May 2013


price: 40/37/34/28 EUR adding presell charge
organizer: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Live in Concert 2013

Sie sind seit zehn Jahren auf Bühnen überall in der Welt zuhause – mit einem “Best-Of”Programm
feiern die Musikerinnen des Hamburger Quartetts Salut Salon dieses Jahr ihr
Jubiläum. Dafür sind die Quartett-Gründerinnen Angelika Bachmann (Violine) und Iris Siegfried
(Violine und Gesang) in den vergangenen Monaten neben ihren Tourverpflichtungen
zusammen mit Sonja Lena Schmid (Violoncello) und Anne-Monika von Twardowski (Klavier)
immer wieder in die musikalischen Archive ihrer eigenen Geschichte abgetaucht. Was
die vier Musikerinnen, die es wie kaum eine andere kammermusikalische Formation verstehen,
mit virtuoser Spielfreude, Instrumentalakrobatik, Charme und Humor ihr Publikum
klassische zu verführen, von dort mitgebracht haben, kommt jetzt neu arrangiert auf die
Bühne. Premiere des Jubiläumsprogramms „Dichtung und Wahrheit“ ist am Juni im Hamburger
Thalia Theater.

Wenn Wahrheit meint, dass die Biografie eines Quartetts erzählt wird, und man durchaus
bereit ist, sich dabei an Fakten und Daten zu halten (etwa, dass 2002 mit den Vorbereitungen
auf das erste große Konzert in der Hamburger Laeiszhalle alles begann), dann steht
Dichtung für die fantastischen Momente eines musikalischen Vierer-Lebenslaufs. In den
Geschichten vom Quartett auf Reisen gehen Koffer verloren, werden Nebelmaschinen gesprengt,
kommen Geigen allein und per Kurier zum Konzert. Zu den Lektionen, die das Leben
speziell für tourende Musikerinnen bereit hält, gehören auch hilfreiche. Etwa: Quartett
geht auch zu dritt. Was für den Fall, die Cellistin säße im falschen Zug, sehr beruhigend
sein kann.

Neben aller Rechnerei lässt sich über das Jubiläumsprogramm von Salut Salon frei nach
Goethe (immerhin ist er Pate des Programmtitels) sagen, dass es neben musikalischer Essenz
auch um das geht, was wahr ist, wahr sein könnte oder wahrscheinlich wahr war.
Wahrheit gibt es bekanntlich nur im Plural und ist letztlich eine Metapher, ein Bild, das Orientierung
gibt – und gut klingt. Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit alten Bekannten
und bekannten Stücken: Johannes Brahms und sein Ungarischer Tanz Nr.2, Franz Liszt mit
Lebenstraum und Puppe Oskar am Klavier, leidenschaftlicher Tango Nuevo von Astor Piazolla,
virtuose Wettläufe auf Noten von Fritz Kreisler, Felix Mendelssohn-Bartholdy ohne
Worte.

Wie alles anfing? Bei Goethe bekanntlich unter dem Blick eines gestrengen Mondes. Bei
Salut Salon mit Bachs Doppelkonzert in d-moll. Wer sich daran noch erinnert , dürfte schon
ziemlich lange Fan oder Freund sein – beste Voraussetzungen, um zwischen Dichtung und
Wahrheit unterscheiden zu können. Verlassen sollte man sich darauf allerdings nicht. Salut
Salon bleiben überraschend, nicht nur musikalisch.

Das liegt vielleicht an diese seltenen Fähigkeit, den wichtigen Dingen wie Nebensächlichkeiten
im Leben nicht nur Sinn, sondern auch Unsinn abzugewinnen. Dirigent Simon Rattle
rät in dem Film „Rhythm is it“: „Du musst den Sinn für Unsinn entwickeln und dich dann im
richtigen Moment hineinstürzen.“ Musikalischen Mut dieser Art beweisen Salut Salon auch
in ihrem Jubiläumsprogramm – und mit Klassik, Tango, Chansons und Virtuoser Kammermusik.
Nach der Premiere am 26. Juni spielen Salut Salon noch bis zum 15. Juli im Hamburger
Thalia Theater. Im September gehen die vier Musikerinnen dann wieder auf Tournee durch
Deutschland, geben Gastspiele in Europa und weltweit.

Fryderyk Chopin
Nocturne b-Moll op. 9/1

Fryderyk Chopin
Nocturne Es-Dur op. 9/2

Ludwig van Beethoven
Sonate f-Moll op. 57 ("Appassionata")

Pause

Ludwig van Beethoven
Sonate c-Moll op. 13 ("Pathétique")

Ludwig van Beethoven
Sonate cis-Moll op. 27/2 ("Mondscheinsonate")


price: 25 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Konzertdirektion Lee e.K.

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach
Kantate "Gott fähret auf mit Jauchzen" BWV 43


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
organizer: Thomaskirche Leipzig

Kaum ein Instrument ist so faszinierend, aber auch so verwirrend und mysteriös wie die Orgel. Gewandhausorganist Michael Schönheit bietet einen spannenden Einblick in das Instrument mit vielen aufregenden Details.

Diese Veranstaltung ist ein Angebot der Musikvermittlung am Gewandhaus zu Leipzig und ausschließlich für Kinder bis 12 Jahre bestimmt.

Von der Musikvermittlung am Gewandhaus empfohlen: Ab 6 Jahren



Eintritt frei. Dauer: Ca. 1 Stunde. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Anmeldung erforderlich. Wir empfehlen im Anschluss den Besuch der Orgelstunde um 17 Uhr. Tickets für die Orgelstunde (6 EUR zzgl. VVK-Gebühr) an der Gewandhauskasse.

organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


price: 20/16 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Michael Schönheit

Johann Sebastian Bach
Fantasie G-Dur BWV 572 ("Pièce d'Orgue")

Johann Christian Leberecht Kittel
Choral "Straf mich nicht in deinem Zorn" mit vier Variationen

Adolf Friedrich Hesse
Variationen über ein Originalthema für die Orgel op. 47

César Franck
Prélude, fugue et variation h-Moll op. 18

César Franck
1. Choral E-Dur

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge h-Moll BWV 544


price: 6 EUR adding presell charge
organizer: Gewandhaus zu Leipzig
OPER - PREMIERE

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Das Rheingold

Vorabend zum Bühnenfestspiel »Der Ring des Nibelungen« | Text vom Komponisten

Als Vorabend zu Richard Wagners monumentalem Weltdeutungsmythos exponiert das »Rheingold« die zentralen Themen dieser Tetralogie. »Nur wer der Liebe Macht entsagt«, der vermag das Gold des Rheines zum Ring zu schmieden, der die Weltherrschaft verleiht. Liebe und Macht schließen sich aus, so die Erkenntnis, die am Anfang dieses Zyklus’ steht. Es ist das tiefe Es in den Streichern, das uns die Idee eines natürlichen Urzustands musikalisch sinnfällig macht. Doch mit Alberichs Raub des Rheingolds, Wotans größenwahnsinniger Idee eines Repräsentationsbaus als Symbol längst verlorener Autorität der Götter, der Überlistung Alberichs durch Loge und Wotan, Alberichs Fluch, schließlich Fafners Brudermord an Fasolt entspinnt sich eine Kette von Verstrickungen, die auch durch die Warnungen der weisen Erda nicht gestoppt werden können.
Zum Wagner-Jubiläum 2013 startet die Oper Leipzig ihren neuen szenischen »Ring des Nibelungen« mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer. Das »Rheingold« ist nicht nur der kürzeste, sondern vielleicht auch der komödiantischste Teil des gesamten »Rings«. Götter sind eben auch nur Menschen ...


price: 78/73/68/57/47/41/20 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


price: 20/16 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Veronika Wilhelm, Violoncello

Johann Sebastian Bach
5. Suite für Violoncello c-Moll BWV 1011

György Ligeti
Sonate für Violoncello

-Pause-

Zoltán Kodály
Sonate für Violoncello op. 8


price: 11/9 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig
BALLETT

Gewandhausorchester; William Lacey, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Silvana Schröder, Choreografie

Richard Wagner
Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen

Richard Wagner
Vorspiel und Isoldes Liebestod aus der Oper "Tristan und Isolde" WWV 90

Magnus Lindberg
Corrente

Mathilde Wesendonck war Muse und Geliebte Richard Wagners zugleich. Ihr widmete er das »Rheingold«-Vorspiel, ihre Gedichte setzte er in Noten – mehr aus Zuneigung, denn aus Überzeugung von ihrem Talent. Ihr Mann, Otto Wesendonck, war gleichzeitig Mäzen Wagners im Züricher Exil. Diese folgenschwere Dreiecksbeziehung beflügelte den großen Komponisten schließlich zu seiner Oper »Tristan und Isolde«. Die poetischen Kompositionen inspirierten Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder zu einem Ballettabend, der den Spannungsverhältnissen zwischen Menschen, zwischen Liebenden, nachspürt.
Die Choreografen erzählen die Geschichte eines (Liebes)Rausches, der sich verkehrt in taumelnde Unsicherheit, gefolgt von Wanderjahren auf der Suche nach Utopia. Der Ballettabend ist eine Auseinandersetzung des Leipziger Balletts mit dem Schaffen von Richard Wagner im Wagnerjahr 2013.


price: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig
Das Konzertereignis 2013

Ich liebe das Leben
VICKY LEANDROS


price: 58/52/45/35 EUR adding presell charge
organizer: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Ich liebe das Leben
VICKY LEANDROS
Das Konzertereignis 2013

Ab April 2013 ist das Leben wieder ein bisschen liebenswerter! Denn Vicky Leandros schenkt uns mit einer neuen Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz wunderbare Konzertereignisse. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme präsentiert sie live ihre Hits von damals und heute.
Vor 40 Jahren, genauer am 25. März 1972 war es, als die damals 19-jährige Vicky Leandros im schottischen Edinburgh mit „Après toi“ den Grand Prix d’Eurovision de la Chanson gewann. Dieser Erfolg machte sie über Nacht zum internationalen Star.
7,8 Millionen Tonträger dieses Siegerhits gingen allein in jenem Jahr über die Ladentheken und das amerikanische Musikmagazin Billboard krönte sie zum „Best-Selling-Artist Worldwide 1972“. Der Song wurde in insgesamt sieben Sprachen veröffentlicht und eroberte die Welt. Vicky Leandros hat Musikgeschichte geschrieben: Sieg beim Grand Prix, weltweit über 55 Millionen verkaufte Platten, mehr als 500 Longplay-Veröffentlichungen, Tourneen durch unzählige Länder und zahlreiche Gold- und Platinauszeichungen – die Erfolgsbilanz der Künstlerin ist überwältigend.
Mit unverwechselbarer Stimme und großer musikalischer Bandbreite gelingt der Sängerin und Entertainerin der Spagat zwischen Chanson, Pop, Soul, Schlager und Folklore. Sie begeistert ihr großes und treues Publikum mit Hits wie „Ich liebe das Leben“ und „Ich hab‘ die Liebe geseh‘n“, mit Chansons wie „Ne me quitte pas“, mit griechischen Liedern, mit Rocksongs wie „Fire and rain“ - und natürlich mir ihrem bisher größten deutschen Erfolg „Theo, wir fahr‘n nach Lodz“.
Als Sechsjährige kam Vicky Leandros mit ihrer Familie nach Deutschland. Sieben Jahre später machte sie mit ihrer erfolgreichen ersten Single „Messer, Gabel, Schere, Licht“ auf sich aufmerksam. Von da an bescherte sie einer rasant wachsenden Fangemeinde zeitlose Lieder, die geradezu Kult wurden.
Dass sie eine Frau ist, die nie stillsteht und eine Meinung hat, beweist sie unter anderem, indem sie sich aktiv politisch engagiert und sich konsequent für soziale Zwecke einsetzt. Vicky Leandros ist eine vielschichtige und beeindruckende Persönlichkeit, die weit mehr ist, als eine Sängerin!

Das 40-jährige Jubiläum des Riesenerfolges von „Après toi“, auch unter dem deutschen Titel „Dann kamst du“ bekannt, nimmt die Sängerin nun zum Anlass, eine neue Tournee zu starten: „Ich liebe das Leben – Das Konzertereignis 2013“.

Veni, vidi, Vicky – wir freuen uns auf Dich!

Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR
Restkarten ab 22.4.2013 in der Musikalienhandlung OELSNER

organizer: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR
Restkarten ab 22.4.2013 in der Musikalienhandlung OELSNER

organizer: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR
Restkarten ab 22.4.2013 in der Musikalienhandlung OELSNER

organizer: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR
Restkarten ab 22.4.2013 in der Musikalienhandlung OELSNER

organizer: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

price: 4,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Schülergruppen 2 EUR pro Person
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Leonidas Kavakos, Violine

Johannes Brahms
Tragische Ouvertüre op. 81

Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

-Pause-

Johannes Brahms
4. Sinfonie e-Moll op. 98

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

price: 52/43/34/26/16/5 EUR adding presell charge
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

„Ich wollte Dich natürlich bitten zu korrigieren, meinte, Du solltest nach keiner Seite eine Entschuldigung haben – weder Respekt vor der zu
guten Musik, noch die Ausrede, die Partitur lohne der Mühe nicht. Nun bin ich zufrieden, wenn Du ein Wort sagst, und vielleicht einige hineinschreibst: schwer, unbequem, unmöglich usw.“ Mit diesen Worten sandte Johannes Brahms im August 1878 die Solostimme des Violinkonzertes an seinen Freund Joseph Joachim, der sich schon seit langem ein Konzert von ihm wünschte. In welchem Umfang
Brahms die Vorschläge des berühmten Virtuosen
berücksichtigte, ist nicht mehr bis ins Einzelne
festzustellen; ein Kritiker, der die Uraufführung
am Neujahrstag 1879 im Leipziger Gewandhaus hörte, fand jedenfalls, der Solopart sei „technisch so schwierig und heikelig geartet, daß selbst Joachim, der gestählte und kampfgewohnte Ringer, ihrer nur mit ersichtlicher Anstrengung Herr wurde“, zumal er es schwer hatte, sich „dem reich ausgestatteten ...
Orchester gegenüber zu behaupten“. Gleichwohl
wurde er, ebenso wie der Komponist, der „auch in höchsteigener Person als Dirigent fungirte“, vom Publikum „durch reichen Beifall und einhellige Hervorrufe ausgezeichnet“.
Es stürme und tobe hier nicht mehr so gewaltig wie in der c-Moll-Sinfonie – die das Werk durchziehende Stimmung sei „mehr elegischer Art“, meinte ein Kritiker, nachdem Brahms seine Vierte Sinfonie zum ersten Mal im Gewandhaus dirigiert hatte. Das war im Februar 1886, wenige Monate nach der Meininger
Uraufführung. Tatsächlich bleibt am Schluss
des kampferfüllten ersten Satzes eine Wehmut
zurück, die auch die folgenden Sätze überschattet,
und wenn dann mit lastenden Akkorden das tiefernste Passacaglia-Thema des Finales einsetzt, schwindet auch die letzte Hoffnung auf einen versöhnlichen Schluss. Die schicksalhafte Unerbittlichkeit, mit der Variation auf Variation folgt, zwingt zu atemlosem Lauschen bis zum düsteren Schluss.
Die Vierte Sinfonie war die letzte Musik, die Brahms vor seinem Tod hörte. Die Aufführung am 7. März 1897 in Wien gestaltete sich zum größten
Triumph, der ihm dort je zuteil geworden war. Als er sich, bereits von schwerer Krankheit gezeichnet,
an der Brüstung seiner Loge zeigte, „erhob sich das Orchester von seinem Sitze und alles grüßte und winkte zu dem Drobenstehenden hinaus“. Im
Jahr zuvor hatte er die Sinfonie, von Arthur Nikisch dirigiert, noch einmal im Gewandhaus gehört und
ebenfalls „die begeistertsten, kaum
endenwollenden Huldigungen“ empfangen.

Gewandhausorchester; Riccardo Chailly, Dirigent; Leonidas Kavakos, Violine

Johannes Brahms
Tragische Ouvertüre op. 81

Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

-Pause-

Johannes Brahms
4. Sinfonie e-Moll op. 98

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

price: 52/43/34/26/16/5 EUR adding presell charge
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

„Ich wollte Dich natürlich bitten zu korrigieren, meinte, Du solltest nach keiner Seite eine Entschuldigung haben – weder Respekt vor der zu
guten Musik, noch die Ausrede, die Partitur lohne der Mühe nicht. Nun bin ich zufrieden, wenn Du ein Wort sagst, und vielleicht einige hineinschreibst: schwer, unbequem, unmöglich usw.“ Mit diesen Worten sandte Johannes Brahms im August 1878 die Solostimme des Violinkonzertes an seinen Freund Joseph Joachim, der sich schon seit langem ein Konzert von ihm wünschte. In welchem Umfang
Brahms die Vorschläge des berühmten Virtuosen
berücksichtigte, ist nicht mehr bis ins Einzelne
festzustellen; ein Kritiker, der die Uraufführung
am Neujahrstag 1879 im Leipziger Gewandhaus hörte, fand jedenfalls, der Solopart sei „technisch so schwierig und heikelig geartet, daß selbst Joachim, der gestählte und kampfgewohnte Ringer, ihrer nur mit ersichtlicher Anstrengung Herr wurde“, zumal er es schwer hatte, sich „dem reich ausgestatteten ...
Orchester gegenüber zu behaupten“. Gleichwohl
wurde er, ebenso wie der Komponist, der „auch in höchsteigener Person als Dirigent fungirte“, vom Publikum „durch reichen Beifall und einhellige Hervorrufe ausgezeichnet“.
Es stürme und tobe hier nicht mehr so gewaltig wie in der c-Moll-Sinfonie – die das Werk durchziehende Stimmung sei „mehr elegischer Art“, meinte ein Kritiker, nachdem Brahms seine Vierte Sinfonie zum ersten Mal im Gewandhaus dirigiert hatte. Das war im Februar 1886, wenige Monate nach der Meininger
Uraufführung. Tatsächlich bleibt am Schluss
des kampferfüllten ersten Satzes eine Wehmut
zurück, die auch die folgenden Sätze überschattet,
und wenn dann mit lastenden Akkorden das tiefernste Passacaglia-Thema des Finales einsetzt, schwindet auch die letzte Hoffnung auf einen versöhnlichen Schluss. Die schicksalhafte Unerbittlichkeit, mit der Variation auf Variation folgt, zwingt zu atemlosem Lauschen bis zum düsteren Schluss.
Die Vierte Sinfonie war die letzte Musik, die Brahms vor seinem Tod hörte. Die Aufführung am 7. März 1897 in Wien gestaltete sich zum größten
Triumph, der ihm dort je zuteil geworden war. Als er sich, bereits von schwerer Krankheit gezeichnet,
an der Brüstung seiner Loge zeigte, „erhob sich das Orchester von seinem Sitze und alles grüßte und winkte zu dem Drobenstehenden hinaus“. Im
Jahr zuvor hatte er die Sinfonie, von Arthur Nikisch dirigiert, noch einmal im Gewandhaus gehört und
ebenfalls „die begeistertsten, kaum
endenwollenden Huldigungen“ empfangen.


geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

organizer: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

organizer: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

organizer: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

MDR Sinfonieorchester; Beibei Wang, Percussion; Kristjan Järvi, Dirigent

Carl Nielsen
Aladdin-Suite

Tan Dun
Paper Concerto for paper percussion and orchestra

Igor Strawinsky
Der Feuervogel - Suite

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

price: 36/32/27/21,50/14 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
reduced price: 30/27/23/18,50/12 EUR adding presell charge
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
organizer: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Federico Colli; 1. Preisträger der Leeds International Pianoforte Competition

Wolfgang Amadeus Mozart
Sechs Variationen über "Salve, tu Domine" aus der Oper "I filosofi immaginarii" von Giovanni Paisiello F-Dur KV 398 (KV 416e)

Franz Schubert
Vier Impromptus D 935

-Pause-

Richard Wagner
Trauermarsch aus der Oper "Götterdämmerung"

Maurice Ravel
Gaspard de la nuit

Kooperation von Gewandhaus zu Leipzig, Steinway & Sons, Leeds International Pianoforte Competition und MDR Figaro


price: 11/9 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Leipziger Symphonieorchester; Johannes Pell, Dirigent; Verena Barth-Jurca, Sopran; Radoslaw Rydlewski, Tenor; Leipziger Saxophon Quartett; Philharmonischer Kinderchor Dresden; Gunter Berger, Leitung; Peter Zimmer, Moderation


price: 28,50 EUR adding presell charge
organizer: Ensemble INFOTAINMENT

Über die Veranstaltung

Erleben Sie in 120 Minuten ein tierisches Konzertvergnügen. Dazu gehören unter anderem die Begegnung mit dem „Vogelhändler“ und der „Fledermaus“, einige Katzen aus dem Musical “Cats“ sind dabei, es gibt Filmmusik aus der „Konferenz der Tiere“, den Triumphzug aus „Peter und der Wolf“, eine besondere Feier sehr eitler Tiere und eine sehr gute Mitsinge – Gelegenheit bei Volksliedern, die uns in die Tierwelt führen. Das sind nur einige Highlights bei diesem Zoobummel der besonderen Art, exklusiv für den Tag vorbereitet und präsentiert von namhaften Mitwirkenden. Die Gesangssolisten kommen von der Musikalischen Komödie – Oper Leipzig. Die Sopranistin Verena Barth-Jurca hat am Konservatorium in Wien nicht nur klassischen Gesang studiert, sondern auch eine sehr erfolgreiche Ausbildung im Operettenfach und dem Tanz erfahren. Seitdem bekommt sie von Musikkritikern im Lande und international Bestnoten. Der Tenor Radoslaw Rydlewski ist längt der Publikumsliebling der Operettenfreunde in Leipzig. Sein bewundernswertes Können, sein umfangreiches Repertoire werden immer wieder begeistert aufgenommen. Und dies ebenso bei zahlreichen Gastspielen und Teilnahmen an Festivals. Eine ganz besondere Musikfarbe bringt das Leipziger Saxophon Quartett ein. Von diesem renommierten Ensemble allein den alten Brummbär vorgeführt zu bekommen, ist schon ein exzellentes Vergnügen, ganz zu schweigen vom Ausflug ins tierische Karnevalsvergnügen. Professor Gunter Berger, der langjährige Leiter des MDR-Kinderchores, ist seit dieser Spielzeit der Chordirektor der Philharmonie in Dresden. Und dazu gehört auch der Philharmonische Kinderchor, der bei ungezählten Auftritten in Deutschland und auf nahezu allen Kontinenten stets umjubelt wird. Ein Chor der Superlative! Eine Musik-Extraklasse ist natürlich auch das Leipziger Symphonieorchester. Bei dem Konzert am Muttertag im vergangenen Jahr gab es frenetischen Beifall und Standing Ovations. Natürlich wünschte sich das zahlreiche Publikum ein Wiedersehen und das Wiederhören gibt es nun in diesem heiteren Konzert, durch dessen Verlauf MDR-Moderator Peter Zimmer führt.

Gewandhaus-Quartett; Frank-Michael Erben, Violine; Conrad Suske, Violine; Vincent Aucante, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello; Valentin Erben, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett F-Dur KV 590

Anton Webern
Langsamer Satz für Streichquartett

-Pause-

Franz Schubert
Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur D 956


price: 11/9 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

price: 32,75/30,75/27,75 EUR adding presell charge
organizer: Absolute Entertainment Concert GmbH

Über die Veranstaltung

EIN DUO KOMMT SELTEN ALLEIN
Das frische Programm von und mit Volker Heißmann & Martin Rassau


Volker Heißmann und Martin Rassau treiben als Duo seit Jahrzehnten ihre bunten Späße auf der Bühne, mit fränkischen Frotzeleien, einem Haufen Gschmarri und skurrilen Gedanken. Sie sinnieren über die großen und kleinen Alltäglichkeiten, kalauern sich durch allerhand Untiefen des fränkischen Lebens; sie ratschen mit den Zuschauern wie es ihnen gefällt, philosophieren weniger als dass sie lieber jammern und die Tücken des Alltags irgendwie umschiffen. Dabei agieren sie immer witzig, frech und hintersinnig, mit einer großen Portion Selbstironie auf der Bühne!

Das weiblichen Pendant des Duos darf selbstverständlich nicht fehlen: fast schon Kultstatus genießen sie beiden alten Damen Waltraud & Mariechen beim Publikum. Und je älter sie werden, umso mehr geben sie ihren Senf dazu. „Wer nicht alt werden will, muss eben jung sterben!“ ist nur eine ihrer Lebensweisheiten. Hintersinnig und schlagfertig kämpfen sie sich rüstig durch ihr Leben.

Mit vielsprachigem Dialektwitz werden die Spitzen ins Publikum geschleudert, ohne schmerzhafte Wunden zu hinterlassen. Wenn sich Buchstaben überholen und Silben Purzelbäume schlagen, wenn einer besonders dumm schaut, ist Heißmann in seinem Element. Keinen Deut steht ihm Martin Rassau nach. Sein Spaziergang durch die Zuschauerreihen: am besten nicht reagieren, sonst ist man rettungslos im Gestrüpp der Wortakrobatik verloren.

Ihr Stilmittel ist die grelle Überzeichnung, ihr Markenzeichen der fränkische Dialekt, und sie beherrschen die gesamte Klaviatur von Scherz bis Comedy: vom feinen Bonmot über die unerwartete Pointe bis hin zur beißenden Satire, so dass ihr Publikum meist schon nach wenigen Minuten vor Begeisterung tobt. Dass sie sich bei ihren Späßen selbst nicht ausnehmen, macht sie umso sympathischer.

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Dirigent; Lea Fink, Moderation

Richard Wagner
Der Ring ohne Worte - Orchesterquerschnitt aus "Der Ring des Nibelungen"


5 EUR
Restkarten ab 2.5.2013 in der Musikalienhandlung OELSNER

organizer: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

price: 4,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Schülergruppen 2 EUR pro Person
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Dirigent

Richard Wagner
Der Ring ohne Worte - Orchesterquerschnitt aus "Der Ring des Nibelungen"

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

price: 52/43/34/26/16/5 EUR adding presell charge
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Der Zwerg Alberich raubte einst das Gold des Rheines, um daraus den Ring zu schmieden, der ihm unumschränkte Macht sichern sollte. Dafür verfluchte er die Liebe, die ihm versagt blieb. Der Kampf um den Ring, das Symbol der Macht, und der damit verbundene Fluch bestimmen den Inhalt der
vier Musikdramen, die Richard Wagner zu seinem Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ verband. Über ein Vierteljahrhundert arbeitete er an dem Riesenwerk. Die ersten Textentwürfe entstanden
bereits 1848, in den Jahren des Schweizer Exils
begannen die Kompositionsarbeiten, zugleich
kristallisierte sich die Idee eines mehrteiligen Zyklus heraus, und 1852 wurde die Dichtung vollendet. Mehr als zwei Jahrzehnte brauchte das Werk noch, um heranzureifen; erst im November 1874 schloss Wagner die Partitur der „Götterdämmerung“ ab. Inzwischen war der Bau des Bayreuther Festspielhauses im vollen Gange, und Mitte August 1876 war es endlich soweit – im Rahmen der ersten Bayreuther Festspiele ging „Der Ring des Nibelungen“ an vier Abenden über die Bühne.
„Keine runde, keine ausschwingende Melodie,
nicht eine Minute Ruhe für den Sänger.
Unentwegt muss er dem Orchester nachlaufen und
Obacht geben, dass er seinen Ton nicht verliert,
einen Ton, der nicht mehr Bedeutung in der Partitur
besitzt, als einer für das vierte Horn. Dennoch
ist es keine Frage, dass Wagner ein wunderbarer
Sinfoniker ist.“ Peter Tschaikowski

Mit den Sätzen einer gewaltigen „Dramatischen
Sinfonie“ wurde Wagners „Ring“-Tetralogie verglichen, ebenso gut könnte man die grandiose Architektur der Musik aber auch als einen einzigen sinfonischen Monumentalsatz auffassen – in jedem Fall wird man die sinfonische Konzeption der Musik empfinden, die alle vier Stücke zu einem dramatischen Ganzen verbindet. Die sinntragende Rolle, die das polyphone Großorchester mit seinen vielfach verknüpften „Leitmotiven“ für die
innere Entwicklung der Handlung hat, brachte den amerikanischen Dirigenten Lorin Maazel auf den
Gedanken, Passagen aller vier Musikdramen zu einem durchgehenden Orchesterstück von rund
siebzig Minuten Dauer zu verbinden.
Nicht nur Orchesterzwischenspiele wie etwa „Walkürenritt“, „Waldweben“ oder „Trauermarsch“
bezog er ein, sondern auch Partien mit Gesangsstimmen, die aber hier ebenfalls rein orchestral erklingen.
So entstand eine reizvolle Reise durch vier Opernabende, in deren Verlauf fast alle bekannten Motive der „Ring“-Musik anklingen.

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Dirigent

Richard Wagner
Der Ring ohne Worte - Orchesterquerschnitt aus "Der Ring des Nibelungen"

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

price: 52/43/34/26/16/5 EUR adding presell charge
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Der Zwerg Alberich raubte einst das Gold des Rheines, um daraus den Ring zu schmieden, der ihm unumschränkte Macht sichern sollte. Dafür verfluchte er die Liebe, die ihm versagt blieb. Der Kampf um den Ring, das Symbol der Macht, und der damit verbundene Fluch bestimmen den Inhalt der
vier Musikdramen, die Richard Wagner zu seinem Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ verband. Über ein Vierteljahrhundert arbeitete er an dem Riesenwerk. Die ersten Textentwürfe entstanden
bereits 1848, in den Jahren des Schweizer Exils
begannen die Kompositionsarbeiten, zugleich
kristallisierte sich die Idee eines mehrteiligen Zyklus heraus, und 1852 wurde die Dichtung vollendet. Mehr als zwei Jahrzehnte brauchte das Werk noch, um heranzureifen; erst im November 1874 schloss Wagner die Partitur der „Götterdämmerung“ ab. Inzwischen war der Bau des Bayreuther Festspielhauses im vollen Gange, und Mitte August 1876 war es endlich soweit – im Rahmen der ersten Bayreuther Festspiele ging „Der Ring des Nibelungen“ an vier Abenden über die Bühne.
„Keine runde, keine ausschwingende Melodie,
nicht eine Minute Ruhe für den Sänger.
Unentwegt muss er dem Orchester nachlaufen und
Obacht geben, dass er seinen Ton nicht verliert,
einen Ton, der nicht mehr Bedeutung in der Partitur
besitzt, als einer für das vierte Horn. Dennoch
ist es keine Frage, dass Wagner ein wunderbarer
Sinfoniker ist.“ Peter Tschaikowski

Mit den Sätzen einer gewaltigen „Dramatischen
Sinfonie“ wurde Wagners „Ring“-Tetralogie verglichen, ebenso gut könnte man die grandiose Architektur der Musik aber auch als einen einzigen sinfonischen Monumentalsatz auffassen – in jedem Fall wird man die sinfonische Konzeption der Musik empfinden, die alle vier Stücke zu einem dramatischen Ganzen verbindet. Die sinntragende Rolle, die das polyphone Großorchester mit seinen vielfach verknüpften „Leitmotiven“ für die
innere Entwicklung der Handlung hat, brachte den amerikanischen Dirigenten Lorin Maazel auf den
Gedanken, Passagen aller vier Musikdramen zu einem durchgehenden Orchesterstück von rund
siebzig Minuten Dauer zu verbinden.
Nicht nur Orchesterzwischenspiele wie etwa „Walkürenritt“, „Waldweben“ oder „Trauermarsch“
bezog er ein, sondern auch Partien mit Gesangsstimmen, die aber hier ebenfalls rein orchestral erklingen.
So entstand eine reizvolle Reise durch vier Opernabende, in deren Verlauf fast alle bekannten Motive der „Ring“-Musik anklingen.


geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

organizer: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

organizer: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach
Kantate "Also hat Gott die Welt geliebt" BWV 68


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
organizer: Thomaskirche Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Das Rheingold

Vorabend zum Bühnenfestspiel »Der Ring des Nibelungen« | Text vom Komponisten

Als Vorabend zu Richard Wagners monumentalem Weltdeutungsmythos exponiert das »Rheingold« die zentralen Themen dieser Tetralogie. »Nur wer der Liebe Macht entsagt«, der vermag das Gold des Rheines zum Ring zu schmieden, der die Weltherrschaft verleiht. Liebe und Macht schließen sich aus, so die Erkenntnis, die am Anfang dieses Zyklus’ steht. Es ist das tiefe Es in den Streichern, das uns die Idee eines natürlichen Urzustands musikalisch sinnfällig macht. Doch mit Alberichs Raub des Rheingolds, Wotans größenwahnsinniger Idee eines Repräsentationsbaus als Symbol längst verlorener Autorität der Götter, der Überlistung Alberichs durch Loge und Wotan, Alberichs Fluch, schließlich Fafners Brudermord an Fasolt entspinnt sich eine Kette von Verstrickungen, die auch durch die Warnungen der weisen Erda nicht gestoppt werden können.
Zum Wagner-Jubiläum 2013 startet die Oper Leipzig ihren neuen szenischen »Ring des Nibelungen« mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer. Das »Rheingold« ist nicht nur der kürzeste, sondern vielleicht auch der komödiantischste Teil des gesamten »Rings«. Götter sind eben auch nur Menschen ...


price: 78/73/68/57/47/41/20 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach
Kantate "Also hat Gott die Welt geliebt" BWV 68

organizer: Thomaskirche Leipzig

Rolf-Dieter Arens, Klavier; Nike Wagner, Lesung

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge f-Moll BWV 881 - aus "Das wohltemperierte Klavier" Band II Nr. 12

Ludwig van Beethoven
Bagatelle G-Dur op. 126/1

Ludwig van Beethoven
Bagatelle g-Moll op. 126/2

Ludwig van Beethoven
Bagatelle G-Dur op. 126/5

- Lesung -

Richard Wagner
Große Sonate A-Dur op. 4 WWV 26

Franz Liszt
R. W. - Venezia S 201

Franz Liszt
Am Grabe Richard Wagners S 202

Franz Liszt
La lugubre gondola S 200

Franz Liszt
Fantasiestück über Themen aus der Oper "Rienzi" von Richard Wagner S 439

Das Konzert ist Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in seiner Geburtsstadt Leipzig und findet während der Richard-Wagner-Festtage der Stadt Leipzig 2013 statt.
www.wagner-jubilaeum-2013.de


price: 18/14 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

price: 4,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Schülergruppen 2 EUR pro Person
organizer: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Jochen Biganzoli, Inszenierung

Richard Wagner
Die Meistersinger von Nürnberg


price: 70/63/57/48/40/34/20 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Michael Schönheit

Richard Wagner
Vorspiel und Chor aus der Oper "Die Meistersinger von Nürnberg"

Richard Wagner
Brautchor aus der Oper "Lohengrin"

Richard Wagner
Pilgerchor aus der Oper "Tannhäuser"

Richard Wagner
O du, mein holder Abendstern - Cavatine des Wolfram aus der Oper "Tannhäuser"

Richard Wagner
Allmächt'ge Jungfrau - Gebet der Elisabeth aus der Oper "Tannhäuser"

Franz Liszt
Einleitung zum Oratorium "Die Legende von der heiligen Elisabeth"

-Pause-

Franz Liszt
Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam"

Das Konzert ist Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in seiner Geburtsstadt Leipzig und findet während der Richard-Wagner-Festtage der Stadt Leipzig 2013 statt.
www.wagner-jubilaeum-2013.de


price: 13 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Roland Aeschlimann, Inszenierung

Richard Wagner
Parsifal / Bühnenweihfestspiel

Die Verwundung König Amfortas’ mit dem Heiligen Speer hat die Macht der Gralshüter schwer beschädigt. »Die Wunde schließt der Speer nur, der sie schlug.« Doch der Speer wurde von Klingsor geraubt. Sein Zauberschloss ist umzingelt von Blumenmädchen, in deren Fängen die Helden auf dem Weg zu Klingsor zugrunde gehen. Einzig der »reine Tor« vermag den Gralshütern den heiligen Speer zurückzubringen. Schon in den Armen von Kundry, wird er im letzten Moment an seine Mission erinnert. Er spürt die Verwundung Amfortas’ in seinem Herzen und wird »durch Mitleid wissend«.
Noch einmal ist der Erlösungsgedanke in Richard Wagners letztem Bühnenwerk von zentraler Bedeutung. Mit dem Dualismus von Leiden und Erlösung, Moral und Erotik, Religion und Atheismus berührt Wagner in seinem »Bühnenweihfestspiel« die großen Themen des 19. Jahrhunderts und erhebt zugleich einen religiösen Anspruch für die Kunst. Roland Aeschlimann übersetzt Wagners musikalisches Mysterium in ein synästhetisches Klang-Raum-Erlebnis.


price: 73/67/62/51/42/36/20 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 1261 261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig
OPER - FESTAKT

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung


Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Stadt Leipzig

Sonja Westermann, Sopran; Carolin Masur, Alt; Martin Petzold, Tenor; Tuomas Pursio, Bass; Mitglieder des Leipziger Universitätschores sowie des Chores der Oper Leipzig; Leipziger Symphonieorchester; David Timm, Leitung


geschlossene Veranstaltung; Einlass bis 10:30 Uhr
organizer: Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
BALLETT

Gewandhausorchester; William Lacey, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Silvana Schröder, Choreografie

Richard Wagner
Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen

Richard Wagner
Vorspiel und Isoldes Liebestod aus der Oper "Tristan und Isolde" WWV 90

Magnus Lindberg
Corrente

Mathilde Wesendonck war Muse und Geliebte Richard Wagners zugleich. Ihr widmete er das »Rheingold«-Vorspiel, ihre Gedichte setzte er in Noten – mehr aus Zuneigung, denn aus Überzeugung von ihrem Talent. Ihr Mann, Otto Wesendonck, war gleichzeitig Mäzen Wagners im Züricher Exil. Diese folgenschwere Dreiecksbeziehung beflügelte den großen Komponisten schließlich zu seiner Oper »Tristan und Isolde«. Die poetischen Kompositionen inspirierten Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder zu einem Ballettabend, der den Spannungsverhältnissen zwischen Menschen, zwischen Liebenden, nachspürt.
Die Choreografen erzählen die Geschichte eines (Liebes)Rausches, der sich verkehrt in taumelnde Unsicherheit, gefolgt von Wanderjahren auf der Suche nach Utopia. Der Ballettabend ist eine Auseinandersetzung des Leipziger Balletts mit dem Schaffen von Richard Wagner im Wagnerjahr 2013.


price: 70/63/57/48/40/34/20 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Lutz Glandien, Musik; Philipp J. Neumann, Carl-Christian Elze, Libretto; GewandhausKinderchor; Radoslaw Rydlewski, Tenor (Prinzipal); Dieter Jaßlauk, Schauspieler (1. Alter); Bert Franzke, Schauspieler (2. Alter); Armin Zarbock, Schauspieler (3. Alter); Mitglieder des Gewandhausorchesters; Philipp J. Neumann, Inszenierung/Bühnenbild; Karoline Schreiber, Kostüme; Frank-Steffen Elster, Leitung

MUSIKTHEATER

DER RING
(Uraufführung, Auftragswerk des Gewandhauses zu Leipzig.)

Das Konzert ist Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in seiner Geburtsstadt Leipzig und findet während der Richard-Wagner-Festtage der Stadt Leipzig 2013 statt.
www.wagner-jubilaeum-2013.de

Einführung in das Konzertprogramm durch einen Studierenden der Musikwissenschaften um 17.15 Uhr - Leo-Schwarz-Foyer
Von der Musikvermittlung empfohlen ab 12 Jahren

Gesamtdauer: 3 h (inklusive 2 Pausen)


price: 14 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

In der Zukunft ist die zunehmende Überalterung das größte Problem der westlichen Gesellschaft. Immer mehr ältere stehen einer immer geringeren Anzahl junger Menschen gegenüber. Die Geburtenrate fällt kontinuierlich, es fehlt an Arbeitskräften, das Bruttosozialprodukt ist gefährlich niedrig, die Sozialsysteme stehen kurz vor dem Kollaps. Die alternde Gesellschaft braucht dringend Nachschub junger Menschen, um das System am Laufen zu halten. Die einzige Sofortlösung lautet, die Kinder und Jugendlichen knappere und konzentrierte Ausbildungen durchlaufen zu lassen, um sie schneller dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Das gleiche gilt auch für die Kinder der Eliten, um sie schneller zu Führungskräften auszubilden. Für letztere wurde eine neue, Bahn brechende Lehrmethode eingeführt: der Ring.
Der Ring ist eine komplexe, virtuelle Bildungswelt, die erforderliches Wissen und Fähigkeiten effektiver und direkter vermitteln kann, als ein menschlicher Lehrer. An einem speziellen Internat soll diese neue Lehrmethode nun erprobt werden. Angeleitet von einem einzigen Erwachsenen, dem Prinzipal, durchläuft eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen eine Schulzeit im Schnellverfahren. Die meisten Schüler entwickeln in dieser Zeit Verhaltensmuster, die von altersuntypischem Ehrgeiz geprägt sind. Immer stärker rücken Empathie, Freundschaft und Liebe in den Hintergrund. Stattdessen kommt es zu Verrohung, Gefühlskälte und Gewalt, die schließlich in einer Katastrophe enden…

Uraufführung, inspiriert von den zentralen Handlungsmotiven des "Ring des Nibelungen" von Richard Wagner und seiner Musik.

MDR Sinfonieorchester; MDR Rundfunkchor; Melanie Diener, Sopran; Morten Frank Larsen, Bariton; Dominik Wortig, Tenor; Benjamin Bruns, Tenor; Anna Gabler, Sopran; Felix Speer, Bariton; Carolina Ullrich, Sopran; Thorsten Grümbel, Bass; Kristjan Järvi, Dirigent

Richard Wagner
Das Liebesverbot WWV 38
(konzertante Opern-Aufführung.)

Konzerteinführung um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

price: 36/32/27/21,50/14 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
reduced price: 30/27/23/18,50/12 EUR adding presell charge
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
organizer: Mitteldeutscher Rundfunk AöR
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Renaud Doucet, Inszenierung

Richard Wagner
Die Feen

Romantische Oper in drei Akten | Text vom Komponisten
In Kooperation mit den Bayreuther Festspielen, BF Medien GmbH

Mit einem selten gespielten Jugendwerk Richard Wagners eröffnet Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer zusammen mit dem kanadischen Regieteam Barbe & Doucet die Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr des Komponisten. Der Zwanzigjährige schrieb es nach Carlo Gozzis Märchenspiel »La donna serpente (Die Frau als Schlange)«. Schon in dieser frühen Oper zeichnet sich ein Hauptthema Wagners ab: Erlösung durch die Liebe. Die märchenhafte Handlung, angesiedelt zwischen Menschen- und Feenreich, erinnert entfernt an den »Sommernachtstraum«, aber auch an den »Orpheus«-Mythos: König Arindal liebt die schöne Fee Ada. Damit er sie erringen kann, muss er sich schweren Prüfungen unterziehen und ihr sein vollstes Vertrauen schenken. Ada verbietet ihm, sie nach Namen und Herkunft zu fragen. Als er das Verbot übertritt, verliert er sie und verfällt in eine tiefe Depression. Erst nach unendlichen Mühen kann Arindal die Geliebte zurückgewinnen.

Musikalisch stehen »Die Feen« in der Tradition der deutschen romantischen Oper, beeinflusst von Vorbildern wie Carl Maria von Weber und Heinrich Marschner. Das kanadische Inszenierungsteam zeigt das Stück als opulentes und psychologisch interessantes sinnliches Erlebnis menschlicher Fantasie.


price: 73/67/62/51/42/36/20 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Georg Christoph Biller

Johann Sebastian Bach
Kantate "Gelobet sei der Herr, mein Gott" BWV 129

Matthias Drude
Chorkantate "Dreiklang" (Uraufführung)


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
organizer: Thomaskirche Leipzig

Lutz Glandien, Musik; Philipp J. Neumann, Carl-Christian Elze, Libretto; GewandhausKinderchor; Radoslaw Rydlewski, Tenor (Prinzipal); Dieter Jaßlauk, Schauspieler (1. Alter); Bert Franzke, Schauspieler (2. Alter); Armin Zarbock, Schauspieler (3. Alter); Mitglieder des Gewandhausorchesters; Philipp J. Neumann, Inszenierung/Bühnenbild; Karoline Schreiber, Kostüme; Frank-Steffen Elster, Leitung

MUSIKTHEATER

DER RING
(Uraufführung, Auftragswerk des Gewandhauses zu Leipzig.)

Das Konzert ist Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in seiner Geburtsstadt Leipzig und findet während der Richard-Wagner-Festtage der Stadt Leipzig 2013 statt.
www.wagner-jubilaeum-2013.de

Einführung in das Konzertprogramm durch einen Studierenden der Musikwissenschaften um 17.15 Uhr - Leo-Schwarz-Foyer
Von der Musikvermittlung empfohlen ab 12 Jahren

Gesamtdauer: 3 h (inklusive 2 Pausen)


price: 14 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

In der Zukunft ist die zunehmende Überalterung das größte Problem der westlichen Gesellschaft. Immer mehr ältere stehen einer immer geringeren Anzahl junger Menschen gegenüber. Die Geburtenrate fällt kontinuierlich, es fehlt an Arbeitskräften, das Bruttosozialprodukt ist gefährlich niedrig, die Sozialsysteme stehen kurz vor dem Kollaps. Die alternde Gesellschaft braucht dringend Nachschub junger Menschen, um das System am Laufen zu halten. Die einzige Sofortlösung lautet, die Kinder und Jugendlichen knappere und konzentrierte Ausbildungen durchlaufen zu lassen, um sie schneller dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Das gleiche gilt auch für die Kinder der Eliten, um sie schneller zu Führungskräften auszubilden. Für letztere wurde eine neue, Bahn brechende Lehrmethode eingeführt: der Ring.
Der Ring ist eine komplexe, virtuelle Bildungswelt, die erforderliches Wissen und Fähigkeiten effektiver und direkter vermitteln kann, als ein menschlicher Lehrer. An einem speziellen Internat soll diese neue Lehrmethode nun erprobt werden. Angeleitet von einem einzigen Erwachsenen, dem Prinzipal, durchläuft eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen eine Schulzeit im Schnellverfahren. Die meisten Schüler entwickeln in dieser Zeit Verhaltensmuster, die von altersuntypischem Ehrgeiz geprägt sind. Immer stärker rücken Empathie, Freundschaft und Liebe in den Hintergrund. Stattdessen kommt es zu Verrohung, Gefühlskälte und Gewalt, die schließlich in einer Katastrophe enden…

Uraufführung, inspiriert von den zentralen Handlungsmotiven des "Ring des Nibelungen" von Richard Wagner und seiner Musik.

OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Nicolas Joel, Inszenierung

Richard Wagner
Rienzi, der letzte der Tribunen

Große tragische Oper in fünf Akten | Text vom Komponisten nach dem Roman »Rienzi or The Last of the Tribunes« von Edward Earle Bulwer-Lytton

Richard Wagners Frühwerk erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Rienzis, des Volkstribuns, der durch Fehleinschätzung der gesellschaftlichen und politischen Realität zum Scheitern verurteilt ist. Eine Zeitreise führt ins mittelalterliche Rom, wo anarchische Zustände und erbitterte Fehden zwischen Patrizierfamilien das öffentliche Leben gefährden.


price: 73/67/62/51/42/36/20 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Jugendsinfonieorchester der Musikschule "Johann Sebastian Bach"; Yuki Ibaraki, Violoncello; Anna-Maria Wünsch, Viola

Edward Elgar
Cockaigne «In London Town» / Ouverture op. 40

Edward Elgar
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

Max Bruch
Romanze für Viola, op. 85

Peter Tschaikowski
Suite aus dem Ballett "Dornröschen" op. 66a


price: 14 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
reduced price: 9 EUR inkl. VVK-Gebühr
Vorverkaufsbeginn ab 25.04.2013
Schüler der Musikschule mit gültigem Schülerausweis 5 EUR zzgl. VVK-Gebühr


organizer: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
OPER - KONZERTANT

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung

Richard Wagner
Der fliegende Holländer

Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten
Konzertante Aufführung

Die Stürme des Meeres und die Stürme der Seele sind in Wagners musikalisches Schauermärchen »Der fliegende Holländer« eingeflossen. Zugleich verrät die Art der musikalischen Typencharakteristik die Nähe zur Spieloper, die Gestaltung der Tenorpartie den Hang zum italienischen Belcanto. Aber nicht nur das romantische Sujet und der Gruselfaktor, vor allem die berühmten Chöre – der Chor der Spinnerinnen und der berühmte »Steuermann«-Chor – haben diese Oper zu Wagners »Einsteigeroper« schlechthin gemacht.
Zum Wagner-Jubiläum präsentiert die Oper Leipzig Wagners »Romantische Oper« in Starbesetzung. In der Titelpartie ist Thomas J. Mayer zu erleben, der das Leipziger Publikum bereits als Wotan in Wagners »Rheingold« begeisterte. Die Partie der Senta wird gesungen von Christiane Libor, neuer Star am Wagner-Himmel. In der Partie des Erik gibt es ein Wiedersehen mit Wagner-Tenor Burkhard Fritz auf der Leipziger Opernbühne.


price: 73/67/62/51/42/36/20 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Sinfonietta Leipzig; Felix Bender, Dirigent; Sandra Janke, Mezzosopran

Jochen Neurath
Master-Cut - extended (2008) für Kammerorchester

Richard Wagner
Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91

-Pause-

Saed Haddad
The Sublime

Richard Wagner
Siegfried-Idyll WWV 103

Das Konzert ist Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in seiner Geburtsstadt Leipzig und findet während der Richard-Wagner-Festtage der Stadt Leipzig 2013 statt.
www.wagner-jubilaeum-2013.de


price: 11/9 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Jochen Neurath
Mastercut – extended

Master-Cut: ein Schnitt durch Wagners obere Hautschichten, durchs Fettgewebe hindurch, vorbei an Sehnen und Gefässen, immer tiefer, ein Blick in seine innere Welt, und was sie im Innersten zusammenhält. Gibt es da etwas? Eine Seele? Liebe? Oder nur Leere... Also wieder zunähen. Und war es denn ein Unterschied, ob man den Tristan seziert hat oder die Meistersinger? Fast wundert man sich, dass am Ende nicht jedesmal lauter Leichen auf den Bühnenbrettern liegen. Unerlöst sind sie alle.
Geschrieben für die Sinfonietta Leipzig zur Eröffnung der Saison 2008/2009 an der Oper Leipzig, noch besser angebracht zum Wagner-Jahr 2013.

Saed Haddad
The Sublime

Das Erhabene und das Schöne schließen einander wechselseitig aus. Die Dichotomie ist nicht so simpel wie in Dennis’ Gegenüberstellung [John Dennis, britischer Autor um 1700, schrieb nach der Überquerung der Alpen einen der ersten Texte über das Erhabene, Anm. d. Red.], aber im selben Maße antithetisch wie Licht und Dunkelheit. Schönheit mag durch Licht akzentuiert werden, aber sowohl intensives Licht als auch intensive Dunkelheit sind erhaben in dem Maße, in dem sie die Sichtbarkeit eines Objekts auslöschen können.
Der Grund dafür, dass ein großartiges Kunstwerk so anregend ist, liegt darin, dass es nicht vor allem schön ist, sondern erhaben. Während die Schönheit eines Kunstwerkes Liebe oder Bewunderung hervorrufen mag, erweckt die Erhabenheit eines Kunstwerkes Ehrfurcht oder Erstaunen über seine Rätselhaftigkeit und Kraft. Erstaunen ist jener Zustand der Seele, in dem alle ihre Bewegungen unterbrochen sind.
Edmund Burke (aus: Edmund Burke, A Philosophical Enquiry into the Origin of Our Ideas of the Sublime and Beautiful, 1756)


Die Mezzosopranistin Nadine Weissmann hat in letzter Zeit vor allem als Wagner-Sängerin internationale Aufmerksamkeit erregt. Im neuen Ring in Bayreuth 2013 wird sie als Erda und Schwertleite auf dem Grünen Hügel debütieren.
Nadine Tamira Weissmann wurde 1974 in Berlin geboren. Schon während ihrer Zeit an der John -F.-Kennedy Schule konnte sie ihre Leidenschaft für Gesang in diversen Musikrichtungen als Solistin bei Konzerten und Musicals ausleben. Nach dem Abitur wurde sie an der Londoner Royal Academy of Music angenommen und machte dort 1997 ihren Bachelor of Music. Zum Aufbaustudium ging sie an die renommierte Indiana University in Bloomington, wo sie bei Virginia Zeani studierte. Neben ihrer Ausbildung trat sie als Solistin in Oratorien und Konzerten auf und sang unter anderem die Old Baroness in Barbers Vanessa und die Baba in Strawinskys The Rake’s Progress, beide unter Imre Palló. Nach ihrem Master of Music 1999 wurde ihr ein Stipendium als Gesangsassistentin verliehen, mit dem sie ein weiteres Jahr studierte und ein Performer Diploma erhielt. Sie besuchte im Laufe ihres Studiums viele Meisterkurse, u.a. bei Brigitte Fassbaender und Marjana Lipovšek. Gesanglich wird sie von Anneliese Fried und Jean-Ronald LaFond betreut.

I
Die SINFONIETTA LEIPZIG wurde 1996 gegründet. Ungewöhnliche Programme, ungewöhnliche Besetzungen, ungewöhnliche Aufführungsorte waren von Anbeginn ein Markenzeichen des Ensembles.
Fernab von sicheren und ausgetretenen Pfaden des etablierten Kulturbetriebs experimentieren die Musiker des Gewandhausorchesters gerne genreübergreifend und loten immer wieder die Grenzen zwischen Konzert, Inszenierung, Installation, Performance aus.
Das Ensemble gastierte im HAU-Theater Berlin, in einem ausgedienten Schwimmbad, im Festspielhaus Hellerau, in einem stillgelegten Kino, in der Berliner Philharmonie, auf einem Friedhof, auf einem alten Bahngleis, im Gewandhaus, auf einem Jazzfestival, in der Semperoper, im Berliner Konzerthaus, in der Schaubühne Lindenfels, im Theaterhaus Stuttgart, im Kellertheater der Oper Leipzig.
Das Ensemble verzichtet auf musikalische Einordnungen zu Gunsten einer großen Bandbreite und ungezwungenen Lebendigkeit, Neugier und Offenheit.

II
Bach, Wagner, Mahler und die Moderne - das sind die Fixpunkte der 1996 gegründeten Sinfonietta Leipzig.
Das Ensemble, bestehend aus Mitgliedern des Gewandhausorchesters, hat individuelle Programmkonzeptionen zu seinem Markenzeichen gemacht:
Kompositionen wie Wagners „Siegfried-Idyll", Bachs „Kunst der Fuge" oder Mahlers 4. Sinfonie werden in Bezug zu Werken von Schönberg, Ligeti, Pintscher, Czernowin, Haddad und vielen anderen gesetzt.
Dirigenten wie Roger Epple, Johannes Kalitzke, Matthias Pintscher, Peter Hirsch, Arturo Tamayo, Stefan Asbury, Andreas Stoehr sowie Johannes Harneit eröffnen zusammen mit der Sinfonietta Leipzig neue Perspektiven auf bekannte und unbekanntere Werke.
Neben dem Konzertrepertoire widmet sich das flexible besetzte Ensemble in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Anna Viebrock und Installationskünstlern wie Till Exit auch dem Musiktheater und gastiert in Zusammenarbeit u.a. mit Roman Trekel, Claudia Barainsky, Mojca Erdmann und Dietrich Henschel.

2006 veröffentlichte die Sinfonietta Leipzig eine CD mit Musik von Johannes Harneit.


MDR Sinfonieorchester; MDR Rundfunkchor; Melanie Diener, Sopran; Morten Frank Larsen, Bariton; Dominik Wortig, Tenor; Benjamin Bruns, Tenor; Anna Gabler, Sopran; Felix Speer, Bariton; Carolina Ullrich, Sopran; Thorsten Grümbel, Bass; Kristjan Järvi, Dirigent

Richard Wagner
Das Liebesverbot WWV 38
(konzertante Opern-Aufführung.)

Konzerteinführung um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

price: 36/32/27/21,50/14 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
reduced price: 30/27/23/18,50/12 EUR adding presell charge
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
organizer: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Orlando Consort mit Charles Daniels (Großbritannien)

A Fonte ad Mare – Von der Quelle zum Meer

Werke von Dunstaple, Dufay, Josquin, Gombert u.a.


price: 22/15,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Ensemble Avantgarde Leipzig

Hanns Eisler
Ouvertüre zu "No more peace"

Georg Katzer
Exkurs über die Mechanik

Hanns Eisler
3. Suite für Orchester op. 26 ("Kuhle Wampe")

-Pause-

Hanns Eisler
2. Suite für Orchester op. 24 ("Niemandsland")

Willem Breuker
Moonshiner

Hanns Eisler
4. Suite für Orchester op. 30 ("Die Jugend hat das Wort")


price: 10 EUR adding presell charge
Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

price: 4,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Schülergruppen 2 EUR pro Person
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Eintritt frei
organizer: Verein zur Förderung der Vokalmusik - a cappella e.V.

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; András Schiff, Klavier

Ludwig van Beethoven
1. Konzert für Klavier und Orchester C-Dur op. 15

-Pause-

Hector Berlioz
Symphonie fantastique op. 14

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

price: 52/43/34/26/16/5 EUR adding presell charge
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

„Ach, das ist kein Mensch, das ist ein Teufel, der spielt mich und uns alle todt“, klagte der Klaviervirtuose Joseph Gelinek, der mit Beethoven konkurrierte.
„Und wie er phantasiert!“, fügte er bewundernd hinzu. Bereits in seiner Heimatstadt Bonn, wo er mit dreizehn Jahren zum Cembalisten des Hoforchesters
ernannt wurde, hatte Beethoven Erfolg als Pianist. Auch in Wien erregte er zuerst mit seinem Klavierspiel Aufsehen, bevor er sich als Komponist
einen Namen machte, und stand bald in dem Ruf, noch besser zu improvisieren (oder zu "phantasieren“), als es einst Mozart tat. Kein Geringerer als Carl Cerny sagte Beethoven nach, er
bringe „auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen“.
Wie Mozart schrieb auch Beethoven seine Klavierkonzerte zunächst für sich selbst und brachte sie auch selbst zur Uraufführung – mit Ausnahme des letzten. Vor allem die ersten beiden, in denen
kaum etwas ausgelassen ist, womit Pianisten von Rang und Namen am Ende des 18. Jahrhunderts
das Publikum beeindruckten, vermitteln uns noch eine Ahnung davon, wie es klang, wenn Beethoven spielte.

Obwohl Robert Schumann bereits 1835 in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ eine ausführliche
Besprechung über die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz veröffentlicht und einige Jahre später energisch darauf hingewiesen hatte, dass die Werke des Franzosen nicht länger im Repertoire des Gewandhausorchesters fehlen dürften, nahm die
Gewandhaus-Direktion vorläufig keine Notiz davon. Aber als Berlioz schließlich persönlich bei Felix Mendelssohn Bartholdy anfragte, bot ihm dieser sogleich ein Konzert an, und so stellte der heftig umstrittene Komponist am 4. Februar 1843 eine Auswahl seiner Werke vor, darunter als besondere Attraktion die „Symphonie fantastique“. „Berlioz war in Leipzig – wie ein wüster Traum ist er vorübergezogen, wie ein schweres Ungewitter“, resümmierte die Zeitschrift „Signale für die musikalische Welt“ nach diesem Ereignis, und die „Allgemeine musikalische Zeitung“ bezweifelte, dass
Berlioz „seiner Musik in Deutschland eine dauernde Stelle bereitet“ habe. „Gegen den Hexensabbath in
der phantastischen Symphonie ist Webers Wolfsschlucht ein Wiegenlied zu nennen“, fand der Rezensent, im „unbändigen Getriebe der Leidenschaft“ sah er die Sittlichkeit gefährdet,
ja sogar von Unzüchtigkeit sprach er. Letztlich behielt jedoch Robert Schumann Recht, der seine
Zeitgenossen mit einem Zitat aus Schillers „Wallenstein“ auf die Zukunft verwies: „Der seltne Mann will seltenes Vertrauen; gebt ihm den Raum, das Ziel wird er sich setzen.“


Eintritt frei
organizer: Verein zur Förderung der Vokalmusik - a cappella e.V.
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Kerstin Polenske, Inszenierung

Kurt Weill
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Oper in drei Akten | Musik von Kurt Weill | Text von Bertolt Brecht

»Mahagonny« heißt die paradiesische Stadt, welche die Witwe Begbick mit ihren Kumpanen mitten im Nirgendwo errichtet. Hierher sollen Menschen kommen und ihr Geld ausgeben, um das zu finden, was sie Glück nennen. Jim Mahoney ist einer von ihnen. Er hat hart gearbeitet, um sich solch ein Leben leisten zu können. Hier trifft er Jenny, mit der er gern leben möchte. Vermutlich würde das Unternehmen der Begbick scheitern, wenn Jim nicht ein neues Gesetz der menschlichen Glückseligkeit finden würde: Dem Menschen sollen keine Grenzen gesetzt werden. Er soll alles machen dürfen und sei es, sich bis zum Platzen vollzufressen, exzessiv Sex zu haben, sich im Boxkampf als echter Mann zu beweisen oder sich bis zum Umfallen zu besaufen. Unter den neuen Bedingungen boomt Mahagonny und trägt seinen Gründern viel Gewinn ein. Jim aber hat das wichtigste Gesetz übersehen: Man darf nun zwar alles, muss es aber bezahlen können. Das kann Jim nicht. Er hat sein Geld schon ausgegeben. Da beginnt für ihn ein höllischer Albtraum …

Als politische Parabel und opernästhetischer Diskurs nach der Weltwirtschaftskrise entstanden, ist »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« noch immer eine genaue Analyse der Funktionsmechanismen menschlicher Zivilisation und eine entlarvende Bestandsaufnahme des Zustands menschlicher Beziehungen unter der Herrschaft des Marktes. Doch das Werk ist noch viel mehr: eine der erfolgreichsten Opern des zwanzigsten Jahrhunderts und ein unterhaltsamer Theaterabend von verblüffender Kraft und Aktualität. Die Uraufführung der Oper »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« fand am 9. März 1930 im Neuen Theater in Leipzig statt und geriet zu einem der größten Theaterskandale der Weimarer Republik.


price: 60/53/48/40/33/27/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
organizer: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; András Schiff, Klavier

Ludwig van Beethoven
1. Konzert für Klavier und Orchester C-Dur op. 15

-Pause-

Hector Berlioz
Symphonie fantastique op. 14

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

price: 52/43/34/26/16/5 EUR adding presell charge
organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

„Ach, das ist kein Mensch, das ist ein Teufel, der spielt mich und uns alle todt“, klagte der Klaviervirtuose Joseph Gelinek, der mit Beethoven konkurrierte.
„Und wie er phantasiert!“, fügte er bewundernd hinzu. Bereits in seiner Heimatstadt Bonn, wo er mit dreizehn Jahren zum Cembalisten des Hoforchesters
ernannt wurde, hatte Beethoven Erfolg als Pianist. Auch in Wien erregte er zuerst mit seinem Klavierspiel Aufsehen, bevor er sich als Komponist
einen Namen machte, und stand bald in dem Ruf, noch besser zu improvisieren (oder zu "phantasieren“), als es einst Mozart tat. Kein Geringerer als Carl Cerny sagte Beethoven nach, er
bringe „auf dem Clavier Schwierigkeiten und Effecte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen“.
Wie Mozart schrieb auch Beethoven seine Klavierkonzerte zunächst für sich selbst und brachte sie auch selbst zur Uraufführung – mit Ausnahme des letzten. Vor allem die ersten beiden, in denen
kaum etwas ausgelassen ist, womit Pianisten von Rang und Namen am Ende des 18. Jahrhunderts
das Publikum beeindruckten, vermitteln uns noch eine Ahnung davon, wie es klang, wenn Beethoven spielte.

Obwohl Robert Schumann bereits 1835 in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ eine ausführliche
Besprechung über die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz veröffentlicht und einige Jahre später energisch darauf hingewiesen hatte, dass die Werke des Franzosen nicht länger im Repertoire des Gewandhausorchesters fehlen dürften, nahm die
Gewandhaus-Direktion vorläufig keine Notiz davon. Aber als Berlioz schließlich persönlich bei Felix Mendelssohn Bartholdy anfragte, bot ihm dieser sogleich ein Konzert an, und so stellte der heftig umstrittene Komponist am 4. Februar 1843 eine Auswahl seiner Werke vor, darunter als besondere Attraktion die „Symphonie fantastique“. „Berlioz war in Leipzig – wie ein wüster Traum ist er vorübergezogen, wie ein schweres Ungewitter“, resümmierte die Zeitschrift „Signale für die musikalische Welt“ nach diesem Ereignis, und die „Allgemeine musikalische Zeitung“ bezweifelte, dass
Berlioz „seiner Musik in Deutschland eine dauernde Stelle bereitet“ habe. „Gegen den Hexensabbath in
der phantastischen Symphonie ist Webers Wolfsschlucht ein Wiegenlied zu nennen“, fand der Rezensent, im „unbändigen Getriebe der Leidenschaft“ sah er die Sittlichkeit gefährdet,
ja sogar von Unzüchtigkeit sprach er. Letztlich behielt jedoch Robert Schumann Recht, der seine
Zeitgenossen mit einem Zitat aus Schillers „Wallenstein“ auf die Zukunft verwies: „Der seltne Mann will seltenes Vertrauen; gebt ihm den Raum, das Ziel wird er sich setzen.“

+49 341 1270 280 Tickets: Monday 10 am until 6 pm

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