Oktober 2014

Ensemble Avantgarde; Sarah Maria Sun, Sopran; Stefan Stopora, Schlagzeug; Steffen Schleiermacher, Klavier/Moderation

Fabio Nieder
Anno 1896

Karlheinz Stockhausen
Zyklus für einen Schlagzeuger

Fabio Nieder
Fünf frühe Klavierstücke

György Kurtág
Bagatellen op. 14d

-Pause-

Fabio Nieder
Sulla ruota del giorno


Preise: 12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Wir haben den Komponisten Fabio Nieder zu
Gast. Geboren in Triest, waren Amsterdam
und Italien seine Stationen. Jetzt lebt er in
Deutschland. Er studierte u.a. bei Witold
Lutosławski und Luciano Berio. Musikalisch
ist er ein Grenzgänger zwischen mitteleuropäischer
Tradition und Einflüssen aus dem
Balkan und Ostasien. Seine große Verehrung
für so unterschiedliche Komponisten
wie Stockhausen oder Kurtág, die er auch in
Widmungen seiner Stücke ausdrückt, ist für
uns Anlass, diese Verehrung auch im Konzert
selbst Klang werden zu lassen.


Preise: 72,95/61,50/47,80 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Bernd Aust Kultur Management GmbH

Über die Veranstaltung

Erleben Sie die großartige Künstlerin live auf ihrer „Happy Birthday Tour“
Nana Mouskouri mit sechs Konzerten in Deutschland und Österreich!

Die großartige Nana Mouskouri kommt mit ihrer „Happy Birthday Tour“ für sechs Konzerte nach Deutschland und Österreich und feiert zusammen mit dem Publikum ihre seit 50 Jahren andauernde Erfolgsgeschichte! Im Oktober 2014 gibt es die Gelegenheit, ihre schönsten Lieder live zu erleben.

1961 begann Nana Mouskouri ihre internationale Erfolgsgeschichte mit dem Sensationshit „Weiße Rosen aus Athen“ und wurde über Nacht zu einem gefeierten Star. Mit unzähligen Hits wie „Draußen vor Tür“, „Lieder, die die Liebe schreibt“ und „Guten Morgen Sonnenschein“ baute sie ihren Erfolg aus und erhielt dafür mehr als 300 Gold- und Platinschallplatten. Mit insgesamt über 250 Millionen verkauften CDs ist sie nach Madonna die erfolgreichste Sängerin aller Zeiten.
Über 30 Jahre lang tourte sie ununterbrochen durch die ganze Welt und sang 1350 Lieder in elf verschiedenen Sprachen ein. Die Liebe zur Musik und ihre unendliche Leidenschaft für Gesang hat Nana Mouskouri dabei nie verloren. „Singen war meine erste große Liebe und ist für mich wie Luft zum Atmen“, so die Musikerin.
Mit der „Happy Birthday Tour“ zelebriert Nana Mouskouri ihren Karrierestart vor 50 Jahren und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Weltstars wie Harry Belafonte und Quincy Jones. Auf die vielen Stationen der einjährigen Welttournee begleitet sie ihre Tochter Lénou, die 2001 ihre eigene Gesangskarriere in Frankreich startete. Ein besonderes Highlight ist am 13.10.2014 in Hamburg zu erleben: dort wird die Ausnahmekünstlerin ihren 80. Geburtstag gemeinsam mit ihren deutschen Fans feiern!
Erleben Sie selbst wie Nana Mouskouri mit ihrer unverkennbaren „Stimme der Sehnsucht“, ihrer unverkennbaren schwarzen Brille und ihren größten Hits das Publikum in ihren Bann zieht und sichern Sie sich Tickets für die spektakuläre „Happy Birthday Tour“ 2014!

OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Balázs Kovalik, Inszenierung

Richard Strauss
Die Frau ohne Schatten / Oper in drei Akten op. 65

Oper in drei Akten | Text von Hugo von Hofmannsthal

Binnen dreier Tage muss die Kaiserin, Tochter des Geisterkönigs Keikobad, einen Schatten werfen, um ganz Mensch zu werden und ihren Gatten vor der ewigen Versteinerung zu bewahren. Auf den Plan der Amme, einer Färberin ihren Schatten – und damit verbunden die Fähigkeit Kinder zu gebären – einfach abzukaufen, steigt die Kaiserin zunächst ein. Doch als sie erfährt, dass damit die Liebe und das Leben der Färbersleute auf dem Spiel steht, offenbart sich ihre wahre Menschlichkeit.
Die Oper »Die Frau ohne Schatten« nach dem Text von Hugo von Hofmannsthal, gewissermaßen eine moderne Fortführung der »Zauberflöte«, bezeichnete Richard Strauss selbst als sein Hauptwerk. Es ist ein musikalisches Märchen, farbig schillernd, von einer tiefen Humanität durchzogen. Vor dem Hintergrund des ersten Weltkriegs und eines zunehmend sich wandelnden Frauenbildes berührt die Oper mit der Frage nach Mutterschaft eine nach wie vor hochbrisante Thematik. Kongenial fügen sich die Stimmen der parabelhaften Figuren in einen monumentalen orchestralen Gesamtkontext ein, der an die Sinfonischen Dichtungen des Komponisten erinnert.
Zum Strauss-Jahr dirigiert Generalmusikdirektor Ulf Schirmer, als Strauss-Dirigent regelmäßiger Gast an der Wiener Staatsoper oder bei den Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen, dieses Hauptwerk in einer Inszenierung des ungarischen Regisseurs Balázs Kovalik.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Vladimir Yaskorski; Miriam Sharoni, Sopran; Julia Schilinski, Alt; Noriyuki Sawabu, Tenor; Milad Kuhpai, Bass

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626


Preise: 52/42/32/24/17 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Behinderte
Veranstalter: MBBL Concerts

Über die Veranstaltung

Das Requiem in d-Moll aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, Schüler von Mozart, vervollständigten das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt.

Die Neue Philharmonie Hamburg wurde vor über 10 Jahren von freischaffenden Berufsmusikern aus aller Welt gegründet. Es versteht sich als ein dynamisches Orchester, dessen Herzstück das Kammerorchester ist. Im künstlerischen Portfolio steht die sinfonische Musik von der Vorklassik bis zur Moderne im Vordergrund. Mit Freude übernimmt das Orchester auch anspruchsvolle Chorbegleitungen wie beispielsweise das Requiem von Mozart. Bei den Aufführungen in Leipzig und Dresden im Oktober 2014 wartet die Neue Philharmonie Hamburg mit über 60 Musikern, vom Orchester über die Solisten bis hin zum eigenen Chor, auf. Um sich sämtliche künstlerische Freiheiten zu bewahren, verzichtet die Neue Philharmonie Hamburg ganz bewusst auf Unterstützung von öffentlichen Fördermitteln und privaten Sponsoren und finanziert sich ausschließlich aus den Eintrittsgeldern.

Basis der Aktivitäten bilden Konzerte in der Laeiszhalle Hamburg. Regelmäßige Tourneen führten die Neue Philharmonie Hamburg darüber hinaus nach Südkorea, Frankreich, Monaco, Italien, Spanien, Schweiz und Belgien. In Erinnerung bleiben unter anderem vom Publikum gefeierte und von der Presse hochgelobte Auftritte in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Kathedrale zu Nizza oder dem Gewandhaus Leipzig.


Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
Orientalischer Basar & Nachmittagsshow der Laien- und Nachwuchskünstler

Highlight: Profitänzerin Selma (München)


Tickets zu 10 EUR an der Veranstaltungskasse ab 14 Uhr im Mendelssohn-Foyer

Veranstalter: Orientalische Nacht Leipzig

Über die Veranstaltung

Info: www.orientalische-nacht-leipzig.de
"Präludium und Fuge in Moll"

Michael Schönheit

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge c-Moll BWV 549

Marcel Dupré
Präludium und Fuge f-Moll op. 7/2

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge f-Moll BWV 534

Felix Mendelssohn Bartholdy
Präludium und Fuge c-Moll op. 37/1

Johann Ludwig Krebs
Präludium und Fuge c-Moll Krebs-WV 402

Marcel Dupré
Präludium und Fuge g-Moll op. 7/3

Franz Liszt
Präludium und Fuge über B-A-C-H


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Giacomo Puccini
Tosca / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Oda Handschuh, Moderation; Bellydance Superstar Inka (Deutschland), Morgana (Spanien), Nwarin Gad (Ägypten), Omar Jamil (Syrien), Cihangir (Türkei), Lina & Ensemble (Deutschland), Perlen des Orients (Deutschland), Sternenfeuer (Deutschland), Luna Tanzatelier (Deutschland), ; Natalie (Deutschland), Mohini (Deutschland), Nudjum (Deutschland)


Tickets zu 25/29 EUR unter www.orientalische-nacht-leipzig.de
Restkarten an der Abendkasse ab 14 Uhr im Mendelssohn-Foyer

Veranstalter: Orientalische Nacht Leipzig

Gewandhaus-Quartett; Frank-Michael Erben, Violine; Conrad Suske, Violine; Olaf Hallmann, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello

Joseph Haydn
Streichquartett G-Dur Hob. III:81

Bohuslav Martinů
6. Streichquartett H 312

-Pause-

Ludwig van Beethoven
Streichquartett C-Dur op. 59/3


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Veranstalter: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61


5 EUR
Restkarten ab 26. September in der Musikalienhandlung M. OELSNER

Veranstalter: Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly; Nikolaj Znaider, Violine

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

-Pause-

Dmitri Schostakowitsch
12. Sinfonie d-Moll op. 112 ("Das Jahr 1917")

Die Großen Concerte in dieser Woche werden aufgezeichnet und live auf www.gewandhaus.de und concert.arte.tv/de übertragen. Eine Produktion des MDR für ARTE.

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Präsentiert von "Tourist und Marketing GmbH Sachsen. Land von Welt".

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Ludwig van Beethovens einziges Violinkonzert
entstand innerhalb kürzester Zeit im
Herbst 1806 und wurde offenbar so knapp
vor der Uraufführung im Theater an der Wien
fertig, dass der Solist und Widmungsträger
Franz Clement seinen Part im Konzert vom
Blatt spielen musste. Clement, der auch schon
Beethovens Eroica zur Uraufführung gebracht
hatte, später jedoch durch allerlei „Sonderbarkeiten“,
wie das Spiel auf umgekehrter Violine,
Beethovens
Missfallen erregte und bei
der Uraufführung der 9. Sinfonie aus dem
Orchester verbannt wurde, dürfte durch seine
Beliebtheit maßgeblich zum Achtungserfolg
des Werkes beigetragen haben. Obwohl sich die
großen Geiger des 19. Jahrhunderts – Tomasini
in Berlin, Baillot in Paris, Vieuxtemps in Wien
und Uhlrich in Leipzig – damit hören ließen,
verbreitete sich das mäßig virtuose, jedoch
künstlerisch-interpretatorisch höchst anspruchsvolle
Konzert nur schleppend. Zum
Durchbruch verhalfen ihm die sensationellen
Interpretationen des jungen Joseph Joachim.
Er führte Beethovens Konzert 1844 unter
dem Dirigat Mendelssohns in London und
beispielsweise 1853 mit Schumann am Pult
in Düsseldorf auf. Von ihm stammt auch eine
vielgespielte Solokadenz.u
Eines der auffälligsten Merkmale von Beethovens
Violinkonzert ist die Prominenz der
Pauke im ersten Satz. Ihr dumpfes Pochen
gliedert den themenreichen Satz und entbehrt
in diesem ungewöhnlichen Kontext
nicht einer beunruhigenden Wirkung. Man
hat dies zwar programmatisch auf das französische
Revolutionsgeschehen
bezogen, doch
gibt die Paukenpartie freilich nur eine zarte
Vorahnung des gewaltigen, ohrenbetäubenden
Kanonendonners im dritten Satz von
Dmitri Schostakowitschs selten gespielter
12. Sinfonie. Das Wladimir Iljitsch Lenin
gewidmete musikalische Historiengemälde
knüpft thematisch an die 11. Sinfonie („Das
Jahr 1905“) an, bediente – vordergründig –
die Anforderungen des 22. Parteitags der
KPdSU, zu dessen Anlass sie uraufgeführt
wurde, und trug ihrem Schöpfer die (unfreiwillige)
Mitgliedschaft und den Ruf als Parteikomponist
ein. Im Westen tat man sich mit
Aufführungen dieses höchst umstrittenen
Werks lange Zeit schwer. Die ersten beiden
Sätze begeben sich an geschichtsträchtige
Orte: „Das revolutionäre Petrograd“ – zugleich
Schostakowitschs studentisches Umfeld
– und „Rasliw“, wo Lenin sich einige Zeit versteckt hielt. Den ersten Satz habe
ich als musikalische Erzählung über
Lenins Ankunft in Petrograd im April
1917 konzipiert, über seine Begegnung
mit den Werktätigen, mit der Arbeiterklasse
von Petrograd. Der zweite Satz
stellt die historischen Ereignisse
des
7. November dar, als Truppenteile
strategische Punkte von Petrograd
einnahmen und der Aufstand begann.
Der dritte Satz trägt den symbolträchtigen
Namen des Kreuzers „Aurora“,
der mit einer Salve aus der Bugkanone
das Signal für den Sturm auf den
Winterpalast gab, der als Regierungssitz
gedient hatte. Nun kann mit dem
vierten Satz die „Morgenröte der
Menschheit“ den erlösenden Neubeginn
verkünden, der wohl nicht
nur historisch verstanden werden
will, sondern ebenso als Utopie des
Entstehungsjahres 1961 aufgefasst
werden kann – ein Jahr, in dem auch
Kompositionen wie Nonos Intolleranza,
Ligetis Atmosphères, Eislers
Ernste Gesänge oder Brittens War
Requiem die Musikwelt in Aufruhr
versetzten.


geschlossene Veranstaltung
Veranstalter: Handwerkskammer zu Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller, Dirigent

Johann Sebastian Bach
Kantate "Ach, lieben Christen, seid getrost" BWV 114

Georg Christoph Biller
Frieden machen


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig

Kaum ein Instrument ist so faszinierend, aber auch so verwirrend und mysteriös wie die Orgel. Gewandhausorganist Michael Schönheit bietet einen spannenden Einblick in das Instrument mit vielen aufregenden Details.

Diese Veranstaltung ist ein Angebot der Musikvermittlung am Gewandhaus zu Leipzig und ausschließlich für Kinder bis 12 Jahre bestimmt.


Von der Musikvermittlung am Gewandhaus empfohlen: ab 6 Jahren.


Eintritt frei. Dauer: ca. 1 Stunde. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Anmeldung erforderlich unter 0341.1270-363. Wir empfehlen im Anschluss den Besuch der Orgelstunde um 17 Uhr. Tickets für die Orgelstunde (7 EUR) an der Gewandhauskasse.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
"Präludien, Fugen und Choräle"

Michael Schönheit

Johann Sebastian Bach
Präludium, Trio und Fuge B-Dur BWV 545b

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge C-Dur BWV 553

Johann Ludwig Krebs
Choralbearbeitung "Jesu, meine Freude" Krebs-WV 502

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge d-Moll BWV 554

Johann Ludwig Krebs
Choralbearbeitung "Vater unser im Himmelreich" Krebs-WV 506

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge e-Moll BWV 555

Johann Ludwig Krebs
Choralbearbeitung "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut" Krebs-WV 507

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge F-Dur BWV 556

Johann Ludwig Krebs
Choralbearbeitung "Was Gott tut, das ist wohlgetan" Krebs-WV 508

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge G-Dur BWV 557

Johann Ludwig Krebs
Choralbearbeitung "Von Gott will ich nicht lassen" Krebs-WV 510

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge g-Moll BWV 558

Johann Ludwig Krebs
Choralbearbeitung "Wer nur den lieben Gott läßt walten" Krebs-WV 501

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge a-Moll BWV 559

Johann Ludwig Krebs
Choralbearbeitung "Warum betrübst du dich, mein Herz" Krebs-WV 511

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge B-Dur BWV 560

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge C-Dur BWV 545


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER - PREMIERE

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Charles Gounod
Faust / Oper in fünf Akten

Oper in vier Akten von Charles Gounod | Text von Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré, nach Carrés Drame fantastique »Faust et Marguerite« (1850) und »Faust. Der Tragödie erster Teil« (1806) von Johann Wolfgang von Goethe in der Übersetzung von Gérard de Nerval | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Der Wunsch klingt verführerisch: noch einmal das Rad der Zeit zurückdrehen und die Freuden ewiger Jugend genießen! Doch die Folgen sind fatal. Um den Preis seiner eigenen Seele verschreibt sich Faust in einem Akt von Verzweiflung und Lebensüberdruss dem Teufel, um ein letztes Mal das pralle Leben am eigenen Leibe zu spüren. Doch mit seinem Alter verliert Faust auch seine Reife, sein Verantwortungsbewusstsein. Und so entpuppt sich die Liebe zu Margarethe als ein blindes Abenteuer. Margarethe, die ursprüngliche Titelfigur von Gounods Oper, wird zum Spielball eines rücksichtslosen Deals.
Charles Gounod reduziert in seiner Adaption von Goethes Klassiker die Geschichte auf die sogenannte Gretchen-Tragödie. Zugleich kostet er die opernhaften Szenen des Stoffs voll aus. Das Augenmerk seiner Faust-Oper liegt dabei insbesondere auf der schillernden Figur des Mephisto, Taschenspieler und Verführer der Massen, gewitzter Sympathieträger und rücksichtsloser Spielführer von Krieg, Tod und Verderben gleichermaßen.
Mit Charles Gounods Oper »Faust« bringt die Oper Leipzig zum Jubiläum der Stadt jenen Stoff auf die Bühne, der wie kein zweiter mit Leipzig verbunden ist. Hier hat Goethe studiert, hier wurde er zu einer zentralen Szene seines »Faust«, der Studentenszene in Auerbachs Keller, inspiriert. Immer wieder überrascht Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema, der zuletzt Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig inszenierte, mit Bilderwelten, die mit den herkömmlichen Sichtweisen brechen, ohne dabei zu verstören.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly; Nikolaj Znaider, Violine

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

-Pause-

Dmitri Schostakowitsch
12. Sinfonie d-Moll op. 112 ("Das Jahr 1917")

Die Großen Concerte in dieser Woche werden aufgezeichnet und live auf www.gewandhaus.de und concert.arte.tv/de übertragen. Eine Produktion des MDR für ARTE.

Konzerteinführung um 10.15 Uhr - Schumann-Eck
Präsentiert von "Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH".

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Sonntags-Anrecht, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Ludwig van Beethovens einziges Violinkonzert
entstand innerhalb kürzester Zeit im
Herbst 1806 und wurde offenbar so knapp
vor der Uraufführung im Theater an der Wien
fertig, dass der Solist und Widmungsträger
Franz Clement seinen Part im Konzert vom
Blatt spielen musste. Clement, der auch schon
Beethovens Eroica zur Uraufführung gebracht
hatte, später jedoch durch allerlei „Sonderbarkeiten“,
wie das Spiel auf umgekehrter Violine,
Beethovens
Missfallen erregte und bei
der Uraufführung der 9. Sinfonie aus dem
Orchester verbannt wurde, dürfte durch seine
Beliebtheit maßgeblich zum Achtungserfolg
des Werkes beigetragen haben. Obwohl sich die
großen Geiger des 19. Jahrhunderts – Tomasini
in Berlin, Baillot in Paris, Vieuxtemps in Wien
und Uhlrich in Leipzig – damit hören ließen,
verbreitete sich das mäßig virtuose, jedoch
künstlerisch-interpretatorisch höchst anspruchsvolle
Konzert nur schleppend. Zum
Durchbruch verhalfen ihm die sensationellen
Interpretationen des jungen Joseph Joachim.
Er führte Beethovens Konzert 1844 unter
dem Dirigat Mendelssohns in London und
beispielsweise 1853 mit Schumann am Pult
in Düsseldorf auf. Von ihm stammt auch eine
vielgespielte Solokadenz.u
Eines der auffälligsten Merkmale von Beethovens
Violinkonzert ist die Prominenz der
Pauke im ersten Satz. Ihr dumpfes Pochen
gliedert den themenreichen Satz und entbehrt
in diesem ungewöhnlichen Kontext
nicht einer beunruhigenden Wirkung. Man
hat dies zwar programmatisch auf das französische
Revolutionsgeschehen
bezogen, doch
gibt die Paukenpartie freilich nur eine zarte
Vorahnung des gewaltigen, ohrenbetäubenden
Kanonendonners im dritten Satz von
Dmitri Schostakowitschs selten gespielter
12. Sinfonie. Das Wladimir Iljitsch Lenin
gewidmete musikalische Historiengemälde
knüpft thematisch an die 11. Sinfonie („Das
Jahr 1905“) an, bediente – vordergründig –
die Anforderungen des 22. Parteitags der
KPdSU, zu dessen Anlass sie uraufgeführt
wurde, und trug ihrem Schöpfer die (unfreiwillige)
Mitgliedschaft und den Ruf als Parteikomponist
ein. Im Westen tat man sich mit
Aufführungen dieses höchst umstrittenen
Werks lange Zeit schwer. Die ersten beiden
Sätze begeben sich an geschichtsträchtige
Orte: „Das revolutionäre Petrograd“ – zugleich
Schostakowitschs studentisches Umfeld
– und „Rasliw“, wo Lenin sich einige Zeit versteckt hielt. Den ersten Satz habe
ich als musikalische Erzählung über
Lenins Ankunft in Petrograd im April
1917 konzipiert, über seine Begegnung
mit den Werktätigen, mit der Arbeiterklasse
von Petrograd. Der zweite Satz
stellt die historischen Ereignisse
des
7. November dar, als Truppenteile
strategische Punkte von Petrograd
einnahmen und der Aufstand begann.
Der dritte Satz trägt den symbolträchtigen
Namen des Kreuzers „Aurora“,
der mit einer Salve aus der Bugkanone
das Signal für den Sturm auf den
Winterpalast gab, der als Regierungssitz
gedient hatte. Nun kann mit dem
vierten Satz die „Morgenröte der
Menschheit“ den erlösenden Neubeginn
verkünden, der wohl nicht
nur historisch verstanden werden
will, sondern ebenso als Utopie des
Entstehungsjahres 1961 aufgefasst
werden kann – ein Jahr, in dem auch
Kompositionen wie Nonos Intolleranza,
Ligetis Atmosphères, Eislers
Ernste Gesänge oder Brittens War
Requiem die Musikwelt in Aufruhr
versetzten.


Preise: 18/15 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Leipzig singt e.V.

GewandhausKinderchor; Lyambiko, Gesang; Stephan-König-Trio; Frank-Steffen Elster, Leitung

Einführung in das Konzertprogramm durch einen Studierenden der Musikwissenschaften um 17.15 Uhr - Leo-Schwarz-Foyer

Preise: 12/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Wenn Stephan König mit seinem Trio am Werk ist, dann ist lässiggrooviger
Sound garantiert. Und wenn er mit dem Gewandhaus-
Kinderchor zusammentrifft, dann heißt das auch, dass die Grenzen
zwischen klassischem Chorgesang, Gospel, Jazz und Soul zerfließen
und dabei eine mitreißende Musikmischung entsteht. Unter dem Titel
„Praise the Lord!“ werden bekannte und neue Melodien für diese
spannende Besetzung neu arrangiert. Kontrastiert werden diese mit
stilreiner A-cappella-Chormusik. Ein genreübergreifendes Experiment,
das Ohrwürmer garantiert!

OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Ralf Nürnberger, Inszenierung

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen | Text von Emanuel Schikaneder
Gefördert von der Krostitzer Brauerei GmbH

Spieldauer ca. 3 Stunden | Eine Pause

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich – an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der »Zauberflöte«, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Akademisches Orchester Leipzig; Susanne Grützmann, Klavier; Horst Förster, Dirigent

Richard Wagner
Vorspiel zur Oper "Die Meistersinger von Nürnberg"

Robert Schumann
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

-Pause-

Franz Schubert
8. Sinfonie C-Dur D 944 ("Große C-Dur-Sinfonie")


Preise: 18,50/16/13,50/8 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Rentner
Veranstalter: Akademisches Orchester Leipzig e. V.

Walter Zoller, Klavier/Cembalo; Antje Zoller, Gitarre; Matthias Weise, Viola; Raymonde Will, Sprecherin





Empfohlen ab 5 Jahren

Preise: 4 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
BALLETT - WIEDERAUFNAHME

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Silvana Schröder, Choreografie

Richard Wagner
Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen

Richard Wagner
Vorspiel und Isoldes Liebestod aus der Oper "Tristan und Isolde" WWV 90

Magnus Lindberg
Corrente

Mathilde Wesendonck war Muse und Geliebte Richard Wagners zugleich. Ihr widmete er das »Rheingold«-Vorspiel, ihre Gedichte setzte er in Noten – mehr aus Zuneigung, denn aus Überzeugung von ihrem Talent. Ihr Mann, Otto Wesendonck, war gleichzeitig Mäzen Wagners im Züricher Exil. Diese folgenschwere Dreiecksbeziehung beflügelte den großen Komponisten schließlich zu seiner Oper »Tristan und Isolde«. Die poetischen Kompositionen inspirierten Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder zu einem Ballettabend, der den Spannungsverhältnissen zwischen Menschen, zwischen Liebenden, nachspürt.

Die Choreografen erzählen die Geschichte eines (Liebes)Rausches, der sich verkehrt in taumelnde Unsicherheit, gefolgt von Wanderjahren auf der Suche nach Utopia. Der Ballettabend ist eine Auseinandersetzung des Leipziger Balletts mit dem Schaffen von Richard Wagner im Wagnerjahr 2013.


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

David Timm, Leitung; Leipziger Universitätschor; Leipziger Universitätsorchester ; Reiko Brockelt, Leitung; Unibigband Leipzig


geschlossene Veranstaltung
Veranstalter: Universität Leipzig

Eintritt frei
Informationen zur Anmeldung entnehmen Sie bitte der Leipziger Volkszeitung oder www.notarkammer-sachsen.de

Veranstalter: Notarkammer Sachsen/Leipziger Volkszeitung/Verbraucherzentrale Sachsen

Unibigband Leipzig; Reiko Brockelt, Leitung


geschlossene Veranstaltung
Veranstalter: Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium der Universität Leipzig

Preise: 23/19 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Kulturgut Veranstaltungsproduktionen GmbH

Über die Veranstaltung

Ferdinand von Schirach liest aus seinen Büchern und diskutiert mit dem Publikum über seine schriftstellerische Arbeit sowie aktuelle Rechtsfragen.

Ferdinand von Schirach, 1964 in München geboren, lebt als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Erst im Alter von 45 Jahren veröffentlichte er erste Kurzgeschichten. Seine Erzählbände »Verbrechen« (2009) und »Schuld« (2010) wurden, genau wie sein Roman »Der Fall Collini« (2011) zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern, die in mehr als 35 Sprachen übersetzt wurden. Die New York Times nannte ihn einen »aussergewöhnlichen Stilisten«, der britische Independent verglich ihn mit Kleist und Kafka, die ARD Tagesthemen bezeichnete ihn als »messerscharfen Beobachter« und der französische Libération schrieb: »Schirachs Meisterleistung ist, uns zu zeigen, dass – egal wie monströs dessen Taten zunächst scheinen mögen – ein Mensch doch immer ein Mensch ist.«
Schirach wurde 2010 mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. »Verbrechen« wurde als Serie im ZDF gezeigt und weltweit verkauft, »Schuld« wird demnächst verfilmt, weitere Kinofilme sind angekündigt. Schirach veröffentlicht regelmäßig Essays im SPIEGEL. Weiterhin sind von ihm erschienen »Carl Tohrbergs Weihnachten« (2012) sowie »Tabu« (2013).

»Ein erfolgreicher Berliner Strafverteidiger erweist sich als bestürzend scharfsichtiger Erzähler, der in schlaglichtartigen Geschichten zeigt, wie sich die Parallelwelt des Verbrechens in der bürgerlichen Welt einnistet.« (Literarische Welt)

»Ein Anwalt erzählt, wie das Leben so spielt – messerscharf und zärtlich zugleich. Von dem Mann möchte man sich sofort verteidigen lassen.« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly

Johann Sebastian Bach
4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069

-Pause-

Anton Bruckner
7. Sinfonie E-Dur WAB 107

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Präsentiert von Leipziger Volkszeitung.

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie IV
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Johann Sebastian Bachs Orchestersuiten fanden
ihre hauptsächliche Verwendung zu seiner Leipziger
Zeit, vor allem in Zusammenhang mit seinen
Aufgaben als Leiter des Collegium Musicum
im Zimmermann’schen Kaffeehaus und -garten.
Im Fall der Suite in D-Dur BWV 1069 muss jedoch
eine deutlich ältere Frühfassung existiert haben,
denn Bach greift bereits für den Eingangssatz der
zu Weihnachten 1725 komponierten Kantate
BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens“ auf die
festliche Ouvertüre zurück. Zwei Bourrées, eine
Gavotte, zwei Menuette und die berühmte Réjouissance,
vielbeschäftigte drei Trompeten mit
Pauke sowie neben den Streichern ein Oboenund
Fagott-Ensemble machen die vierte Orchestersuite
zu einem besonders abwechslungsreichen,
klanglich reizvollen Werk von barocker Üppigkeit.
Hätte Mendelssohn 1830 bereits sicher sein
können, dass diese Suite von Bach stammt – das
war lange Zeit umstritten –, hätte er vielleicht
dieses Werk anstelle der Geschwistersuite in D-Dur BWV 1068 für ein Gewandhauskonzert
eingerichtet und Goethe vorgespielt.
Arthur Nikisch war Feuer und Flamme für Anton
Bruckners Werke, seit er als junger Geiger
an der Uraufführung der zweiten Sinfonie unter
der Leitung des Komponisten in Wien mitgewirkt
hatte. Und so scheute er elf Jahre später
keinen Aufwand, um die siebte Sinfonie Bruckners
im Gewandhaus zur Uraufführung zu
bringen.u Besorgt um die Wirkung des außergewöhnlichen
Werkes, bereitete er höchstpersönlich
Publikum, Musiker und Kritiker mit
einem Einführungsvortrag auf das Konzert vor
und spielte dazu Auszüge am Klavier. Einzig
Bruckners Forderung nach dem Einsatz von
vier Wagnertuben konnte Nikisch mit dem
Gewandhausorchester zu der Zeit noch nicht
nachkommen. Der exponierte, choralhaftfeierliche
Auftritt dieser an den typischen
Orchesterklang des „Rings des Nibelungen“ gemahnenden Instrumente in der
Trauermusik des zweiten Satzes ist
wohl als Reaktion Bruckners auf die
Nachricht vom Tod Richard Wagners
zu verstehen (die Einnahmen
der Uraufführung kamen der Errichtung
des Richard-Wagner-Denkmals
zugute). Wie hochemotional es in diesem
berühmten Adagio zugeht, lässt
sich an den Noten unmittelbar ablesen:
Nahezu jeder einzelne Ton ist mit
einer Vortragsanweisung versehen
(„recht gesangvoll, hervortretend,
sehr markig, zart, gezogen, sempre
portamento“ etc.).
Man hieß die Siebte einen wüsten
Traum eines durch zwanzig Tristan-
Proben überreizten Orchestermusikers
und schimpfte sie abstoßende musikalische
Stegreifkomödie und in bunten
Farben gemaltes Bild nach Motiven
von Beethoven und Wagner. Aber allen
Unkenrufen Hanslicks und anderer
Kritiker zum Trotz brachte die König
Ludwig II. von Bayern gewidmete
7. Sinfonie Bruckner den Franz-Joseph-
Orden und eine Audienz beim Kaiser
ein. Auf dessen Frage, ob er Bruckner
irgendeine Freude machen könne, soll
der geantwortet haben: Majestät,
wann S’ halt dem Hanslick allergnädigst
verbieten taten, daß er so schlecht
über mi schreibt!

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly

Johann Sebastian Bach
4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069

-Pause-

Anton Bruckner
7. Sinfonie E-Dur WAB 107

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Präsentiert von Leipziger Volkszeitung.

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie IV, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Johann Sebastian Bachs Orchestersuiten fanden
ihre hauptsächliche Verwendung zu seiner Leipziger
Zeit, vor allem in Zusammenhang mit seinen
Aufgaben als Leiter des Collegium Musicum
im Zimmermann’schen Kaffeehaus und -garten.
Im Fall der Suite in D-Dur BWV 1069 muss jedoch
eine deutlich ältere Frühfassung existiert haben,
denn Bach greift bereits für den Eingangssatz der
zu Weihnachten 1725 komponierten Kantate
BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens“ auf die
festliche Ouvertüre zurück. Zwei Bourrées, eine
Gavotte, zwei Menuette und die berühmte Réjouissance,
vielbeschäftigte drei Trompeten mit
Pauke sowie neben den Streichern ein Oboenund
Fagott-Ensemble machen die vierte Orchestersuite
zu einem besonders abwechslungsreichen,
klanglich reizvollen Werk von barocker Üppigkeit.
Hätte Mendelssohn 1830 bereits sicher sein
können, dass diese Suite von Bach stammt – das
war lange Zeit umstritten –, hätte er vielleicht
dieses Werk anstelle der Geschwistersuite in D-Dur BWV 1068 für ein Gewandhauskonzert
eingerichtet und Goethe vorgespielt.
Arthur Nikisch war Feuer und Flamme für Anton
Bruckners Werke, seit er als junger Geiger
an der Uraufführung der zweiten Sinfonie unter
der Leitung des Komponisten in Wien mitgewirkt
hatte. Und so scheute er elf Jahre später
keinen Aufwand, um die siebte Sinfonie Bruckners
im Gewandhaus zur Uraufführung zu
bringen.u Besorgt um die Wirkung des außergewöhnlichen
Werkes, bereitete er höchstpersönlich
Publikum, Musiker und Kritiker mit
einem Einführungsvortrag auf das Konzert vor
und spielte dazu Auszüge am Klavier. Einzig
Bruckners Forderung nach dem Einsatz von
vier Wagnertuben konnte Nikisch mit dem
Gewandhausorchester zu der Zeit noch nicht
nachkommen. Der exponierte, choralhaftfeierliche
Auftritt dieser an den typischen
Orchesterklang des „Rings des Nibelungen“ gemahnenden Instrumente in der
Trauermusik des zweiten Satzes ist
wohl als Reaktion Bruckners auf die
Nachricht vom Tod Richard Wagners
zu verstehen (die Einnahmen
der Uraufführung kamen der Errichtung
des Richard-Wagner-Denkmals
zugute). Wie hochemotional es in diesem
berühmten Adagio zugeht, lässt
sich an den Noten unmittelbar ablesen:
Nahezu jeder einzelne Ton ist mit
einer Vortragsanweisung versehen
(„recht gesangvoll, hervortretend,
sehr markig, zart, gezogen, sempre
portamento“ etc.).
Man hieß die Siebte einen wüsten
Traum eines durch zwanzig Tristan-
Proben überreizten Orchestermusikers
und schimpfte sie abstoßende musikalische
Stegreifkomödie und in bunten
Farben gemaltes Bild nach Motiven
von Beethoven und Wagner. Aber allen
Unkenrufen Hanslicks und anderer
Kritiker zum Trotz brachte die König
Ludwig II. von Bayern gewidmete
7. Sinfonie Bruckner den Franz-Joseph-
Orden und eine Audienz beim Kaiser
ein. Auf dessen Frage, ob er Bruckner
irgendeine Freude machen könne, soll
der geantwortet haben: Majestät,
wann S’ halt dem Hanslick allergnädigst
verbieten taten, daß er so schlecht
über mi schreibt!

Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


Preise: 23/18 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung

In diesem Jahr feiert der Leipziger Opernball sein 20-jähriges Jubiläum. Dies möchten wir am 18. Oktober 2014 in einer rauschenden Ballnacht mit Ihnen feiern.

Wir erwarten mehr als 2.000 Gäste, darunter viele Wegbegleiter und Prominente, die in den vergangenen Jahren dafür gesorgt haben, dass der Leipziger Opernball zu einer der glamourösesten Veranstaltungen Leipzigs werden konnte. Auch eine Delegation aus Houston, der Partnerstadt Leipzigs, wird zu Gast sein. Nach Bologna, Lyon, Kiew, Krakau, Nanjing und der Schweiz bestimmt Houston in diesem Jahr das Motto des Leipziger Opernballs.

Wir freuen uns sehr, dass der Opernball, wie schon im Vorjahr, mit großem Engagement von der Porsche AG präsentiert wird. Die GRK Holding AG baut ihr Engagement für den Leipziger Opernball weiter aus und wird gemeinsam mit der VICUS AG, der Kopfzentrum Gruppe und der Firma Hildebrand & Jürgens GmbH als Premiumsponsor neben einer Vielzahl an weiteren Sponsoren und Partnern zum Gelingen des Balles beitragen.


Preise vom Veranstalter
Veranstalter: Opernball GmbH

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly

Johann Sebastian Bach
4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertouvertüre "Die Hebriden" h-Moll op. 26 MWV P 7 ("Fingals Höhle")

-Pause-

Felix Mendelssohn Bartholdy
5. Sinfonie d-Moll MWV N 15 ("Reformations-Sinfonie") (Urfassung von 1830)

Es gilt der Saalplan Großer Saal B.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Gemeinsam mit seinem Freund Karl Klingemann
unternahm Mendelssohn 1829 von
London aus, nachdem in der Musikmetropole
die Konzertsaison beendet war, eine Wander-
Reise durch Schottland. Mendelssohn ließ
sich vom herben Charme der sich allzu oft in
schlechtes Wetter hüllenden Landschaft zu
etlichen Skizzen und Zeichnungen inspirieren
– und natürlich beflügelten die reichen
Eindrücke der Reise auch seine musikalische
Phantasie. Von einem Schiffsausflug berichtet
er seinen Eltern: „Um Euch zu verdeutlichen,
wie seltsam mir auf den Hebriden zumute geworden
ist, fiel mir eben folgendes bei“ und
notiert eine Skizze des Anfangs der Hebridenouvertüre.
Selbst Schwester Fanny findet die Idee mit dem im Untergrund wogenden, ständig
wiederholten Bassmotiv der Violoncelli
und Fagotte, den darüber sich auftürmenden
Bläser- und Streicherakkorden und dem
unheimlichen Paukenwirbel ganz „passabel“.
Unter dem Eindruck der einzigartigen Gesteinsformationen
der Fingalshöhle, die Mendelssohn
– nun leider seekrank – und sein Reisegefährte
am 8. August 1829 besichtigten,
reiften die musikalischen Ideen im Komponisten
zum großen romantischen Landschaftsgemälde
heran. Die Uraufführung der Hebridenouvertüre
konnte der Weitgereiste allerdings
erst am 14. Mai 1832 neuerlich in London
im King’s Theatre erleben. Den lärmenden
Schluss der Durchführung, so gesteht Felix
seiner Schwester, habe er der Reformations-
Sinfonie entnommen,
deren Entstehungs- und Erstaufführungsdaten
mit der Hebridenouvertüre
u kreuzen:
Auf der Rückreise von Schottland
gen London nahm Mendelssohn
einen Umweg über Wales und
besichtigte dabei auch zahlreiche
Bleiminen. Ausgerechnet in einer
Tiefe von 500 Fuß kommen ihm
Gedanken zum erhabenen Ende
seiner fünften Sinfonie. Sie entstand
im Wesentlichen zwischen
der großen England- und der nachfolgenden
Italienreise von 1830
und hat die Feier zum 300. Jahrestag
des Augsburger Bekenntnisses
zum Anlass. Das Werk, von Mendelssohn
später als „jugendliche Jugendarbeit“ abgetan, gelangte
allerdings erst im November 1832
in der Berliner Singakademie zur
Uraufführung – eine geplante Leipziger
Darbietung 1830 unter Heinrich
Dorn war wieder abgeblasen
worden – und wurde 30 Jahre später
als op. 107 publiziert. Die „Kirchensinfonie“
– so Mendelssohns
inoffizieller Name – beginnt mit
einem Stilzitat alter, quasi vorreformatorischer
Vokalpolyphonie,
wie sie beispielsweise Palestrina
im 16. Jahrhundert am päpstlichen
Hof schuf. Das berühmte, auch von
Wagner aufgegriffene „Dresdner
Amen“ klingt ebenfalls als Chiffre
für „katholische“ Kirchenmusik an.
Dann scheinen im stürmischen
Allegro mit militärischen Fanfarenstößen
die Konfessionskriege zu
toben, der langsame Satz rekurriert
auf Mendelssohns Dürer-Festkantate
von 1828 und schließlich triumphiert
im Finale der protestantische
Choral: Martin Luthers
„Ein feste Burg ist unser Gott“
hallt durchs ganze Orchester und
zelebriert damit auch den eigenen
300. Geburtstag.

Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


Preise: 23/18 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

MDR Sinfonieorchester; MDR Rundfunkchor; Lilli Paasikivi, Sopran; Tommi Hakala, Bariton; Kristjan Järvi, Dirigent

Arvo Pärt
L’abbé Agathon (Bearbeitung für Frauenchor und Streichorchester)

Veljo Tormis
Raua needmine - Verdammung des Eisens
(für Chor a cappella.)

Jean Sibelius
Kullervo op. 7

Konzerteinführung um 10.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de

Matineekinder im 1. Konzertteil »Kapitän Jean Sibelius«

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Jean Sibelius vertiefte sich während seiner Studienzeit in Wien in
die Lieder und Legenden des fi nnischen Nationalepos »Kalevala«.
Er komponierte sein erstes Werk mit fi nnischem Text nach der
tragischen Heldensage »Kullervo«: Der junge Kullervo überlebt
den blutigen Streit des Vaters und des Onkels. Von Hass
erfüllt sinnt er auf Rache und reißt am Ende seine unschuldige
Schwester mit in den Abgrund. Estlands bedeutendster
Chormusik-Komponist Veljo Tormis griff das Epos »Kalevala« auf
und aktualisierte mit der estnischen Übersetzung auch die Begriffe
für verdammenswerte Kriegsgeräte. Die Legende des Altvaters
Agathon aus dem 4. Jahrhundert ist Stoff des Chorwerkes von Arvo
Pärt: Der Eremit begegnet einem Leprakranken, der ihn mehrmals
auf die Probe stellt und sich ihm nach bestan dener Prüfung als ein
gesandter Engel Gottes zu erkennen gibt.

Emilio Aversano - Klavier

Emilio Aversano

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488

Franz Liszt
Fantasie C-Dur «Wanderer-Fantasie» S 366 (Bearbeitung für Klavier und Orchester nach Franz Schubert D 760)

Robert Schumann
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

Peter Tschaikowski
1. Konzert für Klavier und Orchester b-Moll op. 23


Preise: 45/40/35/30/25 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: COLUMBUS Concerts GmbH

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent

Johann Sebastian Bach
4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069

-Pause-

Anton Bruckner
7. Sinfonie E-Dur WAB 107

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

-Pause-

Dmitri Schostakowitsch
12. Sinfonie d-Moll op. 112 ("Das Jahr 1917")

Ruth Holton, Sopran; Malcolm Bilson, Hammerflügel; Zvi Meniker, Hammerflügel

Wolfgang Amadeus Mozart
Fünf Variationen für Klavier zu vier Händen über ein Andante G-Dur KV 501

Thomas Linley
The lark sings high in the cornfield

Thomas Arne
Gentle youth

Thomas Linley jun.
When a tender maid

Wolfgang Amadeus Mozart
Ariette "Dans un bois solitaire" KV 308 (KV 295b)

Wolfgang Amadeus Mozart
Das Veilchen KV 476

Wolfgang Amadeus Mozart
Abendempfindung KV 523

Joseph Haydn
Variationen f-Moll Hob. XVII:6

Joseph Haydn
Capriccio C-Dur Hob. XVII/4 «Fantesia»

Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie d-Moll K 397

Wolfgang Amadeus Mozart
Rondo D-Dur KV 485

Wolfgang Amadeus Mozart
Menuett D-Dur K 355 (K 576b)

Wolfgang Amadeus Mozart
Eine kleine Gigue G-Dur K 574

Carl Philipp Emanuel Bach
Bitten Wq 194/9

Carl Philipp Emanuel Bach
Demut Wq 194/48

Carl Philipp Emanuel Bach
Der Frühling Wq 197/14

Johann Sebastian Bach
Bist du bei mir BWV 508

Joseph Haydn
O tuneful voice Hob. XXVIa:42

Joseph Haydn
The Mermaid's Song Hob. XXVIa:25

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate für Klavier zu vier Händen C-Dur KV 521


Preise: 18 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation

Über die Veranstaltung

Das goldene Konzert ist ein neues Projekt der Internationalen Stiftung zur Foerderung von Kultur und Zivilisation, München, das sich zum Ziel gesetzt hat, bedeutende Kompositionen aller Epochen, die im heutigen Konzertleben nicht genügend beachtet werden, aufzuführen. Für die Umsetzung dieses Anliegens werden nur Musiker engagiert, die aufgrund ihrer künstlerischen Persönlichkeit und gründlichen Vorbereitung eine möglichst authentische, vom Zeitgeschmack unabhängige Interpretation dieser Werke gewährleisten.

Die gemeinnützige Internationale Stiftung zur Foerderung von Kultur und Zivilisation, München, wurde 1995 von dem Münchner Unternehmer Erich Fischer (EBV) gegründet und ist staatlich anerkannt.

Malcolm Bilson und Zvi Meniker spielen solistisch sowie vierhändig ein Programm mit Fantasien, Sonaten, Variationen und begleiten Lieder gesungen von Ruth Holton. Im Mittelpunkt steht ein originaler Hammerflügel, von Louis Dulcken um 1790 in München gebaut. Zu hören sind Werke der großen Komponisten Joseph Haydn, Carl Philipp Emmanuel Bach, Thomas Linley sen./jun. und natürlich auch von ihm selbst, Wolfgang Amadé Mozart.
Außer seinem Vater hatte Mozart keinen Lehrer. Bereits seit seiner Kindheit, auf vielen Reisen durch ganz Europa, hat er von allen Seiten und Quellen Einflüsse gesammelt und aufgesaugt. Über C.P.E. Bach, dem er nur kurz in Hamburg begegnete, sagt er voller Respekt:
„Wer von uns was Rechtes kann, hat von ihm gelernt“.
Eine enge Freundschaft verband ihn mit dem gleichaltrigen Geiger und Komponisten Thomas Linley d.J mit dem er im Alter von 14 Jahren in Mailand musizierte.
Seine sechs Streichquartette widmete Mozart seinem um fast 25 Jahre älteren Mentor und teurem Freunde Joseph Haydn. Die berühmte Widmung endet:
„Bewahre mir ungeachtet dieser Deine reiche Freundschaft, die ich so sehr zu schätzen weiß.
Von ganzem Herzen bin ich Dein ergebenster Freund

W.A. Mozart 1.September 1785

Freunde, besonders musikalische Freunde, waren Wolfgang Amadé Mozart immer wichtig. Mit ihnen hat er musiziert, für sie hat er seine besten Werke geschrieben, ihre Musik inspirierte sie gegenseitig. „Freundschaft“ ist das eigentliche Thema unseres Programms „Mozart und seine Freunde“.

Zvi Meniker

Vesselin Stanev, Klavier; Eva Oertle, Flöte

Franz Xaver Mozart
Rondo für Flöte und Klavier in e-Moll

Joseph Haydn
The Mermaid's Song, Hob XXVI: 25

Franz Schubert
Am See D 124

Younghi Pagh-Paan
Dreisam Nore für Flöte solo

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate für Flöte und Klavier in f-Moll, op. 4 (Original für Violine und Klavier)

Pause

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate für Flöte und Klavier in e-Moll, KV 304 (Original für Violine und Klavier)

Felix Mendelssohn Bartholdy
Schilflied, op. 71 Nr. 4

Georges Bizet
La Sirene

Maurice Ravel
Ondine - aus Gaspard de la nuit

Carl Reinecke
Sonate für Flöte und Klavier op. 167 ("Undine")


Preise: 18/14 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Frédéric Chopin (1810–1849) Etudes Opus 10 Komponiert 1829–1832 Nr. 1 in C-Dur. Allegro Nr. 2 in a-Moll. Allegro Nr. 3 in E-Dur. Lento ma non troppo – attacca il presto con fuoco Nr. 4 in cis-Moll. Presto Nr. 5 in Ges-Dur. Vivace Nr. 6 in es-Moll. Andante con molto espressione Nr. 7 in C-Dur. Vivace Nr. 8 in F-Dur. Allegro Nr. 9 in f-Moll. Allegro molto agitato Nr. 10 in As-Dur. Vivace assai Nr. 11 in Es-Dur. Allegretto Nr. 12 in c-Moll. Allegro con fuoco Etudes Opus 25 Komponiert 1832–1836 Nr. 1 in As-Dur. Allegro sostenuto Nr. 2 in f-Moll. Presto Nr. 3 in F-Dur. Allegro Nr. 4 in a-Moll. Agitato Nr. 5 in e-Moll. Vivace – Più lento – Tempo I Nr. 6 in gis-Moll. Allegro Nr. 7 in cis-Moll. Lento Nr. 8 in Des-Dur. Vivace Nr. 9 in Ges-Dur. Allegro assai Nr. 10 in h-Moll. Allegro con fuoco – Lento – Tempo I Nr. 11 in a-Moll. Lento – Allegro con brio Nr. 12 in c-Moll. Allegro molto con fuoco
Veranstalter: Ferag GmbH

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Nikolaj Znaider, Violine

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzertouvertüre "Die Hebriden" h-Moll op. 26 MWV P 7 ("Fingals Höhle")

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 MWV O 14

-Pause-

Felix Mendelssohn Bartholdy
5. Sinfonie d-Moll MWV N 15 ("Reformations-Sinfonie") (Urfassung von 1830)

directed by Wil Salden - Mit neuem Programm
Preise: 53,50/49,50/45,55/41,50/36,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Schmidt & Salden GmbH & Co. Event KG

Über die Veranstaltung

Wenn das Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden mit dem neuen Programm „The History Of Big Bands“ aufwartet, dann wird die Location zum Swingtempel und bringt das Lebensgefühl der 30/40er Jahre zurück, denn in diesen Jahren entstand einer der weltoffensten, unbeschwertesten und mitreißensten Musikstile aller Zeiten: der Swing.
Mit dem unverwechselbaren, auffallend harmonischen und zugleich elektrisierenden Sound werden zeitlose Welthits wie: In The Mood, Pennsylvania 6-5000, Chicago, Sweet Georgia Brown u.v.m. präsentiert.
Der impulsierende musikalische Querschnitt von „The History Of Big Bands“ lässt von der ersten Minute an keinen Zweifel an dem Können der exzellenten Profis.
Logisch, dass im Glenn Miller Orchestra die Blechbläser in der Überzahl sind, denn die große Big Band Besetzung macht den unver-wechselbaren Glenn Miller Sound aus.
Die Musikwelt wird auch nach 75 Jahren der Gründung vom Glenn Miller Orchestra mit unzähligen unvergesslichen Tunes und Arran-gements bereichert. Ebenso wie Coca Cola und Elvis Presley ame-rikanisches Kulturgut mit weltwei-ter Bedeutung sind, ist Glenn Miller und seine unvergessene Musik auf der ganzen Welt ein Begriff.

Sichern Sie sich schon heute Ihre Tickets für einen beswingten Abend mit Wil Salden und dem Glenn Miller Orchestra.

Dienstag, 21.10.2014, 20 Uhr, Gewandhaus zu Leipzig.

Kartenvorverkauf:
Gewandhauskasse, T. 03 41 / 12 70 280 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Info & Tickets per Post, T. 0 61 85 / 81 86 22 www.glenn-miller.de

Meine große Abschiedstournee!
Preise: 77/69/59/49 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Das Beste kommt zum Schluss
Peter Kraus – Meine große Abschiedstournee!

Peter Kraus wird 75! Es ist kaum zu glauben – und doch, es ist wahr: Am 18. März 2014 feiert
Peter Kraus diesen großen und ganz besonderen Geburtstag!

75 Jahre! Aber Zweifel sind erlaubt: Schlank, athletisch, scheinbar zeitlos, unsagbar jung geblieben
und immer noch bestens bei Stimme – Peter Kraus ist wohl der fitteste 75-Jährige, den es landauf,
landab gibt. Und nicht nur der fitteste. Auch der aktivste.
Denn Peter Kraus hat sich entschieden, wieder auf Tournee zu gehen! Diese wird eine ganz
besondere werden: Unter dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ wird sich der Ausnahme-
Künstler nach rund 60 Jahren auf der Bühne vom intensiven Tourleben verabschieden.


Runde Geburtstage sind besondere Momente – bedeuten Einkehr, man lässt Vergangenes in
Gedanken aufleben, reflektiert und fragt, was die Zukunft bringen möge. Und so kommt`s nicht
selten vor, dass Veränderungen folgen. „Bei meiner letzten großen Tournee mit über 60 Terminen
habe ich zum ersten Mal bemerkt, dass mich das Reisen und Performen in dieser sehr intensiven
Form angestrengt hat, weil ich vom Typ her so bin, dass ich immer alles gebe und mich nicht
schone. Das wird sich nie ändern. Ich werde sicherlich immer wieder Konzerte geben. Darauf
möchte ich nicht verzichten. Aber ich habe mich mit meiner Familie beraten und beschlossen, dass
ich – was meine Konzerttätigkeit betrifft – kürzer treten werde. Die Tournee 2014 „Das Beste
kommt zum Schluss“ wird definitiv meine letzte große Tour sein.“

Also, schauen wir den Tatsachen ins Gesicht. Peter Kraus wird kürzer treten!
Das ist von ihm eine bewusste Entscheidung – eine Entscheidung für die Zeit! Für seine Zeit und die
vielen schönen Dinge, die ihm ebenso wichtig sind, die es gilt bewusst zu genießen, und für die
bislang, in seinem durch die Bühne ausgefüllten Leben, zu wenig Muße war: Malen, die
Leidenschaft für seine Oldtimer pflegen, Reisen, Golf spielen, um nur einiges zu nennen. Neuerdings
hat er einen Weinberg, um den er sich kümmert, sammelt Erfahrungen mit Weinsorten und
Herstellung. Und da ist natürlich auch seine Familie, die ihn jahrzehntelang teilen musste und sich
jetzt auf fast „100 % Peter“ freut.

Mit 14 bekam Peter Kraus seine erste Filmrolle in Erich Kästners "Das Fliegende Klassenzimmer".
Drei Jahre später stand er zum ersten Mal öffentlich auf der Bühne. „Da war ich Gast bei einem
Konzert von Hugo Strasser im Konzertsaal des Deutschen Museums München. Ein magischer
Moment für mich. Seitdem bin ich unterwegs.“ So begann 1956 Peter Kraus` Siegeszug als Künstler
und Entertainer. Dort im Konzertsaal des Deutschen Museums sang er drei Songs, zwei davon
waren von Elvis Presley. Am nächsten Tag jubelte die Presse: "Deutschland hat einen deutschen
Elvis!"

Dann geht es Schlag auf Schlag. Er wird das Teenageridol, von dem alle träumen! Seine Popularität
wächst von Tag zu Tag. Eine atemberaubende Karriere beginnt: als Sänger, Schauspieler und
Entertainer! Er hat Filmgeschichte, Musikgeschichte und Fernsehgeschichte geschrieben. Er spielte
in über 30 Filmen, produzierte mehr als 100 LP oder CDs, hatte unzählige Hits, eigene
Fernsehshows. Die Liste ist lang, wenn er auf sein Lebenswerk schaut. Man kommt beim Erinnern
an diese vielen Erfolge fast in Atemnot.

Peter Kraus ist ein Mensch, der zeit seines Lebens immer in Bewegung war, keinen Stillstand kennt,
mit immer neuen Ideen und Inspirationen für neue Projekte aufwarten konnte. Aktueller Beweis,
seine Rolle im Kinofilm „Systemfehler – Wenn Inge tanzt“. Die Kritiker überschlagen sich mit Lob für
seine Darstellung des coolen Onkel Herb, einem Ex-Schlagerstar. Hier beweist Peter Kraus wieder
einmal sein großes komödiantisches und schauspielerisches Talent.

Zeitgleich arbeitet er aber schon wieder an einer neuen, seiner letzten großen Tournee -„Das Beste
kommt zum Schluss“-die ihn im Herbst 2014 in 34 Städte in Deutschland, Österreich und der
Schweiz führen wird.

Lebewohl zu sagen fällt niemals leicht. Und dass es dabei sicherlich auch melancholische Töne
geben wird, ist möglich und nachvollziehbar. Es liegen so viele erfolgreiche Jahre hinter ihm, viele
unvergessliche Momente, die er mit seinen Fans und dem Publikum teilt und die verbinden.
Aber, va bene, Peter Kraus wäre nicht Peter Kraus: Die Freude darüber, diesen wunderbaren Anlass
zu nutzen, sein übervolles Leben Revue passieren zu lassen, ist größer. Mit einem Peter Kraus in
Bestform! –unterhaltsam, humorvoll und mit dem für ihn so typischen Schuss Ironie. Dabei wird er
nur Hits singen – seine und auch die von anderen Interpreten. Es wird ein Konzertabend, der das
Publikum zum Mitsingen und Tanzen animieren soll. Er will es richtig krachen lassen! Und so seinem
Publikum für seine langjährige Treue mit einem vergnüglichen und stimmungsvollen Abend
„DANKE!“ sagen.

Nicolle Cassel, Sopran; Dieter Wagner, Tenor; Frederic Mörth, Violine; Maria Pavlova, Viola; Philipp Hagemann, Violoncello; René Speer, Klavier; Hartmut Zimmermann, Trompete/ Leitung

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Hermann Berens, Johannes Brahms, Christoph Willibald Glucl, Giacomo Meyerbeer, Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Johann Strauß, Henryk Wieniawski und Robert Schumann


Eintrittskarten bei:
Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH, Am Elsterwehr 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341/ 48493-15

Veranstalter: Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation
BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Silvana Schröder, Choreografie

Richard Wagner
Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen

Richard Wagner
Vorspiel und Isoldes Liebestod aus der Oper "Tristan und Isolde" WWV 90

Magnus Lindberg
Corrente

Mathilde Wesendonck war Muse und Geliebte Richard Wagners zugleich. Ihr widmete er das »Rheingold«-Vorspiel, ihre Gedichte setzte er in Noten – mehr aus Zuneigung, denn aus Überzeugung von ihrem Talent. Ihr Mann, Otto Wesendonck, war gleichzeitig Mäzen Wagners im Züricher Exil. Diese folgenschwere Dreiecksbeziehung beflügelte den großen Komponisten schließlich zu seiner Oper »Tristan und Isolde«. Die poetischen Kompositionen inspirierten Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder zu einem Ballettabend, der den Spannungsverhältnissen zwischen Menschen, zwischen Liebenden, nachspürt.

Die Choreografen erzählen die Geschichte eines (Liebes)Rausches, der sich verkehrt in taumelnde Unsicherheit, gefolgt von Wanderjahren auf der Suche nach Utopia. Der Ballettabend ist eine Auseinandersetzung des Leipziger Balletts mit dem Schaffen von Richard Wagner im Wagnerjahr 2013.


Preise: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Mitsuko Uchida

Franz Schubert
Vier Impromptus D 935

-Pause-

Ludwig van Beethoven
33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli C-Dur op. 120 ("Diabelli-Variationen")


Preise: 28 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Nicolle Cassel, Sopran; Dieter Wagner, Tenor; Frederic Mörth, Violine; Maria Pavlova, Viola; Philipp Hagemann, Violoncello; René Speer, Klavier; Hartmut Zimmermann, Trompete/ Leitung

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Hermann Berens, Johannes Brahms, Christoph Willibald Glucl, Giacomo Meyerbeer, Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Johann Strauß, Henryk Wieniawski und Robert Schumann


Eintrittskarten bei:
Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH, Am Elsterwehr 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341/ 48493-15

Veranstalter: Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Giacomo Puccini
Tosca / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 65,50/63,50/60/54/46 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Was immer auch kommt
Neues Album und Tournee 2014

Feuertaufe mit Bravour bestanden: Am Montagabend präsentierte Roger Cicero live und mit voll
besetzter Big Band sein neues Album „Was immer auch kommt“, das an diesem Freitag, 28.03.2014 bei Warner Music / starwatch erscheint.

Mehr als 150 geladene Gäste begrüßte Gastgeber Bernd Dopp, Chairman & CEO Warner Music Central Europe, in der exklusiven Event-Location „The Box“ im Hamburger Stadtteil Altona.
Darunter waren neben einem Großaufgebot an Medienvertretern auch zahlreiche Prominente, Freunde und Weggefährten des Künstlers wie Sänger Sasha, mit dem Cicero jüngst gemeinsam in Südafrika drehte, ZEIT-Chefredakteur und „3nach9“-Moderator Giovanni di Lorenzo,
Konzertveranstalter Dieter Semmelmann, Anna Depenbusch, Johannes Oerding, Jon Flemming
Olsen, Moderatorin Nova Meierhenrich und Stimmimitator Jörg Knör, die allesamt gemeinsam mit
Roger Cicero die Veröffentlichung des neuen Albums feierten.

„Was immer auch kommt“ ist Roger Ciceros fünftes Album bei Warner Music / starwatch.
Produziert wurde es, wie der Vorgänger „In diesem Moment“, von Kiko Masbaum und Roland
Spremberg. Die erste Single-Auskopplung „Wenn es morgen schon zu Ende wär“ ist bereits im Handel erhältlich.

Roger Cicero hat sich viel Zeit gelassen, um Songs für sein neues Album zu schreiben. Immer wieder
zog er sich in diverse Studios zurück, arbeitete mit verschiedenen Teams, feilte an Texten, die sein
Leben widerspiegeln. 2013 stand aber auch im Zeichen seiner Jazz Experience. Um den nötigen
Abstand zu haben, besann sich Roger Cicero auf seine musikalischen Wurzeln und begeisterte mit
seinem Jazztrio bei einigen ganz besonderen Konzerten im kleinen Kreis.

Mit den neuen Songs im Gepäck kehrt der vielseitige Ausnahmekünstler auf die großen Bühnen zurück: Wie immer voller Spielfreude geht Roger Cicero mit seiner 13-köpfigen Bigband ab Sommer 2014 auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Der Wahl-Hamburger holte den Sound aus den 50ern ins Hier und Jetzt und machte ihn für das 21.
Jahrhundert salonfähig. Doch längst hat er die Grenzen des Swings überschritten und sein Repertoire um Jazz und Soul, Funk und Pop erweitert. Mit jedem neuen Projekt, jedem Album und jeder Erfahrung entwickelt er sich als Musiker weiter und überrascht so sein Publikum mit immer neuen Facetten. Sein Geheimnis? Er nimmt sich die Zeit, genau hinzuschauen und neue Dinge auszuprobieren.

Mit seiner unverwechselbaren Stimme, seinem Humor und seinen außergewöhnlichen Entertainer-
Qualitäten wird Roger auch 2014 seine Fans begeistern.

Freuen Sie sich auf Roger Cicero mit seiner Bigband, wie Sie ihn kennen: Musiker durch und durch –
charmant, virtuos, leidenschaftlich. Was immer auch kommt!

OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Charles Gounod
Faust / Oper in fünf Akten

Oper in vier Akten von Charles Gounod | Text von Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré, nach Carrés Drame fantastique »Faust et Marguerite« (1850) und »Faust. Der Tragödie erster Teil« (1806) von Johann Wolfgang von Goethe in der Übersetzung von Gérard de Nerval | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Der Wunsch klingt verführerisch: noch einmal das Rad der Zeit zurückdrehen und die Freuden ewiger Jugend genießen! Doch die Folgen sind fatal. Um den Preis seiner eigenen Seele verschreibt sich Faust in einem Akt von Verzweiflung und Lebensüberdruss dem Teufel, um ein letztes Mal das pralle Leben am eigenen Leibe zu spüren. Doch mit seinem Alter verliert Faust auch seine Reife, sein Verantwortungsbewusstsein. Und so entpuppt sich die Liebe zu Margarethe als ein blindes Abenteuer. Margarethe, die ursprüngliche Titelfigur von Gounods Oper, wird zum Spielball eines rücksichtslosen Deals.
Charles Gounod reduziert in seiner Adaption von Goethes Klassiker die Geschichte auf die sogenannte Gretchen-Tragödie. Zugleich kostet er die opernhaften Szenen des Stoffs voll aus. Das Augenmerk seiner Faust-Oper liegt dabei insbesondere auf der schillernden Figur des Mephisto, Taschenspieler und Verführer der Massen, gewitzter Sympathieträger und rücksichtsloser Spielführer von Krieg, Tod und Verderben gleichermaßen.
Mit Charles Gounods Oper »Faust« bringt die Oper Leipzig zum Jubiläum der Stadt jenen Stoff auf die Bühne, der wie kein zweiter mit Leipzig verbunden ist. Hier hat Goethe studiert, hier wurde er zu einer zentralen Szene seines »Faust«, der Studentenszene in Auerbachs Keller, inspiriert. Immer wieder überrascht Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema, der zuletzt Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig inszenierte, mit Bilderwelten, die mit den herkömmlichen Sichtweisen brechen, ohne dabei zu verstören.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Landesjugendorchester Sachsen; Daniel Tauber, Violine; Tobias Bäz, Violoncello; Alma-Elisabeth Stoye, Viola da Gamba; Anna-Maria Wünsch, Viola; Milko Kersten

Bernd Alois Zimmermann
Un "petit rien"

Paul Büttner
Heroische Ouvertüre

Carsten Hennig
weit und nah für Viola, Viola da Gamba und Kammerorchester
(Uraufführung Auftragswerk Sächsischer Musikrat e.V..)

Johannes Brahms
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102


Preise: 13,10 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Sächsischer Musikrat e.V.

Veronika Starke, Violine; Johanna Berndt, Violine; Katharina Dargel, Viola d’amore/Viola; Immo Schaar, Violine/Viola; Veronika Wilhelm, Violoncello; Rainer Hucke, Kontrabass; Stefan Maass, Laute/Barockgitarre; Michael Schönheit, Orgelpositiv/Cembalo

Antonio Vivaldi
Concerto für Viola d'amore, Laute, Streicher und Basso continuo d-Moll RV 540

Antonio Vivaldi
Concerto für Violoncello, Streicher und Basso continuo a-Moll RV 422

Antonio Vivaldi
Concerto für Violine, Orgel, Streicher und Basso continuo C-Dur RV 774

-Pause-

Antonio Vivaldi
Concerto für Viola d'amore, Streicher und Basso continuo D-Dur RV 392

Antonio Vivaldi
Concerto für Cembalo, Streicher und Basso continuo A-Dur RV 780

Antonio Vivaldi
Sinfonia h-Moll RV 169 ("Al Santo Sepolcro")

Antonio Vivaldi
Concerto grosso d-Moll op. 3/11 RV 565 - aus "L'estro armonico"


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 59,90/53,90/49,90 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: World Wide Events DL GmbH

Über die Veranstaltung

Der King lebt!
Willkommen zur Show der Superlative, willkommen zu

One Night in Vegas mit The Voice of Elvis

Rio, der Superstar unter den Elvis Interpreten geht mit „The Tennessee Orchestra“ und dem „Vegas Choir“ auf große Europatour um dort sein Publikum in Ekstase zu versetzen. Nicht umsonst trägt Rio unter anderem den Titel Elvis Tribute Artist des Jahrhunderts.
Während seiner jährlichen Auftritte in den USA und dort vor allem in Las Vegas, schaut Rio regelmäßig bei alten Weggefährten Presleys vorbei. Als einzigem Impersonator der Welt wird ihm dort regelmäßig die Ehre zu Teil, mit Mitgliedern der Original-Elvis-Presley-Band auf der Bühne zu stehen. Sein Können bewies er in Vegas auf mehreren tausend Liveshows und Wettbewerben, bei denen er unzählige Preise gewinnen konnte. Doch nicht nur zu Elvis´ Bühnenweggefährten wird ein enger Kontakt gepflegt, auch der Original – Schneider des King of Rock ´n´ Roll zählt als guter Freund und ist für sämtliche Bühnenoutfits der ONE NIGHT IN VEGAS SHOW verantwortlich.

Auf der diesjährigen Herbst-Tour werden die Hits wie „In The Ghetto“, „Heartbreak Hotel“ oder „Love Me Tender“ nicht nur eingefleischte Fans von den Sitzen reißen. „Als wäre es das Original“ hört man ein begeistertes Publikum bereits nach den ersten Minuten sagen. Doch nicht nur die Stimme steht bei diesem außergewöhnlichen Projekt im Vordergrund: die eigens gecastete Bigband „The Tennessee Orchestra“, der zauberhafte „Vegas Choir“ und das attraktive Tanzensemble werden Sie in die Welt von Las Vegas entführen.

Machen Sie sich auf ein einmaliges Erlebnis gefasst! Weitere Infos zur Show erhalten Sie auf: www.ww-events.com

Tristan Thery, Violine; Anton Jivaev, Viola; Nicolas Defranoux, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento Es-Dur KV 563 ("Großes Trio")

Jean Françaix
Trio für Violine, Viola und Violoncello

Leipzigs Kultur hat viel Spannendes zu bieten,
das sich leicht mit dem Arbeitsalltag verbinden
lässt und auch Entspannung bieten kann.
Diesen Gedanken verfolgen bereits in der
achten Saison die „After Work Concerts“ des
Gewandhauses. Sie richten sich an all jene, die
sich im direkten Anschluss an die Arbeit nicht
gleich dem hektischen Berufsverkehr aussetzen
möchten, sondern Lust haben auf einen
sinnlich-genussvollen Ausklang mit Musik
in entspannender Lounge-Atmosphäre sowie
Getränken, Cocktails und leichten Snacks
vom Buffet. Beim „After Work Concert“
beginnen um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) jeweils
circa 45-minütige Programme auf der Barlach-
Ebene des Hauptfoyers, gleichzeitig und im
Anschluss ist die Barlach-Bar mit bester Aussicht
auf den abendlichen Augustusplatz
geöffnet. Kommen Sie allein, mit Freunden
oder Geschäftspartnern und freuen Sie sich
auf gute Musik und gute Gespräche.


Preise: 17 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Leipziger Streichquartett; Stefan Arzberger, Violine; Tilman Büning, Violine; Ivo Bauer, Viola; Matthias Moosdorf, Violoncello

Joseph Haydn
Streichquartett f-Moll Hob. III:35

Ludwig van Beethoven
Streichquartett C-Dur op. 59/3

-Pause-

Max Reger
Streichquartett Es-Dur op. 109


Preise: 20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Preis ermaessigt: 16 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

25 Jahre – ein Vierteljahrhundert – fühlen sich
wie eine kleine Ewigkeit an. Und dennoch: das
Leipziger Streichquartett feiert Geburtstag! Über
2500 Konzerte in über 50 Ländern, fast 100 CDs,
5 ECHO-Klassik-Preise und, und, und …
Wie kann man das feiern – ohne sich zu feiern?
Musik ist die Antwort!
An zwei thematischen Wochenenden, jeweils im
Oktober 2014 und 2015 am Leipziger Gewandhaus,
mit Auftragswerken in Kooperation mit
der Library of Congress in Washington, gemeinsam
mit vielen Gästen und bekannten Festivals,
in der Berliner Philharmonie, dem Auditorio
Nacional in Madrid, dem Beethoven-Haus in
Bonn, Mostly Mozart in New York und der
Gedai Arts University in Tokyo. Feiern Sie mit!

Romantische Orgelmusik

Michael Schönheit

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate für Orgel f-Moll op. 65/1 MWV W 56
(über den Choral "Was mein Gott will, das g'scheh allzeit".)

Julius Reubke
Sonate für Orgel c-Moll ("Der 94. Psalm")

-Pause-

Johann Gottlob Töpfer
Choralfantasie "Jesu, meine Freude"

Franz Liszt
Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam"


Preise: 14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Leipziger Streichquartett; Stefan Arzberger, Violine; Tilman Büning, Violine; Ivo Bauer, Viola; Matthias Moosdorf, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett d-Moll KV 421 (KV 417b)

Ludwig van Beethoven
Streichquartett f-Moll op. 95 ("Quartetto serioso")

-Pause-

Béla Bartók
5. Streichquartett Sz 102


Preise: 20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Preis ermaessigt: 16 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

25 Jahre – ein Vierteljahrhundert – fühlen sich
wie eine kleine Ewigkeit an. Und dennoch: das
Leipziger Streichquartett feiert Geburtstag! Über
2500 Konzerte in über 50 Ländern, fast 100 CDs,
5 ECHO-Klassik-Preise und, und, und …
Wie kann man das feiern – ohne sich zu feiern?
Musik ist die Antwort!
An zwei thematischen Wochenenden, jeweils im
Oktober 2014 und 2015 am Leipziger Gewandhaus,
mit Auftragswerken in Kooperation mit
der Library of Congress in Washington, gemeinsam
mit vielen Gästen und bekannten Festivals,
in der Berliner Philharmonie, dem Auditorio
Nacional in Madrid, dem Beethoven-Haus in
Bonn, Mostly Mozart in New York und der
Gedai Arts University in Tokyo. Feiern Sie mit!

+49 341 1270 280 Tickets: 10 Uhr — 18 Uhr

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