichkeit.
Die Oper »Die Frau ohne Schatten« nach dem Text von Hugo von Hofmannsthal, gewissermaßen eine moderne Fortführung der »Zauberflöte«, bezeichnete Richard Strauss selbst als sein Hauptwerk. Es ist ein musikalisches Märchen, farbig schillernd, von einer tiefen Humanität durchzogen. Vor dem Hintergrund des ersten Weltkriegs und eines zunehmend sich wandelnden Frauenbildes berührt die Oper mit der Frage nach Mutterschaft eine nach wie vor hochbrisante Thematik. Kongenial fügen sich die Stimmen der parabelhaften Figuren in einen monumentalen orchestralen Gesamtkontext ein, der an die Sinfonischen Dichtungen des Komponisten erinnert.
Zum Strauss-Jahr dirigiert Generalmusikdirektor Ulf Schirmer, als Strauss-Dirigent regelmäßiger Gast an der Wiener Staatsoper oder bei den Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen, dieses Hauptwerk in einer Inszenierung des ungarischen Regisseurs Balázs Kovalik.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Vogler Quartett; Tim Vogler, Violine; Frank Reinecke, Violine; Stefan Fehlandt, Viola; Stephan Forck, Violoncello

Maurice Ravel
Streichquartett F-Dur

Bedřich Smetana
2. Streichquartett d-Moll

-Pause-

Franz Schubert
Streichquartett a-Moll D 804 ("Rosamunde")


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Steffen Schleiermacher, Klavier/Moderation

Tänze, Tiere & Kinder, Kirche & 2x Film

Erik Satie
Passacaille

1. Tänze

Erik Satie
Première Gnossienne

Erik Satie
Danse de travers II - aus Pièces froides

Erik Satie
Le Piccadilly

2. Tiere

Erik Satie
Embryons Desséchés

Erik Satie
Trois véritables préludes flasques (pour un chien)

Erik Satie
Sept toutes petites danses pour "Le piège de Méduse"

3. Kinder

Erik Satie
Menus propos enfantins

4. Kirche

Erik Satie
Première Pensée Rose + Croix

Erik Satie
Air de l'ordre - aus "Trois Sonneries de la Rose + Croix"

5. Film

Erik Satie
Musik zum Film "Entr'acte"

20 Uhr: Hugo Cabret, Spielfilm USA 2011, Regie: Martin Scorsese

Erik Satie ist einer der Komponisten, deren umfangreiches Werk in der Wahrnehmung reduziert ist auf nur wenige Stücke. Der Großteil seines Schaffen liegt weiter im Verborgenen: Seine Ballettmusiken, Filmmusiken, seine anachronistischen, augenzwinkernden Klavierstücke (mit und ohne Text). Ganz abgesehen von seinen Texten, Zeichnungen, Grafiken.


Preise: 17 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Jugendsinfonieorchester der Musikschule "Johann Sebastian Bach"; Johanna Schreiber, Violine; Ron Dirk Entleutner, Dirigent

Johannes Brahms
2. Sinfonie D-Dur op. 73

John Williams
Three Pieces from Schindler's List

Tom Tykwer, Reinhold Heil, Johnny Klimek
Das Parfum (Suite)


Preise: 14 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Preis ermaessigt: 9 EUR inkl. VVK-Gebühr
5 EUR für Musikschüler mit Musikschulausweis
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Musiker des MDR Sinfonieorchesters


3,50 EUR | Restkarten ab 10. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Musiker des MDR Sinfonieorchesters


3,50 EUR | Restkarten ab 10. November in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Akademisches Orchester Leipzig; Berliner Oratorienchor, Chor; Marika Schönberg, Sopran; Carolin Masur, Alt; Dan Karlström, Tenor; Stephan Klemm, Bass; Horst Förster, Dirigent

Igor Strawinsky
Der Feuervogel - Suite (Fassung von 1919)

Ludwig van Beethoven
9. Sinfonie d-Moll op. 125


Preise: 18,50/16/13,50/8 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Rentner
Sonderpreis für Anrechtler nur über das Orchesterbüro
Veranstalter: Akademisches Orchester Leipzig e. V.
Adolf Henselt zum 200. Geburtstag

Das Sächsische Klaviertrio; Veronika Starke, Violine; Dorothée Erbiner, Violoncello; Roland Fuhrmann, Klavier

Adolf Henselt
Trio für Klavier, Violine und Violoncello a-Moll op. 24

Anton Arenski
1. Trio für Klavier, Violine und Violoncello d-Moll op. 32

Leipzigs Kultur hat viel Spannendes zu bieten,
das sich leicht mit dem Arbeitsalltag verbinden
lässt und auch Entspannung bieten kann.
Diesen Gedanken verfolgen bereits in der
achten Saison die „After Work Concerts“ des
Gewandhauses. Sie richten sich an all jene, die
sich im direkten Anschluss an die Arbeit nicht
gleich dem hektischen Berufsverkehr aussetzen
möchten, sondern Lust haben auf einen
sinnlich-genussvollen Ausklang mit Musik
in entspannender Lounge-Atmosphäre sowie
Getränken, Cocktails und leichten Snacks
vom Buffet. Beim „After Work Concert“
beginnen um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) jeweils
circa 45-minütige Programme auf der Barlach-
Ebene des Hauptfoyers, gleichzeitig und im
Anschluss ist die Barlach-Bar mit bester Aussicht
auf den abendlichen Augustusplatz
geöffnet. Kommen Sie allein, mit Freunden
oder Geschäftspartnern und freuen Sie sich
auf gute Musik und gute Gespräche.


Preise: 17 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Stefan Fricke, Aktionen/Moderation; Steffen Schleiermacher, Klavier/Moderation; Ensemble Avantgarde

Kompositionen und Aktionen von Frederic Rzewski, George Brecht, Toshi Ichiyanagi, Philip Corner, Terry Jennings, Nam June Paik, Benjamin Patterson, Alvin Lucier, Dick Higgins

Texte von Emmett Williams und George Maciunas


Preise: 12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

In den frühen 60er Jahren bildete George
Maciunas einen Kreis von gleichgesinnten
Künstlern um sich und gab der Bewegung
den Namen „fluxus“. Die Mischung aus Theater,
bildender Kunst und avantgardistischer
Musik machte damals großen Furor. Einige
der wüsten Performances gingen geradezu
in die Geschichte ein: Das Bild einer Gruppe
von Herren in Anzügen, die mit Hammer und
Meißel einen Flügel zertrümmern, wurde
zum Symbol von „fluxus“ überhaupt. Fünfzig
Jahre später fragen wir uns: Was ist an den
Stücken und Performances heute dran – halten
sie stand? Sind sie schon Erbe oder verstören
sie immer noch? Zur Beruhigung: Unser
Flügel bleibt ganz.


Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
The Voice of Fado

Telmo Pires, vocal; Sandro Costa: portugiesische Gitarre, Cajé Garcia: akustische Gitarre, Jorge Carreiro: Bass


Preise: 33/29/22 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Behinderte
Veranstalter: COLUMBUS Concerts GmbH

Über die Veranstaltung

Telmo Pires - The Voice of Fado mit seiner portugiesischen Band

Seit einigen Jahren begeistert und berührt Telmo Pires mit seiner charismatischen Stimme und seiner unverwechselbaren, eleganten und außergewöhnlich starken Bühnenperformance.
Sein immer größer werdendes Publikum dankte ihm in den letzten Monaten mit stürmischen Standing Ovations in Deutschlands renommierten Konzerthäusern wie der Laeiszhalle in Hamburg, der Glocke in Bremen, dem Dresdener Staatsschauspiel, dem Brunnenhof der Residenz in München, dem Nikolaisaal in Potsdam, der Passionskirche in Berlin um nur einige zu nennen.

Mit seinem neuen Album „Fado Promessa“ erobert er nun internationales Publikum:

„Eine der großartigsten Fado CDs der letzten Monate!“ Antena 1, RTP Portugal

„Eine Ausnahmeerscheinung unter all den Stars,
die international agieren.“ JazzThing, Deutschland

„Ein Sänger steigt empor.“ Report, Luxemburg

„Einfach Weltklasse!“ Gitte Haenning


Für Telmo Pires ist Fado kein nostalgisches Schwelgen in früheren Zeiten, sondern zeitgenössischer Ausdruck unserer Gefühle und ist jeder anderen Musik ebenbürtig.

2014 stehen bereits geplante internationale Konzerte bevor und die Aufnahmen seines zweiten Albums in Lissabon.

Gewandhausorchester; The Monteverdi Choir; Sir John Eliot Gardiner

Johannes Brahms
Begräbnisgesang op. 13

Johann Hermann Schein
Motette "Da Jakob vollendet hatte"

Felix Mendelssohn Bartholdy
Choral "Mitten wir im Leben sind" op. 23/3 MWV B 21

Johannes Brahms
Schicksalslied op. 54

-Pause-

Johannes Brahms
1. Sinfonie c-Moll op. 68

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Ein Trauermarsch mit Bläsern und Singstimmen,
ein so unerbittlicher wie trostloser Gang,
begleitet nur von einzelnen lichten Gedanken
der Oboe oder Klarinette, ein kurzer Ausblick
auf die „ewige Freude“, dann der Abschied vom
Verstorbenen in der Gewissheit des eigenen
Todes – so steht Brahms’ „Begräbnisgesang“,
entstanden im November 1858 in Detmold, auf
einen tristen Text Michael Weisses (1531) recht
einsam im Frühwerk des emporstrebenden
Komponisten – ein in dunkles c-Moll gekleideter
Vorbote des Deutschen Requiems und all
der vielen tragischen Töne, die im Werk des
großen Meisters noch folgen werden.
Hölderlins Schicksalslied des Hyperion, das
jenen für die Romantik so bedeutsamen
humanistischen Antikenbezug aufgreift, stellt
der höchsten Glückseligkeit göttlich-himmlischer
Sphären abgrundtiefe Leiden des Menschen
gegenüber: Anhebend mit der flötenumspielten
Zeile „Ihr wandelt droben im Licht“
sinkt in Entsprechung die weltliche Kantate am
Ende ihres zweiten Teils nach wildem Aufbäumen
resignativ „in’s Ungewisse“ bedrohlicher
Pauken- und Kontrabass-Untiefen „hinab“.
Ein sanftes Adagio-Nachspiel kehrt musikalisch
zu den instrumentalen Einleitungstakten zurück
und fängt das endlose Fallen tröstlich auf.
Verklärt wie diese Schlusstöne ertönt Luthers
Sterbechoral „Mitten wir im Leben sind mit
dem Tod umfangen“ in Felix Mendelssohns
zunächst schlichtem Doppelchor. Selbst die kurzen, emotionalen Ausbrüche der
Folgestrophen
– ausgelöst von denselben
Stichworten
des Textes: „lass uns
nicht versinken in des bittern Todes
Noth“ oder „lass uns nicht verzagen
vor der tiefen Höllen Glut“ – münden
stets in den zunächst flehenden,
dann zuversichtlich im Glauben gefestigten
Kyrie-Ruf.
Nach mehr als 14jähriger Entstehungszeit,
in seinem 43. Lebensjahr, legte
Johannes Brahms das Resultat seines
Ringens mit dem Beethoven’schen
Erbe, die erste Sinfonie in c-Moll
op. 68 vor.u Hans von Bülow nannte
sie treffend „Beethovens Zehnte“. Zugleich
eröffnet dieses Schlüsselwerk
ein „Zweites Zeitalter der Sinfonie“
und erschließt der Gattung in motivisch-
thematischer Arbeit und kammermusikalischer
Intensität „Neue
Bahnen“ jenseits klassischer Ideale.
Brahms hatte das Werk zunächst in
kleinen Städten wie Karlsruhe und
Mannheim erprobt, bevor er sich
damit auf die großen Konzertpodien
etwa des Gewandhauses am 18. Januar
1877 wagte. Die Kritik ist dem selbst
dirigierenden Komponisten wohlgesonnen,
weiß jedoch mit dem neuartigen
Werk wenig anzufangen, das mit
dem Alphorn-Ruf als Sinnbild für
Natur und dem Choral als Träger
einer religiösen
Botschaft bekenntnishafte
Züge trägt.

BALLETT - PREMIERE

Gewandhausorchester; Karen Durgaryan, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Uwe Scholz, Choreografie

Sergej Rachmaninoff
3. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 30

Sergej Rachmaninoff
2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18

Der Abend ist einem der bedeutendsten russischen Komponisten gewidmet, der zeitlebens keine Ballettmusik geschrieben hat, dessen Werke aber immer wieder Choreografen in aller Welt inspiriert haben. Sein 1909 entstandenes drittes Klavierkonzert ist eine Musik voller Kraft und Intensität, aus der unbeschwerte Lebensfreude und vorwärtsdrängende Energie ebenso zu uns sprechen wie verhaltene Melancholie. Wie auf der Suche nach einer verlorenen Zeit, spielen Zeitmaß und Empfinden von Zeit eine besondere Rolle in Rachmaninows Musik. Damit erweist sich der letzte russische Spätromantiker als echter Fin-de-Siècle-Komponist zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne.
Mario Schröder hat diesen Komponisten schon früh für sich entdeckt und nimmt Rachma­ninows Musik als eine sehr bildhafte und körperliche wahr, die geradezu für den Tanz prädestiniert ist: Sie verbindet sich für ihn mit Bildern vom Weggehen und Wiederkommen, vom Annähern und Entfernen, von Wegen, die sich kreuzen. Das Thema Zeit nimmt hier vielfältige Gestalt an – als etwas zutiefst subjektiv Empfundenes, das jedes Individuum ins Spiel bringt. Im 10. Todesjahr von Uwe Scholz ist sein »Drittes Klavierkonzert« in Leipzig wieder zu erleben. Mario Schröder, der diese Choreografie selbst als Solist getanzt hat, sieht in Scholz’ Interpretation eine »wunderbare Umsetzung des Stückes in Bilder, die der Komposition sehr gerecht werden.« Sechs Jahre nach der letzten Wiederaufnahme stellt er dem Werk von Uwe Scholz eine neue Kreation an die Seite – zwei künstlerische Sprachen zur Musik desselben Komponisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; The Monteverdi Choir; Sir John Eliot Gardiner

Johannes Brahms
Begräbnisgesang op. 13

Johann Hermann Schein
Motette "Da Jakob vollendet hatte"

Felix Mendelssohn Bartholdy
Choral "Mitten wir im Leben sind" op. 23/3 MWV B 21

Johannes Brahms
Schicksalslied op. 54

-Pause-

Johannes Brahms
1. Sinfonie c-Moll op. 68

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: VARIO, VIS-A-VIS, Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Ein Trauermarsch mit Bläsern und Singstimmen,
ein so unerbittlicher wie trostloser Gang,
begleitet nur von einzelnen lichten Gedanken
der Oboe oder Klarinette, ein kurzer Ausblick
auf die „ewige Freude“, dann der Abschied vom
Verstorbenen in der Gewissheit des eigenen
Todes – so steht Brahms’ „Begräbnisgesang“,
entstanden im November 1858 in Detmold, auf
einen tristen Text Michael Weisses (1531) recht
einsam im Frühwerk des emporstrebenden
Komponisten – ein in dunkles c-Moll gekleideter
Vorbote des Deutschen Requiems und all
der vielen tragischen Töne, die im Werk des
großen Meisters noch folgen werden.
Hölderlins Schicksalslied des Hyperion, das
jenen für die Romantik so bedeutsamen
humanistischen Antikenbezug aufgreift, stellt
der höchsten Glückseligkeit göttlich-himmlischer
Sphären abgrundtiefe Leiden des Menschen
gegenüber: Anhebend mit der flötenumspielten
Zeile „Ihr wandelt droben im Licht“
sinkt in Entsprechung die weltliche Kantate am
Ende ihres zweiten Teils nach wildem Aufbäumen
resignativ „in’s Ungewisse“ bedrohlicher
Pauken- und Kontrabass-Untiefen „hinab“.
Ein sanftes Adagio-Nachspiel kehrt musikalisch
zu den instrumentalen Einleitungstakten zurück
und fängt das endlose Fallen tröstlich auf.
Verklärt wie diese Schlusstöne ertönt Luthers
Sterbechoral „Mitten wir im Leben sind mit
dem Tod umfangen“ in Felix Mendelssohns
zunächst schlichtem Doppelchor. Selbst die kurzen, emotionalen Ausbrüche der
Folgestrophen
– ausgelöst von denselben
Stichworten
des Textes: „lass uns
nicht versinken in des bittern Todes
Noth“ oder „lass uns nicht verzagen
vor der tiefen Höllen Glut“ – münden
stets in den zunächst flehenden,
dann zuversichtlich im Glauben gefestigten
Kyrie-Ruf.
Nach mehr als 14jähriger Entstehungszeit,
in seinem 43. Lebensjahr, legte
Johannes Brahms das Resultat seines
Ringens mit dem Beethoven’schen
Erbe, die erste Sinfonie in c-Moll
op. 68 vor.u Hans von Bülow nannte
sie treffend „Beethovens Zehnte“. Zugleich
eröffnet dieses Schlüsselwerk
ein „Zweites Zeitalter der Sinfonie“
und erschließt der Gattung in motivisch-
thematischer Arbeit und kammermusikalischer
Intensität „Neue
Bahnen“ jenseits klassischer Ideale.
Brahms hatte das Werk zunächst in
kleinen Städten wie Karlsruhe und
Mannheim erprobt, bevor er sich
damit auf die großen Konzertpodien
etwa des Gewandhauses am 18. Januar
1877 wagte. Die Kritik ist dem selbst
dirigierenden Komponisten wohlgesonnen,
weiß jedoch mit dem neuartigen
Werk wenig anzufangen, das mit
dem Alphorn-Ruf als Sinnbild für
Natur und dem Choral als Träger
einer religiösen
Botschaft bekenntnishafte
Züge trägt.

MDR Kinderchor; Michaelis Consort, Ensemble; Ulrich Kaiser, Dirigent

Antonio Vivaldi
Gloria D-Dur RV 589

Europäische Weihnachtslieder


Preise: 24/20,50/17,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 20/17,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk

Über die Veranstaltung

Dass sich im venezianischen Ospedale della Pietà – einem
»Erziehungs haus« für obdachlose und uneheliche Kinder – Anfang
des 18. Jahr hunderts eine hohe Musikkultur entfaltet hatte, ist in
erster Linie Antonio Vivaldi zu verdanken, der hier als »Maestro
di concerti« für die öffentlichen Musikveranstaltungen dieser
Einrichtungen verantwortlich war. Da zudem seit 1713 der Posten
des »Maestro di coro« eine Zeit lang unbesetzt blieb, schuf er hier
auch größere geistliche Werke, darunter das berühmte zwölfteilige
Gloria in D-Dur. Neben diesem anspruchsvollen Programmpunkt
glänzt der MDR KINDERCHOR unter Ulrich Kaiser auch mit
einem Streifzug durch die Weihnachtslieder-Literatur zahlreicher
europäischer Länder.

"Adventshymnus"

Michael Schönheit

Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge d-Moll BWV 538 ("Dorische")

Johann Sebastian Bach
Drei Choralbearbeitungen über "Nun komm, der Heiden Heiland" BWV 659-661

Johann Sebastian Bach
Choralbearbeitung "Nun komm, der Heiden Heiland" BWV 599

Wilhelm Friedemann Bach
Choralbearbeitung "Nun komm der Heiden Heiland" F 38/1

Dieterich Buxtehude
Choralvorspiel "Nun komm, der Heiden Heiland" BuxWV 211

Sigfrid Karg-Elert
Aus meines Herzens Grunde - aus "66 Choralimprovisationen" op. 65/2

Sigfrid Karg-Elert
Valet will ich dir geben (Wie soll ich dich empfangen) - aus "66 Choralimprovisationen" op. 65/11

Sigfrid Karg-Elert
Mit Ernst, o Menschenkinder - aus "66 Choralimprovisationen" op. 65/9

Louis Vierne
1. Sinfonie für Orgel d-Moll op. 14
(daraus: 1. Prélude 2. Fugue 3. Pastorale 6. Final.)


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Dietrich W. Hilsdorf, Inszenierung

Giuseppe Verdi
Nabucco

Oper in vier Teilen | Text von Temistocle Solera
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper in vier Teilen | Text von Temistocle Solera
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Mit »Nabucco« gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und Wahnsinn hat er in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und mitreißender musikalischer Kraft gestaltet. Die Einnahme Jerusalems durch den Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in Gang. Der Hohepriester Zaccharia ermutigt das Volk der Hebräer, weiter auf Rettung zu hoffen, da er Nabuccos Tochter und Thronerbin Fenena als Geisel gefangen hält. Fenena aber liebt den Hebräer Ismaele. Auch Abigaille, die andere Tochter Nabuccos, ist in Ismaele verliebt und erhebt Anspruch auf den Thron. Als sie erfährt, dass sie in Wahrheit die Tochter einer Sklavin ist, entreißt sie dem verwirrten Nabucco die Krone und erhebt sich zur Herrscherin der Babylonier. Fenena und die gefangenen Hebrärer will sie töten lassen. In äußerster Not fleht Nabucco den Gott der Hebräer um Hilfe an …
Der Chor »Va, pensiero, sull’ali dorate«, eine der populärsten Musiknummern der Operngeschichte, steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener. Er ist nur einer von vielen emotionalen Höhepunkten der Oper. Die höchst dramatische Geschichte hat Dietrich W. Hilsdorf inszeniert, der damit zum vierten Mal an der Oper Leipzig arbeitete.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Sir John Eliot Gardiner; Thomas Zehetmair, Violine

Robert Schumann
Konzert für Violine und Orchester d-Moll WoO 23

-Pause-

Johannes Brahms
1. Sinfonie c-Moll op. 68

Präsentiert von Gewandhaus zu Leipzig, Leipziger Volkszeitung, Porsche AG
Sparkasse Leipzig, Verbundnetz Gas AG.

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Das Benefizkonzert „Leipzig hilft Kindern“
mit dem Gewandhausorchester bietet allen
Musikbegeisterten die Möglichkeit, Kunst zu
genießen und sich gleichzeitig für notleidende
Kinder einzusetzen. Bereits seit über
20 Jahren engagieren sich die Partner Gewandhaus
zu Leipzig, Leipziger Volkszeitung
und Verbundnetz Gas AG mit dem Konzert
für Bedürftige. Im Jahr 2009 wurde gemeinsam
mit der Sparkasse Leipzig die Stiftung „Leipzig hilft Kindern“ ins Leben
gerufen, der die Erlöse des Konzertes
zugute kommen. Seit 2013
engagiert sich auch die Porsche AG
in der Stiftung, die vorwiegend
regionale Projekte zur Jugendhilfe
unterstützt.
So wurden 2013 beispielsweise
Ferienfahrten für diabetische
und für sozial benachteiligte Kinder
und Jugendliche, ein Stipendiaten-
Programm für kostenlosen
Gesangs- und Instrumentalunterricht
sowie ein sozial-integratives
Kinder- und Jugendtheaterprojekt
gefördert. Zahlreiche Vereine mit
ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern
stehen hinter diesen Projekten
und sorgen für deren Umsetzung.
Das Kummertelefon des Kinderschutzbundes,
der Verein Wege
e.V., die Kinderkrebsklinik Leipzig
und das Kinderhospiz Bärenherz
e.V. sind nur einige Beispiele für
Begünstigte aus den letzten Jahren.
Beim Großen Concert „Leipzig hilft
Kindern“ 2013 konnten insgesamt
55.000,00 Euro aus Konzerteinnahmen
an die Stiftung übergeben werden.
Zudem brachte die Porsche AG
50.000,00 Euro in die Stiftung ein.
Alle Konzertbesucher können ganz
einfach helfen und dabei einen unvergesslichen
Abend mit dem Gewandhausorchester
erleben.

Catherine Myerscough, Violine; Annemarie Gäbler, Violine; Camille Vasseur, Violine; Cécile Vindrios, Viola; Benjamin Kraner, Kontrabass; Vivian Heuberger, Flöte/Piccolo; Nir Gavrieli, Oboe; Lena Beißwanger, Klarinette; Ruben Ferreira, Fagott; Esther Langer, Harfe

Claude Debussy
Sonate en trio für Flöte, Viola und Harfe L 137

Sergej Prokofjew
Sonate C-Dur op. 56 für zwei Violinen
(1. Andante cantabile 2. Allegro.)

Jean Françaix
Divertissement für Oboe, Klarinette und Fagott

Edgar Meyer
Concert Duo for violin and double bass

Traditional arr. Aleksey Igudesman
Morrison's Jig

Traditional arr. Aleksey Igudesman
My Bonnie flies Over the Ocean


Preise: 15 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Preis ermaessigt: 10 EUR zzgl. VVK-Gebühr

Preise: 34,20/31,20/28,20/25,20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Go2 - Convent GmbH
OPER

Gewandhausorchester; Johannes Pell, Musikalische Leitung; Jasmin Solfaghari, Inszenierung

Nino Rota
Aladin und die Wunderlampe - Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern

Lyrisches Märchen in drei Akten und elf Bildern | Libretto von Vinci Verginelli | Nach der gleichnamigen Erzählung aus »1001 Nacht« | Deutsche Übersetzung von Ralph Mundlechner | Reduzierte Fassung von Rainer Schottstädt
Für Kinder ab 8 Jahren

Wer kennt ihn nicht, den Traum vom großen Schatz und vom großen Glück? Für den Jungen Aladin scheint er ganz plötzlich wahr zu werden, als sein vermeintlicher Onkel ihn zu jener mysteriösen Höhle tief im Berg führt, in der ein unermesslicher Schatz liegt. Doch Aladin erkennt sehr schnell, dass die Hoffnung, Reichtum, Macht und Liebe nur mit Zauberei zu erlangen, ziemlich trügerisch ist. Auch wenn er den sagenhaften Geist Cem aus der alten Öllampe befreien kann – am Ende muss Aladin um sein Glück selbst kämpfen. »Aladin und die Wunderlampe« ist das wohl berühmteste Märchen aus der Geschichtensammlung »1001 Nacht« und hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Magie verloren, Kinder und Erwachsene in eine orientalische Traumwelt zu entführen.

Der Komponist Nino Rota wurde vor allem durch seine Filmmusiken zu Fellinis »La Strada«, Viscontis »Gattopardo« und Coppolas »Godfather« bekannt. Seine Musik lässt auf zauberhafte Weise all die geheimnisvollen Figuren um den Magier, den Sultan und den Geist Cem lebendig werden. Nicht zuletzt ist die Vorlage für Theaterleute, Bühnen- und Kostümbildner und die Bühnentechnik eine wunderbare Herausforderung zu ganz großem Theater. Und so erlebt Aladin in der neuen Inszenierung von Jasmin Solfaghari, dass Freunde und Familie viel wichtiger sind als aller Reichtum.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte; für Familien auf allen Plätzen 16,-€ für Erwachsene/11,-€ für Kinder
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 34,20/31,20/28,20/25,20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Go2 - Convent GmbH
+49 341 1270 280 Tickets: hotline_jetzt bis 14 Uhr

Öffnungszeiten Kasse

Mo-Fr
10 Uhr – 18 Uhr
Sa
10 Uhr – 14 Uhr

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